Zuletzt aktualisiert: 26. Juni 2020

Willkommen bei unserem großen Philippinen Rundreise Bericht. Hier präsentieren wir dir alle wichtigen Informationen für deine Reise auf die Philippinen mit ausführlichen Hintergrundinformationen über den südostasiatischen Inselstaat. Dazu gibt es eine Zusammenfassung der besten Rundreiseanbieter im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die perfekte Rundreise auf den Philippinen im Jahr 2020 für dich zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Rundreise Philippinen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Des Weiteren haben wir Tipps für dich, die du unbedingt beachten solltest, wenn du deine Rundreise auf die Philippinen buchen möchtest.

Inhaltsverzeichnis




Das Wichtigste in Kürze

  • Die Philippinen sind ein Inselparadies mit über 7600 Inseln im westlichen, Pazifischen Ozean und ein traumhafter Ort für einen Badeurlaub mit Tauchen, Schnorcheln, Surfen, Trekking, Sightseeing und vielem mehr.
  • Das Thema Sicherheit ist bei einer Rundreise auf den Philippinen nicht zu unterschätzen. Das Land ist teilweise in der Hand von muslimischen Rebellen und kommunistischen Gruppierungen. Auch wird es immer wieder von Naturkatastrophen wie Taifunen, Überschwemmungen und Vulkanausbrüchen heimgesucht.
  • Trotzdem lockt das Urlaubsparadies jährlich Tausende Touristen mit seiner unbeschreiblichen Landschaft, seinen fröhlichen Einwohnern, einer vielseitigen Kultur und speziellen kulinarischen Highlights. Besonders beliebt sind die ein- oder mehrtägigen Inselhopping Touren, quer durch die Philippinen.

Reisehighlights auf den Philippinen: Was du auf deiner Rundreise unbedingt sehen oder machen solltest

Du überlegst, eine Rundreise auf den Philippinen zu machen, bist dir aber noch nicht ganz sicher, ob ein solcher Urlaub das Richtige für dich ist? In diesem Teil wollen wir dir die Highlights einer Rundreise auf den Philippinen vorstellen und aufzeigen, welche Inseln und Sehenswürdigkeiten lohnenswert zu erkunden sind.

Warum lohnt sich eine Rundreise auf den Philippinen?

Die Philippinen liegen im Westen des Pazifischen Ozeans und sind umgeben von Taiwan und China im Norden, Malaysia und Indonesien im Süden und Vietnam im Westen. Mit rund 105 Mio Einwohner (stand 2017) hat das Land in etwa 22 Mio Einwohner mehr als Deutschland.

Ein Naturparadies sondergleichen – die Philippinen. Malerische Strände, Korallenriffe, kristallklares Wasser, Hügellandschaften, Reisterrassen, Wälder, exotische Tierwelt und vieles mehr. All das findest du bei einer Rundreise auf den Philippinen. Hier eine Aufnahme von El Nido, einem der berühmten Highlights der Philippinen. Bildquelle: Unsplash.com / Cris Tagupa

Der längliche Archipel (Inselgruppe) umfasst über 7600 Inseln und ist seit jeher ein beliebtes Reiseziel, welches für seine malerischen Strände, spektakuläre Landschaften und freundlichen, außergewöhnlichen Einwohnern bekannt ist.

Besonders Reisen mit Inselhopping (Reisen von Insel zu Insel) werden sehr häufig gebucht. Dabei hast du die Möglichkeit, während einer Rundreise, ruhige Natur zu entdecken, in Metropolen zu shoppen oder Party zu feiern und die Inseln beim Wassersport oder sonstigen sportlichen Aktivitäten kennen zulernen – eine richtige all-in-one Reise also.

Auch Klimaerwärmung, Erdbeben und Kriminalität sind große Themen auf den Philippinen und beeinflussen den Tourismus. Der steigende Meeresspiegel und die vielen klimabedingten Stürme, gefährden das Zuhause vieler Einwohner.

Auch wichtige Touristenstädte und Regionen wie die Hauptstadt Manila sind davon betroffen.

Welche Regionen und Inseln gibt es auf den Philippinen?

Von den über 7600 Inseln haben nur gerade 33 eine größere Fläche als 200 km2. Welche davon die schönsten Reiseziele sind, wird im Netz heiß diskutiert und ist natürlich abhängig von deinen  Vorstellungen, was für Aktivitäten die Reise beinhalten soll.

Zuerst aber eine geografische Übersicht, damit du dich inmitten der vielen Inseln nicht verlierst. Die Philippinen sind in 3 Inselgruppen aufgeteilt. Die folgenden Aufzählungen sind nicht komplett, sie umfassen die großen oder touristisch interessanten Inseln. Die kursiv markierten, stellen wir dir später im Detail vor.

Inselgruppe Luzon

Die nördlichste Inselgruppe umfasst neben der Hauptinsel Luzon (109.965 km2):

  • Babuyan-Inseln
  • Batan-Inseln
  • Calaguas-Inselgruppe
  • Catanduanes
  • Marinduque
  • Masbate
  • Mindoro
  • Polillo-Archipel
  • Romblon
  • Palawan

Inselgruppe Mindanao

Es ist die südlichste Inselgruppe und beinhaltet neben der Hauptinsel Mindanao (97.530 km2) die Inseln:

  • Sulu-Archipel (Basilan, Jolo, Tawi-Tawi)
  • Camiguin
  • Dinagat
  • Siargao
  • Samal-Insel
  • Sarangani
  • Balut-Insel
  • Bucas Grande
  • Britania-Inselgruppe

Visayas / Visaya Inseln

Diese Inselgruppe wird in Western-, Central- und Eastern Visayas aufgeteilt. Bekannte Inseln sind:

  • Panay (Western)
  • Negros, Westhälfte  (Western)
  • Boracay (Western)
  • Negros, Osthälfte (Central)
  • Cebu(Central)
  • Bohol(Central)
  • Siquijor(Central)
  • Leyte (Easter)
  • Samar (Eastern)

Welche sehenswerten Inseln und Sehenswürdigkeiten gibt es auf den Philippinen?

Ob Naturliebhaber, Tierinteressierte, Partypeople oder Kulturreisende, auf den Philippinen findet jeder eine Tour, die ihm ein Leben lang in Erinnerung bleibt.

Wir stellen dir die Sehenswürdigkeiten anhand der interessantesten Inseln vor, damit du sicher jene in deine Route integrieren kannst, die am meisten deinen Vorstellungen von einer Traumreise auf den Philippinen entsprechen.

Webseiten mit weiteren Sehenswürdigkeiten haben wir dir unter den Links angefügt.

Die Liste mit unseren Insel-Favoriten / Sehenswürdigkeiten auf den Philippinen:

  • Luzon – Die Hauptinsel
  • Palawan – Für Naturliebhaber und Abenteurer
  • Calamian islands – 128 Provinzinseln von Palawan
  • Camiguin – Geheimtipp für Wasserratten
  • Boracay – Der Klassiker für Partyspass
  • Cebu – Die allround Insel
  • Malapascua – Provinzinsel von Cebu
  • Siquijor – Central Visayas
  • Bohol – Mit den Chocolate Hills – Central Visayas

Auf Mindanao – die von Rebellen besetzte Insel, gehen wir im Kapitel: Sicherheit auf den Philippinen ein. Von einer Reise auf Mindanao wird generell abgeraten.

Luzon – Die Hauptinsel

Die Hauptinsel Luzon ist in etwa ⅓ so groß wie Deutschland und bietet einige Attraktionen. Trotzdem wird sie häufig nicht in den Philippinen To-dos erwähnt und dient nur als Startpunkt einer Reise.

Bist du kein Fan von übermäßigem Inselhopping, kannst du aber problemlos einen ganzen Urlaub auf der Insel verbringen.

Hier 4 Highlights auf Luzon:

Manila – Die Hauptstadt

Manila ist seit 1946 die Hauptstadt. Die Architektur ist ein Mix zwischen barocken Bauten aus der spanischen Kolonialzeit und modernen Hochhäusern.

Besonders lohnt sich ein Besuch der Barockkirche San Agustin, des früheren Militärgefängnisses Fuerza de Santiago, der kolonialen Stadtvilla Casa Manila und des Rizal Parks.

Hundred-Islands-Nationalpark

Dieser Nationalpark liegt im Westen von Luzon, in der Nähe vom beliebten Bolo Beach und umfasst 123 kleine Inseln auf einer Fläche von etwa 1884 Hektar. Der Park ist bekannt für unvergessliche Natur, die du beim Schnorcheln, Kayaking, Picknicken, Campen und Baden genießen kannst.

Reisterrassen von Banaue

Die Reise mit dem Bus oder Jeep von Manila nach Banaue ist nichts für zartbesaitete, lohnt sich aber allemal. Die Reisterrassen liegen 1500 m über Meer. Beinahe unberührt von der Kolonialisierung kannst du dort philippinische Bauten und Handwerkskunst kennenlernen.

Im Unesco Weltkulturerbe bekommst einen Eindruck, wie die Bevölkerung ohne den Einfluss der Europäer leben würde. Wieso die Reisterrassen bedroht sind, siehst du im folgenden Video.

Donsol und die Walhaie
Speziell am Walhai-Beobachtungsprogramm in Donsol, des kleinen Örtchens ganz im Süden von Luzon ist, dass es mit dem WWF und den Philippinos entwickelt wurde. Die Tiere werden nicht angefüttert und ihr natürliches Verhalten somit geringer beeinflusst.

Die beste Zeit für die Walhaibeobachtung ist zwischen Februar und Juni.

Das waren längst nicht alle sehenswerten Attraktionen auf Luzon. Mehr in einer verlinkten Website unter den Links.

Palawan – Für Naturliebhaber und Abenteurer

Mit Palawan verbinden Philippinen Liebhaber traumhafte Strände und unberührte Natur. Die weißen Sandstrände, dichten Dschungellandschaften, vulkanischen Seen und faszinierenden Unterwasserwelten, lassen die Herzen aller Naturbegeisterten höherschlagen.

Geografisch gesehen ist Palawan mit kleineren Inseln und Inselgruppen eine Provinz, die zu Luzon gehört. Für Touristen geeignet ist vor allem der Norden der Insel. Von einer Reise in den südlichen Teil Palawans, wird wegen der Rebellen abgeraten.

Marines Naturparadies El Nido / Bacuit Archipel

Die Fischerstadt El Nido liegt in einer Bucht, ganz im Norden Palawans und gehört zu den beliebtesten Reisezielen auf den Philippinen. Es wird auch das Tor zum Bacuit Archipel genannt.

Der Bacuit Archipel ist eine Inselgruppe, die zu den Visayas gehört. Einen Abstecher zu diesen etwas abgelegenen Inseln solltest du bei einem Besuch von El Nido unbedingt in Betracht ziehen.

Bei einer der lokal angebotenen Inselhoppingtouren kannst du weiße Sandstrände, spektakuläre Felsklippen kristallklares Wasser und außergewöhnliche Pflanzenwelten bewundern. Ein Fischessen am Strand oder eine Schnorcheltour durch die bunte Unterwasserwelt, runden den Besuch ab.

Der Bekanntheitsgrad des Gebiets lässt die Anreise mit dem Bus oder Van leider oft etwas beschwerlich ausfallen, da die Zufahrtsstrassen  nicht mehr in einem guten Zustand sind. Mittlerweile lässt sich diese mühsame Anreise mit einem Flug von Manila, Boracay oder Cebu aus umgehen.

In der Hochsaison ist die Stadt meist vollends ausgebucht. Möchtest du in einem schönen Hotel residieren, buche deinen Aufenthalt im Voraus oder suche eine Unterkunft etwas abseits.

Calamian Islands

Das zweite Highlight von Palawan sind die Calamina Islands. Dazu gehören mehrer kleine Inseln und Inselgruppen. Als besonders empfehlenswert gelten: Busuanga, Calauit Island und Coron Island.

Auf Busungua kommen die Geschichtsliebhaber auf ihre Kosten. Vor der Insel gibt es die Möglichkeit, nach japanischen Wracks aus dem 2. Weltkrieg zu tauchen und gleichzeitig die Korallenriffe und Unterwasserfauna zu bewundern. Die Touren werden professionell geführt und auch Anfänger sind herzlich wilkommen.

Auf den Coron Islands, nicht weit von Busungua entfernt, liegen die beiden Vulkanseen: Lake Kayangan und Lake Barracuda. Abenteurer gönnen sich gerne mal ein Bad in einem der heißen Vulkanseen.

Die Calui Islands beherbergen seit den 70er Jahren einige afrikanische Wildtiere, die der Diktator Ferdinand Marcos auswildern ließ. Sei also nicht überrascht wenn du dort neben philippinischen Tieren auch Giraffen, Zebras, Gazellen und Impalas antriffst.

Camiguin – Ein Geheimtipp für Wasserratten

Die 238 km² kleine Insel Camiguin ist eine der wenigen Inseln von der Inselgruppe Mindanao, die nicht von den Rebellen besetzt ist und gilt als Geheimtipp für alle die Wasser, Tauchen, Schnorcheln, Baden und Sonnenuntergänge am Strand lieben.

Die Insel bietet neben malerischen Stränden und Unterwasserwelten auch Wasserfälle und heiße oder kalte Quellen. Mit einem gemieteten Motorrad lässt sich die Insel innert 3 Stunden umrunden, um kein Ausflugsziel zu verpassen, lohnt sich aber ein 3-tägiger Aufenthalt.

Von den 7 Vulkanen auf der Insel ist der Hibok-Hibok der höchste. Der Anstieg dauert rund 3 Stunden und führt teilweise über versteckte Wege. Es empfiehlt sich deshalb, einen lokalen Guide anzuheuern.

Anreisen kannst du mit einer Fähre von Bohol und Cebu, oder mit dem Propellerflugzeug von Cebu City. Betreffend Unterkünften ist auf der Insel für jeden Geschmack etwas dabei und auch an Restaurants mit authentisch-philippinischer Verpflegung mangelt es in der Hauptstadt Mambajao nicht.

Boracay – Der Klassiker für Partyspass

Wer hat den Namen Boracay nicht schon irgendwo gehört. Die berühmte Insel befindet sich im Norden der Insel Panay und ist 2.7 km breit und 7 km lang – nicht sehr groß also.

Am White Beach an der Westküste reiht sich Resort an Resort und die diversen Strandbars laden zum Verweilen und Feiern ein. Der Strand an der Ostküste: Bulabog Beach ist berühmt für seine guten Windverhältnisse zum Surfen und Kiten.

Wer es etwas ruhiger mag, sucht einen der kleineren, abgelegenen Strände auf und bucht ein Resort abseits des 4 km langen White Beach.

Spannend zu wissen: Am 26. April 2018 wurde die Insel für eine Reinigungsaktion, 6 Monate geschlossen. Die Verschmutzung durch die Unmengen an Touristen konnte nicht mehr eingedämmt werden. In dieser Zeit wurde die Insel gesäubert und die strapazierte Infrastruktur neu aufgebaut.

Noch wird diskutiert, wie es mit dem Tourismus auf Boracay weitergehen soll. Erste Schritte mit dem Verbot von Einwegplastik, Strandliegen und Alkoholkonsum zeigen, in welche Richtung es gehen soll.

Cebu – Die vielseitige Insel

Eingebettet zwischen Negros und Bohol liegt die längliche Insel Cebu. Sie bietet neben der pulsierenden Stadt Cebu City eine wunderschöne Landschaft und einige kleinere Inseln, die noch nicht so touristisch sind, wie z. B. Boracay

Hier zwei komplementäre Attraktionen auf Cebu näher vorgestellt:

Cebu City

Cebu City, für die Einheimischen “Queen City of the South” ist mit knapp 1 Mio Einwohner, die drittgrößte Stadt auf den Philippinen. Cebu City is weniger hektisch und sicherer als Manila. Die Altstadt von Cebu ist etwas heruntergekommen und zählt nicht zu den Attraktionen der Stadt.

Beliebt sind hauptsächlich die Shopping Malls und das rege Nachtleben. Viele nutzen Cebu City als Basis, um die Insel zu erkunden oder eine Inseltour nach Bohol mit dem White Beach.

Malapascua

Die nördlich vorgelagerte Koralleninsel Malapascua ist klein (800 m x 2 km) und von Cebu aus mit dem Schiff oder Flugzeug zu erreichen. Die rund 5000 Einwohner leben vorwiegend vom Fischfang und Tourismus.

Das kleine Inselparadies ist ideal für Tauchtouren, Schnorcheln, Sonnenbaden und das Genießen einer ruhigen Zeit. Die Insel ist nicht so touristisch und so manchem erfahrenen Reisenden in dem Gebiet noch unbekannt.

Hast du Glück, siehst du während einer Tauchtour auf Malapascua sogar einen Fuchshai. Die Haie, leben normalerweise in großer Tiefe, besuchen aber regelmäßig einen Ort namens Monad Shoal, etwa 35 Minuten von Malapascua entfernt. Locals bieten geführte Tauchtouren an diesem Ort an.

Siquijor – Die mystische Insel

Die kleine Inseln Siquijor (343.5 km²) liegt unterhalb Bohols und in der Nähe der Universitätsstadt Dumaquete, im Südosten von Negro. Filipinos verbinden mit der Insel mystische Geschichten mit Geistern und Ungeheuern – sie wird auch gerne Vodooinsel genannt.

Schon mancher soll auf der Insel unerklärbar geheilt worden sein.

Ein Besuch auf der Insel lohnt sich wegen der vielen weißen Sandstrände mit etlichen Gelegenheiten zum Schnorcheln, Sonnenbaden und fein essen. Die Resorts sind meist sorgfältig gestaltet und überzeugen mit ihrem authentischen Flair und den herzlichen Mitarbeitern.

Neben Tauchen und Schnorcheln sind kleinere Wasserfälle und eine üppige Flora die Hauptattraktionen der Insel. Bekanntlich ist die Insel ein Magnet für Botaniker und Naturheilkundler, die sich für die alten Riten und traditionellen Heilkünste interessieren.

Bleibst du länger auf Siquijor, mietest du dir am besten ein Moped und erkundest die Insel auf eigene Faust. Das ist mit Abstand die günstigste Variante und ermöglicht dir, so lange an einem Ort zu verweilen wie du magst.

Bohol – Mit den Chocolate Hills

Bohol ist die Allroundinsel auf den Philippinen. Sie bietet wunderschöne Korallenriffe, eine außergewöhnliche Berglandschaft, viele kulturelle Attraktionen und ein breites Angebot an Wassersportmöglichkeiten. Die Inselprovinz hat eine Fläche von 4’821 km² und ist damit etwas kleiner als Cebu.

Durch die geschützte Lage in der Mitte der Visayas wird die Insel seltener von starken Stürmen und Regenfällen heimgesucht. Am einfachsten erreichst du sie mit der Fähre von Cebu aus.

Alona Beach

Der Alona Beach, liegt auf der kleinen Halbinsel Panglao im Süden von Bohol und ist über eine Brücke mit der Hauptinsel verbunden. Seit 2018 der Panglao International Airport eröffnete, ist Panglao direkt mit dem Flugzeug zu erreichen. Aber auch die Überfahrt von Siquijor Island ist eine schöne Option und dauert ca 1,5 h.

Wir erwähnen den Strand ausschließlich, weil er seit Langem ein Touristenmagnet für Partyliebhaber ist. Viele Besucher berichten, dass sich ein Besuch nur lohnt, wenn du überfüllte Strände, Restaurants und Resorts nicht scheust.

Chocolate Hills

Die berühmten Chocolate Hills sind rund 1200 symmetrisch angeordnete Hügel im Zentrum der Insel Bohol. Die Anfahrt ist mit Mini-Vans und Bussen gut geregelt.

Für Backpacker ist das Gebiet auch gut mit einem gemieteten Motorrad zu erreichen oder von einer nahegelegenen Ortschaft in einer 2-stündigen Wanderung.

Die beiden top View Viewpoints, um die Chocolate Hills zu überblicken, sind: Carmen und Sagbayan. Sei nicht überrascht, wenn du die Hügel grün antriffst, sie sind die meiste Zeit des Jahres satt grün und nicht braun.

Ein Unesco-Weltkulturerbe auf den Philippinen sind die Chocolate Hills auf Bohol. Warum die Hügel in dieser geometrischen Anordnung entstanden sind, ist unklar. Sicher ist, ein Besuch der Insel Bohol lohnt sich einerseits wegen den Chocolate Hills, andererseits wegen der vielen kulturellen Angebote und zahlreichen Wassersportmöglichkeiten. (Bildquelle: Unsplash.com / Jacky Lo)

Wie ist das Essen auf den Philippinen?

Bei der kulturellen Vielfalt auf den Philippinen ist es kein Wunder, dass auch philippinisches Essen ausgesprochen speziell und nicht typisch asiatisch ist. Gewisse nennen es sogar: “etwas gewöhnungsbedürftig”. Aber keine Sorge, es wird auf der ganzen Insel auch “nicht philippinisches Essen” angeboten.

Die philippinische Küche wurde im Laufe der Jahre von vielen Kulturen geprägt. Klar wiederzuerkennen sind Einflüsse von: Spanien, Indien, Mexiko, Japan, China und nicht zu vergessen, den USA.

Reis bildet die Basis für die meisten Gerichte, die Einheimischen essen Reis auch zum Frühstück. Dazu kombiniert werden Fisch, Fleisch (vorwiegend Schwein und Huhn), Gemüse und Früchte, meist zubereitet als gut gewürzte Eintöpfe, die aber längst nicht so scharf sind wie in Indien oder Thailand.

Typisch philippinische Gerichte

Philippinische Gerichte haben ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Hier einige Klassiker:

  • Adobo: Schweine- oder Hühnerfleisch, das mit Sojasoße, Essig, Knoblauch und einem Lorbeerblatt gekocht und anschließend knusprig gebraten wird. Serviert wird es mit frischem Reis.
  • Pancit: Lange, dünne Nudeln, mit Gemüse und Fleisch oder Fisch in einer großen Pfanne zubereitet – erinnert an die spanische Paella und ist weit verbreitet.
  • Lechon: Ein grilliertes Spanferkel mit knuspriger Kruste, Lebersoße, Sojasoße und Reis serviert – darf bei einem festlichen Anlass nicht fehlen.
  • Bicol Express: Schweinefleisch in einer Kokosmilchsoße mit Ingwer und roten Chilis – eines der einzigen scharfen Gerichte.
  • Barbecues: Mit unterschiedlichen Fleischsorten, Spießen und Gemüse.
  • Eggplant: Mit Ei gebratene Auberginen – beliebt als vegetarisches Gericht oder Snack für zwischendurch.
  • Singang: Säuerliche Gemüsesuppe mit Fisch oder Fleisch – von den meisten Europäern eher verschmäht.
  • Balut: Ein angebrütetes gekochtes Entenei – nichts für schwache Nerven, bei den Einheimischen aber sehr beliebt.
  • Halo Halo: Eine Süßspeise im Glas, auf der Basis von Wassereis, garniert mit Kondensmilch, Gartenbohnen, Kichererbsen, Kokosstreifen, Kochbanane und vielem mehr – eine beliebtes Dessert bei groß und klein.
  • Frittierte Bananen: an jedem Straßenstand und in vielen Restaurants ein beliebter süsser Snack.

Welche kulturellen Besonderheiten gibt es auf den Philippinen?

Geprägt von vielen unterschiedlichen Einflüssen, entwickelte sich auf den Philippinen, über die Jahrhunderte eine unverwechselbare Kultur. Es ist ein Mix zwischen indigenen, europäischen und amerikanischen Elementen, wobei für Touristen der asiatische, indigene Teil massiv stärker zu spüren ist.

Philippinische Werte

Höflichkeit, Freundlichkeit, Toleranz und Harmonie werden in diesem Land groß geschrieben. Die Familie wird als das Wichtigste erachtet und um jeden Preis geschützt. Fast genauso zentral ist öffentliches Ansehen. In der Öffentlichkeit das Gesicht zu verlieren, ist für einen Filipino etwas vom schlimmsten überhaupt.

Davon rührt auch die teilweise unverständliche Art, mit der die Einheimischen miteinander und mit Fremden umgehen. Ihre Mimik und Gestik wirkt auf den ersten Moment sehr fremd, wer sich aber etwas damit auseinandersetzt, versteht sie schnell. Denn die Filipinos gelten als freundlich, offen und liebenswürdig.

Möchtest du ein paar Tipps für den Umgang mit Filipinos, lies den Blog zu den philippinischen Verhaltensregeln unter den Links.

Womit du auf den Philippinen nicht rechnen solltest, ist: Pünktlichkeit, Effizienz und Rücksichtnahme. Ein Filipino schaut meist als Erstes für sich selber und geht Konflikten aus dem Weg. Wenn einem etwas nicht gefällt wird es ertragen, das Gegenüber darauf aufmerksam zu machen gilt als unfreundlich.

Sei vorsichtig mit deinem Geld. Touristen werden vor allem in den Metropolen von den Einheimischen gerne mal übers Ohr gehauen.

Philippinische Feste und Feiern

All diese Wertvorstellungen dämpfen mitnichten die Fröhlichkeit und Farbigkeit, mit der die Filipinos ihre zahlreichen Feste zelebrieren. Über das ganze Jahr verteilt werden immer wieder rauschende kulturelle und religiöse Ereignisse gefeiert, bei denen neben dem Essen die Musik und der Tanz im Zentrum stehen.

Musik ist bei einer Reise auf den Philippinen immer mit dabei. Die Locals hören auf der Straße, im Taxi, Bus, Restaurant und Hotel einheimische oder westliche Musik. Auch Straßenmusikanten sind oft anzutreffen.

Das wichtigste Fest auf den Philippinen ist Weihnachten. Klar, den über 90 % der Bevölkerung sind Christen. Die Feierlichkeiten um die Geburt Jesu Christi dauern gute 4 Monate – von September bis Januar. Kein anderes Land auf der Erde feiert ⅓ des Jahres Weihnachten.

Welche Aktivitäten lohnen sich auf den Philippinen?

Auf den Philippinen gibt es viel zu entdecken, langweilig wird es da bestimmt niemandem. Folgende Aktivitäten zeichnen die Philippinen aus:

  • Walhai Beobachtungen
  • Schnorcheln und Tauchen
  • Surfen
  • Vulkan Trekking
  • Ilandhopping
  • Rundflüge

Die einzelnen Inseln mit ihren Sehenswürdigkeiten haben wir im Abschnitt: Sehenswürdigkeiten im Detail vorgestellt. Vor allem, wenn du ein bestimmtes Gebiet buchen möchtest, informiere dich dort, welche Inseln deinen Vorstellungen entsprechen.

Walhai Beobachtungen

Träumst du schon lange davon, die größten Fische der Welt live zu sehen, dann darfst du die Walhai Beobachtung nicht auslassen. Beobachtungen sind in Donsol (auf Luzon) und Oslob (auf Cebu) möglich. Wobei die Wale in Oslob angefüttert werden und ihr natürliches Verhalten somit beeinflusst wird.

Die Beste Zeit für die Beobachtung sind zwischen Februar und April. Es werden aber bereits Touren im November angeboten. Während der High-season, ist es ratsam, die Tour weit im Voraus zu buchen.

Schnorcheln und Tauchen

Wohl mitunter einer der Hauptgründe, warum so viele Touristen auf die Philippinen reisen. Praktisch auf jeder Insel gibt es die Möglichkeit zu Schnorcheln oder zu Tauchen. Die Unterwasserwelten mit ihrer bunten Fauna und Flora sind spektakulär.

Die Insel bietet Tauchmöglichkeiten für jedes Niveau, hauptsächlich in den Visayas und auf oder um Luzon. Geeignete Orte, die wir unter den Sehenswürdigkeiten vorgestellt haben sind: Camiguin Island / Hundret Island Nationalpark auf Luzon / El Nido auf Palawan / Bacuit Archipel vor El Nido / Siquijor / Bohol.

Gedenkst du zukünftig öfters zu Tauchen, solltest du eine Schulung in Betracht ziehen. Mit einer fundierten Ausbildung kannst du später auch abgelegene Orte auf eigene Faust erkunden. Am besten informierst du dich vor deinem Urlaub, wo eine Tauchschule mit entsprechender Resonanz zu finden ist.

Surfen

Als das Surferparadies auf den Philippinen schlechthin gilt die Insel Siargao mit dem berühmten Surf-Spot Cloud 9 und etlichen weiteren interessanten Riffs.

Die Insel heißt sowohl erfahrene Surfer, als auch Neulinge willkommen und ist nicht mit Touristen überfüllt, obwohl sie neben ausgezeichnete Surfmöglichkeiten auch kulinarisch und landschaftstechnisch ein Traum ist.

Ein spannender Blogbeitrag über Surfen auf Siargao haben wir dir am Ende des Ratgebers verlinkt.

Natürlich ist Surfen auch an anderen Orten möglich. Bekannt sind:

  • La Union auf Luzon – für Anfänger ideal
  • Baler auf Luzon – 6 h von Manila entfernt
  • Pagudpud – im Norden von Luzon – für Anfänger geeignet

Vulkan Trekking

Auf den Philippinen gibt es 53 Vulkane, von denen immer wieder einige unruhig sind oder ausbrechen. Die beträchtliche Anzahl an Vulkanen erklärt sich durch die Lage des Archipels auf dem pazifischen Feuerring. Fast jedes Jahr fliehen Tausende Menschen aus Angst vor einem bevorstehenden Vulkanausbruch.

Die schöne Seite der Vulkane ist die einzigartige Landschaft und Flora, die sie mit sich bringen. Eine Vulkan-Trekkingtour auf einen aktiven oder erloschenen Feuerberg ist ein lohnenswerter Ausflug und wird auf vielen Inseln angeboten.

Die 4 bekanntesten Touren sind:

  • Mount Mayon auf Luzon – aktiver Vulkan – letzte Eruption 2010
  • Taal auf Luzon – aktiver Vulkan – letzte Eruption 1977
  • 7 Vulkane auf Camiguin – letzte Eruption von Hibok Hibok 1953
  • Vulkanseen auf Coron Islands

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Islandhopping

Island Hopping Tour wird die Art genannt, auf den Philippinen zu reisen. Dabei buchst du in einem gewissen Gebiet eine Bootstour, die einen Tag oder mehrer Tage oder Wochen dauert. Du kannst deinen ganzen Urlaub als einzige Inselhopping Tour buchen.

Der Reiseanbieter bietet unterschiedliche Touren an und übernimmt jeweils die Organisation und das Timing der Reise auf die nächste Insel. Bei mehrtägigen Touren wird kommuniziert, ob Übernachtungen und Mahlzeiten inbegriffen sind oder vor Ort selber organisiert werden müssen.

Bei Tagestouren beinhaltet der Ausflug mehrere Attraktionen an einem Tag, jeweils mit genügend Aufenthalt an den einzelnen Stationen.

Rundflüge

Reicht es dir nicht, die Inselwelt nur bei der Hin- und Rückreise von oben zu sehen, gönne dir einen Helikopterflug.

Die Flüge werden auf einigen Inseln angeboten. Die meisten Angebote findest du in Manila, Cebu City, auf Boracay oder Banaue, wo du die Reisterrassen aus der Vogelperspektive zu sehen bekommst.

Reisetipps: Worauf du bei deiner Rundreise durch die Philippinen achten solltest

Hat dich das philippinische Reisefieber gepackt? Wunderbar! In diesem Abschnitt wollen wir dir noch ein paar wichtige Tipps und Tricks zur Auswahl deiner Reisezeit sowie wichtige Punkte zu Sicherheit, Gesundheit und Einreisebestimmungen, etc. für deine Reisevorbereitung mit auf den Weg geben.

Was ist die beste Reisezeit für die Philippinen?

No more Winter – hast du genug von den eisigen Wintermonaten in Europa? Dann sind die Philippinen das ideale Reiseziel für dich. Denn wenn es bei uns kalt wird, ist es dort, wie das ganze Jahr durch, schön warm mit einer konstant hohen Luftfeuchtigkeit.

In der Hochsaison, Januar bis April, kann die Temperatur je nach Insel auch über 40° steigen. Von den Filipinos wird diese Zeit auch Hotseason genannt. In dieser Zeit sind Hotels schnell ausgebucht und die Preise generell höher. Frühes Buchen lohnt sich auf jeden Fall.

In der Sommerzeit bei uns wiederum, ist auf den Philippinen Regenzeit. Von Juni/Juli – Oktober/November wird das Land häufig von starken Regenfällen und Stürmen heimgesucht und ein Urlaub kann schnell mal buchstäblich ins Wasser fallen.

Möchtest du Walhaie beobachten, buche deinen Urlaub in den Monaten Februar bis Juni. Dann sind die Chancen am besten, die größten Fische der Welt live zu sehen.

Klima auf den Philippinen

Damit du ein besseres Bild vom Klima auf den Philippinen bekommst, haben wir dir eine Tabelle mit den Durchschnittstemperaturen und Anzahl Regentagen zusammengestellt.

Die Philippinen erstrecken sich über eine ähnlich großen Fläche, wie Deutschland. Das Klima ist somit verständlicherweise nicht auf allen Inseln identisch. Die 4 Klimazonen werden auf philippinen-tours.de in der Kategorie Wetter übersichtlich erläutert.

Monat Mind. Temperatur Max. Temperatur Regentage
Januar 23 30 4
Februar 24 30 2
März 24 32 3
April 25 33 3
Mai 26 33 10
Juni 25 32 16
Juli 25 31 22
August 24 31 22
September 24 31 20
Oktober 24 31 18
November 24 31 14
Dezember 23 30 9

Wassertemperatur auf den Philippinen

Die Wassertemperaturen auf den Philippinen fallen das ganze Jahr selten unter 27 Grad. Zum Baden ist es also immer genügend warm.

Monat Wassertemperatur
Januar 27
Februar 27
März 27
April 28
Mai 30
Juni 30
Juli 29
August 29
September 29
Oktober 29
November 29
Dezember 28

Wie sieht es mit der Sicherheit auf den Philippinen aus?

Die Sicherheit auf den Philippinen ist aufgrund der dauerhaft angespannten, politischen Lage und der Gefahr für Naturkatastrophen seit jeher ein großes Thema. Am besten ist es, wenn du dir vor deiner Reise, die aktuellen Nachrichten zu diesen drei Themen anschaust:

  • Kriminalität / Drogenhandel
  • Terrorismus
  • Naturkatastrophen

Um erste Fragen zu klären, thematisieren wir im folgenden Abschnitt die drei heiklen Punkte. (Die Daten sind unter anderem vom Auswärtigen Amt Deutschland, aus dem Jahr 2019)

Kriminalität / Drogenhandel

Die Kriminalitätsrate auf den Philippinen ist hoch und Drogenhandel in vielen Städten allgegenwärtig. Diese Fakten sollten bei einer Reise in das Inselparadies nicht unterschätzt werden. Gegen Drogenhandel geht die Regierung seit dem Jahr 2016 hart vor. Diese Offensiven fordert auch immer wieder Todesopfer.

Die kommunistische New People’s Army (NPA) ist besonders im Norden Luzons sehr aktiv und wird von der Regierung hartnäckig bekämpft. Eine Reise auf eigene Faust in diese Region ist nicht empfehlenswert, Entführungen waren in der Vergangenheit ein beliebtes Druckmittel.

Hältst du dich an Regeln, die beim Besuch jedes ärmeren Landes beachtet werden sollten, kannst du allfällige Übergriffe aber weitestgehend vermeiden:

  • Bewahre Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
  • Trage keine teuren Gegenstände zur Schau und protze nicht mit Besitztümern wie Autos, Schmuck, Accessoires, Geräte, etc.
  • Reise nicht alleine in abgelegene, unbekannte Gebiete.
  • Nimm nur einen Teil deines Geldes mit auf die Straße.
  • Hebe Geld diskret ab.
  • Folge keinem Fremden, der dich irgendwohin einlädt.
  • Achte darauf, von wem du Getränke und Speisen kaufst oder annimmst.

Terrorismus

Um die stets kritische Lage in punkto Kriminalität und Terrorismus zu verstehen, musst du wissen, dass die Philippinen vor der Kolonialisierung ab dem 14 Jahrhundert dem Islam angehörten.

Seit der Einwanderung der christlichen Spanier sind die Muslime zwar stark in der Minderheit, in gewissen Gebieten, z. B. der Insel Mindanao, aber noch immer stark vertreten.

Seit der Rebellion gegen Spanien und dem Krieg gegen die USA im Jahre 1930, fordern muslimische Rebellen immer wieder aufs Neue die Herrschaft über die Inseln zurück und führen erbitterte Kämpfe gegen die Regierung.

Mindanao / Süden von Palawan / Sulu See

Von einer Reise auf Mindanao, den südlichen Teil Palawans und die Sulu See wird abgeraten. Die Insel Mindanao ist mit 94.630 km² die zweitgrößte Insel der Philippinen und hat über 22 Mio Einwohner. Mit ihren spektakulären Landschaften und Sehenswürdigkeiten war die Insel lange ein beliebtes Urlaubsziel.

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Seit den 70er Jahren jedoch haben sich Seperatistengruppen auf der Insel eingenistet und aufgrund der hohen Kriminalitätsrate und der Terrorgefahr, die damit einzog, ist der Tourismus zum Erliegen gekommen. Trotz diverser Friedensabkommen konnten die Kämpfe bislang nicht eingedämmt werden.

Seit dem Jahr 2016 ist es zu insgesamt 11 Terroranschlägen auf der Insel Mindanao gekommen. 88 Menschen sind gestorben und 515 wurden verletzt.

Die politische Lage auf den Inseln kann sich von Woche zu Woche ändern. Informiere dich auf jeden Fall vor deiner Reise, ob die Lage in deinem Reisezielgebiet stabil ist. Heikel sind vor allem die ganze Insel Mindanao und der südliche Teil von Palawan.

Die Inselgruppe Luzon und die Visayas werden als stabiler eingeschätzt. Eine hundertprozentige Entwarnung kann aber auch für diese Landesteile nicht gegeben werden.

Naturkatastrophen – Stürme / Erdbeben / Vulkanausbrüche

Neben der Kriminalität und dem Terrorismus sind Naturkatastrophen ein heikles Thema für den Tourismus auf den Philippinen. In der Regenzeit von Juni bis November wir das Land jährlich von starken Stürmen heimgesucht, die oft weite Teile der Infrastruktur zerstören.

Zusätzlich ist die Lage der Philippinen, direkt auf dem pazifischen Feuerring, ein Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean von 3 Seiten umgibt, dafür verantwortlich, dass die Inseln regelmäßig von Erd- und Seebeben heimgesucht werden.

Aktuell sind 53 Vulkane auf den Inseln aktiv. Der Mount Apo ist mit seinen beinahe 3000 Metern der höchste, Mayon der aktivste und Pinatubo der als am gefährlichsten eingestufte Feuerberg. Informiere dich vor Reiseantritt, ob in irgendeinem Gebiet, das du bereisen wirst, eine Sperrzone ausgerufen wurde.

Welche gesundheitliche Risiken gibt es auf den Philippinen?

Das tropische Klima auf den Philippinen birgt Gefahren punkto Krankheiten, über die du dich unbedingt vor der Reise informieren solltest. Wir möchten mit dem folgenden Abschnitt keine Angst schüren. Denn mit einer sorgfältigen Abklärung vor der Reise kannst du viele Risiken minimieren.

Grundsätzlich ist die medizinische Versorgung in den Metropolen wie: Manila, Davao, Cebu, etc durch private Krankenhäuser gut geregelt. Sobald du dich in ländliche Regionen begibst, ist dies nicht mehr der Fall. Auch ist in abgelegenen Gebiete das Rettungswesen nicht gut ausgebildet.

Medikamente gibt es problemlos in Apotheken zu kaufen. Es wird aber trotzdem empfohlen, eine Reiseapotheke, mit dir bekannten Präparaten, mitzuführen, vor allem wenn du dich in ländliche Gebiete begibst.

Das tropische Klima auf den Philippinen kann anstrengend für den Körper sein und ihn anfällig für Infektionen machen. Gib acht, dass du immer genügend Wasser trinkst und nur sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu dir nimmst. So kannst du das Risiko zu erkranken minimieren. (Bildquelle: Pixabay.com / rmac8oppo)

Impfungen

Folgende Impfungen sollten in Betracht gezogen werden, wenn du auf die Philippinen reist:

  • Hepatitis A (auch bei Kurzaufenthalten)
  • Poliomyelitis (Kinderlähmung – auch bei Kurzaufenthalten)
  • Hepatitis B – bei längeren Aufenthalten  / engem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung
  • Tollwut – bei Umgang mit Tieren
  • Dengue Fieber
  • Typhus
  • Japanische Enzephalitis
  • Klassische Kinderkrankheiten – vor allem Masern

Krankheiten und Prävention

Die Philippinen sind in vielen Regionen ein armes Land und die Einwohner haben nicht immer die Möglichkeit sich bei Krankheit ausreichend behandeln zu lassen. Dies führt dazu, dass einige ansteckende Krankheiten, die in Europa kaum mehr auftreten, auf dem Inselstaat noch immer häufig vorkommen.

Zusätzlich breiten sich aufgrund des tropischen Klimas einige Krankheiten häufiger und schneller aus, als bei uns. Der starke klimatische Unterschied zu Deutschland kann eine Herausforderung für den Körper sein und ihn anfällig für Infektionen machen.

Gib deshalb acht, dass du diese 3 grundlegenden Regeln, wenn immer möglich einhältst:

  • Kein Essen konsumieren, bei dem du nicht sicher bist, ob es keimfrei und sorgfältig zubereitet wurde und in sauberem Geschirr serviert wird. Straßenküchen können schnell auf den Magen schlagen.
  • Rohe Kost birgt mehr Gefahr vor Keimen. Dazu zählt: Speiseeis, Salate, Eis in Getränken und ungeschältes Obst oder Gemüse.
  • Trinke kein Wasser aus der Leitung. Trinke aber genug, damit der Körper bei den hohen Temperaturen nicht dehydriert.

Das Auswärtige Amt führt für die Philippinen folgenden Krankheiten auf der Liste mit hohem Ansteckungsrisiko:

  • Malaria – durch Mücken übertragen
  • HIV / AIDS – Da die Aufklärung in ländlichen Gebieten nicht gut ist.
  • Infektionen mit Durchfallerkrankungen – Für den Körper neue und unbekannte Erreger können starke Reaktionen auslösen. Übertragen werden sie über Nahrungsmittel und Tröpfcheninfektion.
  • Zika-Virus-Infektion – durch Mücken übertragen
  • Chikungunya-Fieber – durch Mücken übertragen
  • Tuberkulose – tritt massiv häufiger auf als in Europa
  • Leptospirose-Infektionen – tritt häufig bei Überschwemmungen auf

Am einfachsten ist es, wenn du dich vor der Reise bei einer tropenmedizinische Beratungsstelle informierst. Besonders wenn Kinder oder ältere Menschen auf der Reise dabei sind.

Ausführliche Informationen zu jeder einzelnen Krankheit stellt das auswärtige Amt auf: https://www.auswaertiges-amt.de zur Verfügung.

Gibt es besondere Einreisebestimmungen für die Philippinen?

Dafür, dass das Land eine hohe Terror- und Kriminalitätsrate aufweist, sind die Einreisebestimmungen für die Philippinen nicht sehr kompliziert. Wie es mit dem Visa, Einfuhrbestimmungen und Krankenversicherung aussieht, erfährst du hier.

Visum

Um in die Philippinen einreisen zu dürfen benötigst du nicht unbedingt ein Visum. Du kannst nach der Landung eine Aufenthaltserlaubnis beantragen, die 30 Tage gültig ist. Dafür ist eine Arrival-Card und eine Departure-Card auszufüllen und du durchläufts, mit diesen beiden Dokumenten und deinem Pass die, Kontrolle.

Die Aufenthaltserlaubnis ist kostenlos. Achtung: Dein Pass muss dafür noch 6 Monate gültig sein und du musst deine Weiterreise nach 30 Tagen mit einem Ticket belegen können.

Möchtest du länger im Land bleiben, gibt es 3 Varianten von Non-Immigrant Tourist Visas:

  • Einmaliges Visum: Berechtigung zur einmaligen Einreise – 3 Monate gültig – ca. 27 Euro
  • Mehrfaches Visum (6 Monate): Berechtigung zur mehrmaligen Einreise – 6 Monate gültig – ca. 54 Euro
  • Mehrfaches Visum (12 Monate): Berechtigung zur mehrmaligen Einreise – 12 Monate gültig – ca. 81 Euro

Um ein Visum zu beantragen benötigst du:

  • Reisepass
  • Ausgefülltes Antragsformular
  • Passfoto
  • Rückflugticket – unabdingbar
  • Visa-Gebühren in bar oder den Überweisungsbeleg
  • Bei Beantragung auf dem Postweg ist ein frankiertes Kuvert beizulegen.

Das Visum kann vor Ort in einem Immigrationsbüro problemlos verlängert werden. Eine Aufenthaltserlaubnis ist nur auf max. 59 Tage verlängerbar.

Einfuhrbestimmungen und weitere Gesetze

Die Gesetze auf den Philippinen werden sehr strikt durchgesetzt und uneinheitlich geahndet. Insbesondere Delikte auf einem Flughafenareal und Vergehen von Ausländern, werden hart bestraft. Halte dich deshalb an folgende Bestimmungen:

  • Drogenbesitz- Konsum oder Einfuhr sind schwere Delikte. Bereits geringe Mengen können Höchststrafen nach sich ziehen.
  • Die Einfuhr von Nachtsichtgeräten, Waffen und Pornografie ist verboten.
  • Die Einfuhr von Präparaten oder medizinischen Geräten für eine Abtreibung ist verboten.
  • Für die Einfuhr von Haustieren muss beim Bureau of Animal Industry eine Bewilligung für 2 bis 3 Monate eingeholt werden.
  • Es darf nicht mehr als 10.000 philippinische Pesos (ca. 170 Euro) ohne Deklaration beim Zoll eingeführt werden. Alles darüber muss du beim Zoll anmelden.
  • Alkoholkonsum auf der Strasse ist verboten.
  • Rauchen ist nur in ausgewiesenen Zonen erlaubt.

Auslandskrankenversicherung

Eine Auslandskrankenversicherung ist keine Pflicht, aber sinnvoll für eine Reise auf die Philippinen. Die Behandlungskosten auf den Philippinen sind nicht hoch, können bei Krankheit oder Unfall aber trotzdem hoch ausfallen.

Kläre vor deiner Reise, ob und wie viel deine Versicherung im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls im Ausland übernimmt und informiere dich am besten auch gleich, was sie für Optionen für längere oder kürzere Reisen anbieten.

Eine gute Anlaufstelle ist die: Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung

Wie lange sollte eine Rundreise auf den Philippinen dauern?

Auf den Philippinen hast du die Qual der Wahl. Es gibt unglaublich viele Reiseangebote mit unterschiedlichen Routen, die alle behaupten, die beste und spektakulärste zu sein. Deshalb ist es sinnvoll, sich zu Beginn für eine Reisedauer zu entscheiden, das schränkt die Angebote schon wesentlich ein.

Übliche Rundreisen auf den Philippinen dauern 1 – 4 Wochen und benötigen somit kein Visum.

Für Philippinen Liebhaber ist klar, eine Woche ist sehr kurz. Bei dieser Reisedauer bleibst du am besten auf einer Inselgruppe. Möchtest du ohne Eile die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Inseln besuchen ist eine Reisedauer ab 14 Tagen aufwärts ideal.

Für jede Reisedauer gibt es zum Glück unterschiedlich ausgelegte Angebote: die einen sind für Abenteurer, die den Adrenalinkick suchen, die anderen für Strandurlauber, wieder andere eher für Kulturinteressierte oder Stadtliebhaber.

Welche Sprache wird auf den Philippinen gesprochen?

Die Philippinen sind nicht nur reich an Kultur und Religionen, auch sprachlich sind sie vielfältig. Praktisch ist, das Englisch, neben Filipino (früher Tagalog), die zweite Landessprache ist. Für alle die ein wenig Englisch sprechen, ist die Verständigung mit den Einheimischen problemlos.

Vielleicht wunderst du dich, warum Englisch und nicht Spanisch die zweite Landessprache ist? Der Grund ist die amerikanische Besatzung im Jahre 1940, bei der Englisch von der neuen Regierung als Unterrichtssprache in den Schulen und zweite, offizielle Landessprache eingeführt wurde.

Insgesamt werden auf den Philippinen 171 Sprachen gesprochen. Filipino ist erst seit 1961 offiziell die Landessprache, zuvor war es Tagalog, die sich eigentlich nur politisch von Filipino unterscheidet. Mehr dazu in einem spannenden verlinkten Artikel ganz am Ende unseres Ratgebers.

Eine Auflistung der 13 wichtigsten Sprachen auf den Philippinen und von wie vielen Menschen sie gesprochen werden (wenn bekannt), möchten wir dir nicht vorenthalten:

  • Filipino / Tagalog – ca. 35 Mio.
  • Cebuano – Vor allem in Cebu City populär – ca. 21 Mio.
  • Ilokano – ein Mix aus Indonesisch und pazifischen Sprachen, vorwiegend im Norden gesprochen– ca. 7 Mio.
  • Hiligaynon
  • Waray-Waray
  • Kapampangan
  • Bikol
  • Albay Bikol
  • Pangasinan
  • Maranao
  • Maguindanao
  • Kinaray-a
  • Tausug

Welche Währung gilt auf den Philippinen?

Die Landeswährung ist der philippinische Peso (PHP) und landesweit etabliert. Es sei teilweise möglich, mit US- Dollar zu bezahlen, dies jedoch nur in größeren Städten.

100 Euro haben einen von rund Wert 5.800 PHP.

Für das Abheben von Bargeld stehen landesweit Geldautomaten zur Verfügung, reist du in die Provinz, nimm genügend Bargeld mit.

Bargeldbezug ist mit diversen Kreditkarten oder Maestro Karten möglich. Ist es dir lieber Geld von zuhause mitzunehmen, kannst du dies problemlos auf einer Bank in PHP wechseln lassen.

Welche Kreditkarte sollte/kann ich auf den Philippinen nutzen?

Kreditkarten werden auf den Philippinen, gemäß unserem Informationsstand, nur in größeren Städten und renommierten Einrichtungen als Zahlungsmittel akzeptiert. Bei der Bezahlung mit der Kreditkarte fällt auch einiges an Gebühren an.

Um Kosten zu sparen, hebe Bargeld mit der Kreditkarte ab, das kommt am Ende günstiger. Bist du dir unsicher, ob deine Karte auf den Philippinen gültig ist, informiere dich bei deiner Bank.

Auf eigene Faust: Kann ich eine Rundreise auf den Philippinen auch selbst organisieren?

Auf jeden Fall. So schwierig ist es nicht deine Reise auf eigene Faust zu organisieren. Bist du abenteuerlustig, reicht es, wenn du einen Flug hin und wieder nach Hause buchst und dich vorab etwas informierst, was du in etwa alles sehen möchtest.

Wenn du viele Inseln und Attraktionen besuchen möchtest, lohnt es sich, einen groben Zeitplan aufzustellen. Hotels und Zimmer sind dann leicht spontan vor Ort zu buchen.

Reist du alleine, befolge die klassischen Sicherheitsregeln, die wird dir im Kapitel Sicherheit vorgestellt haben. Besonders als Backpacker ist es wichtig auf persönliche Dokumente wie: Pass, Führerschein, Handy, etc. achtzugeben. Diebstahl und Überfälle sind leider keine Seltenheit.

Reist du auf eigene Faust, als Backpacker, kannst du das Land und die Leute schnell auf eine sehr persönliche Art kennenlernen.

Wie kann ich Übernachtungen auf den Philippinen buchen?

Hotels, Bungalows und Airbnb Unterkünfte lassen sich online buchen. Wenn du nicht lange im Voraus buchst, ist Last-Minute am günstigsten. Auch telefonische Buchungen haben gute Feedbacks im Netz.

Bist du an der einheimischen Kultur interessiert, empfehlen wir dir Airbnb Unterkünfte bei lokalen Hosts. Diese Unterkünfte siehst du dir am besten gleich vor Ort an, bevor du etwas zahlst, damit du bei der Qualität und Sauberkeit nicht übers Ohr gehauen wirst.

Gibt es Mietwagen auf den Philippinen?

Mietwagen für die Philippinen kannst du problemlos im Voraus online buchen. Es gibt etliche deutsche Firmen, die einen Mietservice auf den Inseln anbieten. Die Preise pro Tag liegen bei 33 Euro aufwärts. Die Mietwagen können in jeder größeren Stadt abgeholt und zurückgebracht werden.

Die Beschilderung auf den Philippinen ist recht dürftig, mit einem Handy als Navi ist dies jedoch nicht mehr so ein Problem wie früher. Möchtest du dennoch nicht selber nach dem Weg suchen, kannst du auch einen Wagen inklusive Fahrer buchen.

Bleibst du länger in einer Region, kann auch das Mieten eines Motorrads oder Bootes eine spannende Abwechslung sein.

Anreise und Inseltransver: Wie reise ich auf die Philippinen und zwischen den einzelnen Inseln?

Flug auf die Philippinen

Um von Deutschland auf die Philippinen zu gelangen, fliegst du zunächst nach Bangkok oder Singapur und von dort aus in die gewünschte Stadt auf den Philippinen. Die beiden wichtigsten Flughäfen sind:

  • Manila Flughafen (MNL)
  • Lapu-Lapu City Flughafen auf Cebu (CEB)

Der Reise dauert in der Regel zwischen 15 und 20 Stunden, abhängig von Zwischenlandungen. Für direkte Flüge nach Bangkok fliegst du am besten von München aus.

Transfer zwischen den einzelnen Inseln – Islandhopping

Die Transfers zwischen den einzelnen Inseln – das Islandhopping, kannst du vor Ort buchen. Möglich sind: Flüge und Boote. Bleibst du in einem Gebiet länger, lässt sich ein Boot oder eine Yacht auch mehrer Tage am Stück mieten.

Trivia: Was du sonst noch für deine Rundreise auf den Philippinen wissen musst

Umgang mit Geld – worauf du achten solltest?

Bekannterweise werden Touristen auf den Philippinen gerne mal von Einheimischen übers Ohr gehauen oder ausgeraubt. Der Grund dafür ist ganze einfach: Die Filipinos sind ein sehr armes Land, welches immer wieder aufs neue, unter politischen Unruhen und Naturkatastrophen zu leiden hat.

Prahle nicht mit deinem Geld, einerseits um Überfälle zu vermeiden, andererseits aus Höflichkeit.

Die beste Prävention um nicht auf Abzockertricks hereinzufallen ist, wenn du ein Gefühl für die lokale Währung entwickelst. Deshalb hier einige Beispiele von Lebenskosten und Gehältern auf den Philippinen – jeweils pro Monat:

  • Lebensmittel für 1 – 2 Personen: 90 – 130 Euro / 5600 – 8100 PHP
  • Miete für ein kleines Haus / Apartment: 40 – 110 Euro / 2500 – 6000 PHP
  • Dienstmädchen und Gärtner: 32 Euro / 2000 PHP
  • Krankenschwester: 80 – 190 Euro / 5000 – 12000 PHP

Noch einige Kostenbeispiele aus dem Alltag:

  • Abendessen für 2 Personen: 1 – 5 Euro / 60 – 300 PHP
  • Unterkunft für 2 Personen/Nacht: 5 – 15 Euro / 300 – 1000 PHP

Trinkgeld ist keine Pflicht, bei Zufriedenheit für eine Leistung aber im Rahmen von 10 % durchaus angebracht.

Länderspezifische Fakten und Funfacts über die Philippinen

Um unseren Ratgeber über Rundreisen auf den Philippinen abzuschließen, einige Funfacs und interessante Fakten über den Archipel.

  • Bevölkerungsdichte: mit seinen über 100 Mio Einwohnern sind die Philippinen auf Rang 12 der bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Die Wachstumsrate von 2 % jährlich ist ebenfalls enorm. Zum Vergleich, Deutschland hat eine Wachstumsrate von 0,4 %.
  • Religion: Als einziges Land in dieser Region gehören die Philippinen, aufgrund des kolonialen Einflusses der Spanier, dem christlichen Glauben an.
  • Name: Der Name Philippinen kommt vom spanischen König Philipp II, der Spanien im 16 Jahrhundert regierte.
  • Fauna: Auf den Philippinen wachsen über 900 unterschiedliche Orchideenarten. Die Nationalblume ist der weisse, arabische Jasmin namens Sampaguita.
  • Shopping: 3 der 10 größten Shopping Malls weltweit befinden sich auf den Philippinen: SM Megamall, SM North Edsa und SM Mall of Asia.
  • Kosten: Boracay und Palawan sind mit Abstand die teuersten Inseln auf den Philippinen.

Fazit

Die Philippinen sind ein Reiseziel für Abenteurer und Inselliebhaber, die ein wenig Risiko nicht scheuen.

Kaum ein anderes Land bietet so eine Bandbreite an einmaligen Naturphänomenen, vielseitigen kulturellen Eindrücken und unterschiedlichen Aktivitäten und Attraktionen, die du während einer Ilandhopping Tour entdecken kannst.

Damit deine Rundreise auf den Philippinen nicht durch extreme Wetterbedingungen oder politische Unruhen gestört wird, informiere dich im Voraus über nötige Maßnahmen und die aktuelle Lage im Land.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.swr.de/swr2/programm/die-philippinen-und-der-klimawandel,broadcastcontrib-swr-31914.html

[2] https://www.philippinen-tours.de

[3] https://www.philippinen-tipps.com

[4] https://www.philippinen-blog.ch/tipps-zu-philippinische-verhaltensregeln-fuer-reisende-lustiges-aber-auch-good-to-know/

[5] https://meerdavon.com/philippinen-siargao-surfen/

[6] https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/philippinen-node/philippinensicherheit/212492

[7] https://faszination-suedostasien.de/philippinen-visum/

[8] https://www.travelasia.ch/philippinen/sprachen

Bildquelle: pixabay,de/lapping

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Melanie hat ihre Ausbildung in einem Reisebüro absolviert und einige Jahre Praxiserfahrung gesammelt. Nachdem sie selbst eine Weltreise gemacht hat, organisiert sie heute Touren für Asiaten quer durch Europa.