Willkommen bei unserem großen Trekkingstöcke Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Trekkingstöcke. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Trekkingstöcke zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Trekkingstöcke kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Trekkingstöcke sind für alle Altersgruppen geeignet und sollen vor allem beim Auf- und Abstieg beim Wandern Hilfe leisten. Zum einen sind diese eine gute Stütze bei schwierigem Gelände zum anderen werden so Kniegelenke beim Anstieg oder der Rucksackgeplagte Rücken entlastet.
  • Trekkingstöcke lassen sich in Teleskop-Trekkingstöcke und faltbare Modelle unterscheiden. Die faltbaren Varianten sind dabei etwas teurer, haben jedoch auch ein geringeres Packmaß.
  • Eigenschaften, die beim Kauf von Trekkingstöcken eine wichtige Rolle spielen sind beispielsweise die Länge der Stöcke, die Griffe, das Rohrmaterial und die Spitze.

Trekkingstöcke Test: Das Ranking

Platz 1: Teleskop-Trekkingstöcke von OUSPT

Die Teleskop-Trekkingstöcke von OUSPT sind sowohl für Damen, Herren als auch Kinder geeignet. Die Stöcke sind aus formbeständiger Aluminiumlegierung und sind damit sehr leicht und stabil (260g pro Stock).

Mittels Drehfixierung lassen sich diese leicht einstellen und auf individuelle Längen zwischen 65cm und 135cm anpassen. Die Griffe bestehen aus Naturkork und passen sich so der Form der Hände perfekt an und sind gleichzeitig feuchtigkeitsabsorbierend.

Die Stöcke werden inklusive Schutztasche geliefert und sind auch fürs Alpinskifahren geeignet. Dieses Produkt erhielt viele positive Kundenrezensionen und ist unser Preis-Leistungs-Sieger.

Platz 2: Faltbare Trekkingstöcke von Glymnis

Diese faltbaren Trekkingstöcke sind aus einer leichten 7075er Aluminiumlegierung gefertigt und besitzen zudem eine Schutzbeschichtung der Oberfläche gegen Korrosion. Die Länge kann von 36-130cm mittels Außenklemm-Mechanismus verstellt werden.

Die Handgriffe sind aus EVA-Schaum, im Winter demnach nicht kalt und im Sommer feuchtigkeitsabsorbierend. Ein großer Vorteil dieser Trekkingstöcke ist das inkludierte Zubehör von Asphalt Pads, Gummipuffer, Schutzkappen über Schneeteller und Tragetasche.

Durch die Faltbarkeit lassen sich diese problemlos auch auf langen Wandertouren im Rucksack verstauen. Der gute Preis macht dieses Produkt auch für Einsteiger und Hobby-Wanderer erschwinglich und überzeugt trotzdem durch eine gute Qualität.

Platz 3: Carbon Teleskop-Trekkingstöcke von Steinwood

Die Teleskop-Trekkingstöcke aus Carbon von Steinwood überzeugen aufgrund ihres Materials besonders durch ihr Gewicht. Durch das Quick-Lock-System können die Stöcke stufenlos in ihrer Länge verstellt werden.

Die ergonomischen Griffe sind aus Kork gefertigt und besitzen zudem verstellbare Handschlaufen. Der Hersteller wirbt mit einer 100% Zufriedenheitsgarantie, weshalb Ersatz, Umtausch und Rückgabe auch laut Kundenrezensionen mühelos möglich sein sollten.

Preislich gesehen, befindet sich dieses Produkt durch das Material im höheren Preissegment und ist dementsprechend vor allem für Vielwanderer geeignet.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Trekkingstöcke kaufst

Was sind Trekkingstöcke und wofür nutzt man diese?

Die ersten Wanderstöcke brachte die Firma Leki 1974 auf den Markt. Trekkingstöcke sind Stöcke, welche beim Wandern oder Spaziergängen als Gehhilfe genutzt werden.

Die Arme müssen stets bewusst belastet werden, um Knie und Rücken durch Trekkingstöcke zu entlasten. (Bildquelle: pixabay.com / Simon)

Dabei sind diese für alle Altersgruppen geeignet und sollen vor allem beim Auf- und Abstieg beim Wandern Hilfe leisten.

Zum einen sind diese eine gute Stütze bei schwierigem Gelände zum anderen werden so Kniegelenke oder der Rucksackgeplagte Rücken entlastet.

Sie gewährleisten sicheres Gehen bei Müdigkeit und Erschöpfung, beim Wandern, Bergsteigen, Hochtouren, Klettersteigen und Klettertouren. Doch auch bei Spaziergängen können diese sehr nützlich sein.

Gibt es einen Unterschied zwischen Trekking- und Walkingstöcken?

Ja, es gibt einen Unterschied zwischen Trekking- und Walkingstöcken. Mittlerweile gibt es für beide dieser Anwendungsgebiete hoch angepasste Produkte von vielen Herstellern.

Trekkingstöcke werden dabei fürs Wandern/Trekken genutzt und sind auf diese Geländebedingungen angepasst. Demnach besitzen sie einen stabilen Griff und sind höhenverstellbar, um einen leichten Auf- und Abstieg zu gewährleisten.

Walkingstöcke hingegen sind für die Sportart Nordic Walking entwickelt, bei welcher vor allem die Grundkondition verbessert werden soll. Bei diesen ist eine besondere Griff- und Schlaufenkombination wesentlich.

Trekkingstöcke gehören vor allem für lange Wanderungen und Vieltrekker zur Grundausstattung und schonen so Gelenke und Rücken. (Bildquelle: pixabay.com / Andreas_Schur)

Schlaufen sind daher wie eine Art Handschuh geformt, sodass das Produkt am Handgelenk sitzt. Diese Art ist meist einteilig, da die Sportart vor allem auf ebenem Gelände stattfindet und eine Höhenverstellbarkeit so nicht nötig ist.

Für wen sind Trekkingstöcke sinnvoll?

Trekkingstöcke eignen sich, wie der Name schon verrät, zum Trekken. Dabei können sie sowohl für Spaziergänge, Hobbywanderer als auch Fernwanderer sehr nützlich sein.

Für letztere gehören Trekkingstöcke meist zur Grundausstattung, um auch bei Müdigkeit und Erschöpfung ein sicheres Gehen zu gewährleisten.

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Trekkingstöcke sind für Personen jeden Alters geeignet und keineswegs nur etwas für ältere Personen. Sie schonen Gelenke und Rücken und können zudem Verletzungen verhindern.

Was kosten Trekkingstöcke?

Der Preis für Trekkingstöcke variiert stark abhängig von Material und Qualität.

Trekkingstöcke gibt es bereits ab ca. 20 €. Bei diesen Modellen solltest du allerdings etwas vorsichtig sein, da diese eventuell mehr Schaden als Entlastung anrichten.

Bei deiner Entscheidung solltest du deshalb vor allem berücksichtigen, wie regelmäßig du diese verwenden wirst und ob eventuell bereits Gelenk- oder Verletzungsprobleme vorliegen.

Produktyp Preis
Einfache, gute Modelle Ab 50€
Gute Teleskop-Trekkingstöcke 50-200€
Faltbare Trekkingstöcke 80-200€

Gute Trekkingstöcke für Einsteiger sind bereits ab ca. 50€ erhältlich.

Wo kann ich Trekkingstöcke kaufen?

Trekkingstöcke können in vielen verschiedenen Läden sowohl online als auch offline erworben werden.

Die folgende Liste enthält gängige Anbieter von Trekkingstöcken:

  • Amazon
  • Große Kaufhäuser (Karstadt, Galeria Kaufhof)
  • Outdoor- und Sportgeschäfte (z.B. Sportscheck, Globetrotter)
  • Ebay
  • Tchibo

Welche Alternativen gibt es zu Trekkingstöcken?

Es gibt keine wirkliche Alternative zu Trekkingstöcken. Erwähnenswert sind an dieser Stelle, die bereits oben genannten Walkingstöcke. Diese sind jedoch für die Nordic-Walking Sportart konzipiert und unterscheiden sich deshalb von Trekkingstöcken.

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Eine sehr einfache Alternative ist eventuell noch der Gebrauch eines tatsächlichen Stockes aus Holz. Für längere Wanderungen und den regelmäßigen Gebrauch ist jedoch auch diese Variante überhaupt nicht mit Trekkingstöcken zu vergleichen.

Für regelmäßiges Wandern und damit zur Gelenkschonung und einfaches Gehen in schwerem Gelände sind deshalb eigentlich nur tatsächliche Trekkingstöcke zu empfehlen.

Entscheidung: Welche Arten von Trekkingstöcken gibt es und welche ist die richtige für dich?

Trekkingstöcke lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen, welche sich dann anhand von bestimmten Merkmalen weiter unterscheiden lassen.

Demnach gibt es:

  • Faltbare Trekkingstöcke
  • Teleskop-Trekkingstöcke

Die Entscheidung für einen Typ dieser Trekkingstöcke hängt von den eigenen Bedürfnissen und der gewünschten Anwendung ab.

Faltbare Trekkingstöcke stellen dabei die neuere und damit auch etwas teurere Variante dar, sind jedoch vor allem für regelmäßige und sehr lange Wanderungen sinnvoll.

Im Folgenden sollen nun die zwei Kategorien näher beschrieben werden. Dabei erklären wir dir die Vor- und Nachteile, welche dir bei deiner Entscheidung helfen können.

Was zeichnet faltbare Trekkingstöcke aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Faltbare Trekkingstöcke stellen die neuere und damit auch etwas teurere Variante der Trekkingstöcke dar. Diese lassen sich ähnlich zu Zeltstangen, einfach zusammenklappen und überzeugen damit vor allem durch ihr sehr geringes Packmaß.

Faltbare Trekkingstöcke werden auch Z-Poles genannt und lassen sich besonders leicht transportieren und verstauen.

Die einzelnen Teile sind mit einem dicken Kabel verbunden und können durch einen Druckknopf fixiert werden. Da so keine Klemmen oder Schraubsysteme nötig sind, wirkt sich dies auch positiv auf das Gewicht aus und macht sie noch etwas leichter.

Vorteile
  • Platzsparend
  • Leicht
  • Einfache Handhabung
Nachteile
  • Etwas geringere Stabilität
  • Eingeschränktere Auswahl
  • Meist nicht für Rucksackhalterungen geeignet

Faltbare Trekkingstöcke sind vor allem für Tailrunner und Light-Hiker sinnvoll. Bei der Entscheidung für faltbare Trekkingstöcke, solltest du jedoch darauf achten, dass die meisten Halterungen an Rucksäcken lediglich für Teleskopstöcke gemacht sind.

Da die faltbare Variante aber gerade durch ihr kleines Maß überzeugt, können diese mühelos in der Seitentasche verstaut werden.

Was zeichnet Teleskop-Trekkingstöcke aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Die herkömmlichen und damit meisten Trekkingstöcke sind sogenannte Teleskop-Trekkingstöcke. Bei diesen lässt sich die Höhe durch das ineinanderschieben verstellen.

Durch ein Drehsystem oder ein Speedlock-System wird dies dann fixiert. Letzteres eignet sich auch hervorragend für den Gebrauch mit Handschuhen.

Vorteile
  • Meist günstiger
  • Eignet sich für Rucksackvorrichtungen
  • Viel Auswahl
Nachteile
  • Etwas schwerer als flatbare Stöcke
  • Größeres Packmaß als faltbare Stöcke

Im Falle eines Defekts, lassen sich die Teile von Teleskop-Trekkingstöcken leicht austauschen. Doch auch sonst sind diese super leicht zu bedienen, besitzen ein leichtes Gewicht und sind günstiger als die faltbaren Varianten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Trekkingstöcke vergleichen und bewerten

Folgend möchten wir dir zeigen, anhand welcher Kriterien du Trekkingstöcke gut vergleichen und bewerten kannst. So kannst du dir einen guten Überblick verschaffen und dich für ein passendes Produkt entscheiden.

Zusammengefasst, geht es bei den wichtigen Kaufkriterien um folgende:

  • Länge
  • Griffe
  • Rohrmaterial
  • Spitze/Gummipuffer
  • Strap/Schlaufe
  • Extras

Im weiteren Verlauf kannst du lesen, was sich hinter diesen Kriterien genau verbirgt und welche Rolle sie bei der Entscheidung einnehmen sollten.

Länge

Die passende Größe und damit Länge von Trekkingstöcken ist wohl das wichtigste Kriterium beim Kauf. Die Entscheidungsgrundlage ist dabei deine Körpergröße.

Die optimale Länge ist demnach auch von Neigung und Schrittlänge abhängig.

Im Durchschnitt sagt man, dass Teleskop-Stöcke 60/70cm-130cm lang sein sollten und faltbare Modelle 110cm-130cm.

Folgende Tabelle gibt dir einen etwas genaueren Überblick über Längen je Körpergröße. Achte jedoch auch auf Herstellerangaben. Zudem gilt es bei einem Aufstieg die Stöcke 5-10cm kürzer zu stellen und bei Abstieg 5-10cm länger.

Körpergröße Trekkingstock-Länge
142-150cm 100cm
151-158cm 105cm
159-165cm 110cm
166-172cm 115cm
173-180cm 120cm
181-187cm 125cm
188-194cm 130cm

Griffe

Auch das Material der Griffe spielt eine entscheidende Rolle. Von Plastikgriffen solltest du dabei lieber die Finger lassen, diese führen nur zu Blasen.

Griffmaterial Eigenschaften
Kork Naturmaterial, feuchtigkeitsregulierend, angenehmstes Greifgefühl, schock- und reibungsempfindlich
Schaumstoff Meist genutzt, guter Greifkomfort, langlebig, viele Trekkingstöcke besitzen verlängerten Schaumgriff am Stock – damit auch unter Griff zupacken möglich
Kunststoff günstige Variante, robust, nicht feuchtigkeitsabsorbierend

Griffe von Trekkingstöcken sollten ergonomisch geformt und breit sein, sodass sie auch in schwierigem Gelände gut in der Hand liegen und bequem sind.

Griffe von Trekkingstöcken bestehen meist aus Kork, Schaumstoff oder festem Kunststoff.

Rohrmaterial

Das Rohrmaterial von Trekkingstöcken ist entweder Aluminium oder Carbon. Beide Materialien sind besonders stabil und lastenfest und werden entweder allein oder kombiniert verwendet.

 Trekkingstöcke die aus Carbon gefertigt wurden sind in der Regel teuerer als Stöcke aus Aluminium, allerdings sind sie dafür auch die leichtere Variante.

Mittlerweile gibt es einige Modelle und Rohrfertigungen aus diesem Material. Der Kohlefaserverbundstoff ist steifer und biegt sich nicht wie Aluminium. Das verhindert die störende Vibration der Stöcke. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass der Stock bei Mikrorissen unvermittelt bricht.

Für gemütliche Tageswanderungen sind Trekkingstöcke aus Aluminium meist ausreichend. Sie sind leicht, haltbar und widerstandsfähig. Zudem sind sie auch für wechselndes Gelände gut geeignet und kommen in verschiedenen Materialdicken.

Nachteil des Aluminiummaterials ist dabei eine mögliche, nervige Vibration, wenn die Stöcke nicht gefedert sind.

Spitze/Gummipuffer

Bei der Spitze handelt es sich um das Stück des Trekkingstocks, das Kontakt zum Boden hat. Eine Hartmaterialspitze ist für die meisten Anwendungsgebiete von Trekkingstöcken ausreichend. Sie ist für alle Untergründe geeignet und greift extrem reibungsfest.

Zusätzlich sinnvoll sind sogenannte Gummipuffer. Damit vermeidest du das nervige Klack-Geräusch bei längeren Strecken auf Asphalt. Zudem schützen diese die Spitze vor Abnutzung.

Strap/Schlaufe

Der Strap/die Schlaufe spielen bei Trekkingstöcken eigentlich keine entscheidende Rolle. Diese sind lediglich für besonders schwieriges Gelände sinnvoll und verhindern ein mögliches aus der Hand rutschen.

Extras

Ein Extra von Trekkingstöcken ist beispielsweise eine Federung bei Aluminiumstöcken. So findet weniger Vibration statt und entlastet damit die Unterarme. Das ist vor allem für lange Touren empfehlenswert.

Bei Schnee solltest du sogenannte Teller an deinen Trekkingstöcken befestigen. Durch diese hast du auch im Schnee einen guten Halt. (Bildquelle: pixabay.com / pcdazero)

Bei Gletscherüberquerungen und Wintertouren sind zudem sogenannte Teller wichtig. Mit breiten Tellern hast du so einen besseren Halt bei Schnee.

Diese Teller sollten leicht und schnell austauschbar sein. Abseits von Schnee oder bei besonders felsigen Touren können Teller hingegen auch hinderlich sein, da du daran hängen bleiben könntest.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Trekkingstöcke

Wie stellt man Trekkingstöcke richtig ein?

Zum richten Einstellen der Höhe von Trekkingstöcken solltest du dich auf einem ebenen Gelände befinden. Die Stöcke haben die richtige Höhe, wenn deine Arme einen 90 Grad Winkel bilden.

Zudem gilt es bei einem Aufstieg die Stöcke 5-10cm kürzer zu stellen und bei Abstieg 5-10cm länger. Die optimale Länge ist demnach auch von Neigung und Schrittlänge abhängig.

Wie nutzt man Trekkingstöcke richtig?

Beim Einsatz von Trekkingstöcken solltest du darauf achten, diese flach und schwach geneigt, diagonal zum natürlichen Bewegungsmuster zu nutzen. Bergauf und Bergab spricht man vom Doppelstock-Einsatz, bei welchem beide Stöcke gemeinsam eingesetzt werden.

Bergauf stützt man sich aktiv nach vorne auf die Stöcke, um so die Beinmuskulatur und den Oberkörper (schwerer Rucksack) zu entlasten. Vor allem beim Abstieg ist eine technisch saubere Verwendung wichtig. So solltest du die Stöcke nah am Körper führen.

Bei sehr steilem Gelände abwärts, ist der Effekt der Stöcke noch höher, je weiter du dich nach vorne unten beugst.

Die Arme müssen stets bewusst belastet werden, um Knie und Wirbelsäule entlasten zu können.

Ganz allgemein solltest du einen Mix aus Doppelstock und diagonalem Einsatz verwenden, um Ermüdungserscheinungen durch lange monotone Bewegungen zu verhindern.

Wie werden Trekkingstöcke am Rucksack befestigt?

Die meisten Wanderrucksäcke besitzen eine feste Vorrichtung für Trekkingstöcke.

Vorab solltest du beim Kauf etwas vorsichtig sein, da viele Rucksackvorrichtungen für Trekkingstöcke lediglich für Teleskopstöcke gemacht sind. Faltbare Stöcke lassen sich aber auch gut in Seitentaschen verstauen.

Trekkingrucksack Test 2019: Die besten Trekkingrucksäcke im Vergleich

Um die Stöcke an deinem Rucksack zu befestigen, suchst du zunächst die Schlaufe am Rucksack und steckst den unteren Teil des Stocks hinein. Ein Stock ohne Teller wird in die kleinere Schlaufe gesteckt, ein Stock mit Teller in die größere Schlaufe.

Zur Fixierung des Stocks ist dann meist ein Klettgurt angebracht, bei welchem du den Durchmesser je nach Stock ändern kannst. So kannst du beispielsweise auch mehrere Stöcke befestigen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.outdoor-professionell.de/trekkingstoecke-gebrauch-einsatz-sinnvoll-schaedlich/

[2] http://www.alpin.de/sicher-am-berg/6045/artikel_so_setzen_sie_wanderstoecke_richtig_ein.html

[3] https://www.bergreif.de/2015/03/30/meine-trekking-packliste-fuer-eine-mehrtaegige-wandertour/

Bildquelle: flickr.com / Malte Hempel

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