Zuletzt aktualisiert: 24. Oktober 2019

Willkommen bei unserem großen Peru Rundreise Bericht. Hier präsentieren wir dir alle wichtigen Informationen für deine Reise nach Peru mit ausführlichen Hintergrundinformationen über das südamerikanische Land. Dazu gibt es eine Zusammenfassung der besten Rundreiseanbieter im Netz.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die perfekte Peru Rundreise im Jahr 2020 für dich zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Peru Reise findest du Antworten in unserem Ratgeber. Des Weiteren haben wir Tipps für dich, die du unbedingt beachten solltest, wenn du deine Rundreise nach Peru buchen möchtest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Peru ist ein Staat im westlichen Südamerika. Es grenzt es an die Länder Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Bolivien und Chile sowie an den Pazifik und teilt sich in drei Landschaftsregionen Costa, Sierra und Selva.
  • In Peru gibt es vieles zu entdecken, atemberaubende Naturlandschaften, jahrtausendealte Kultur, moderne Städte und Gastronomie auf höchstem Niveau.
  • Nicht nur Natur- und Kulturliebhaber kommen auf ihre Kosten, Peru ist ein Mekka für alle möglichen Sportarten. Von Wassersport über Wandern und Bergsteigen, bis hin zu Mountainbiken und Klettern ist alles geboten.

Reisehighlights in Peru: Was du auf deiner Rundreise unbedingt sehen oder machen solltest

Du möchtest eine Rundreise durch Peru machen, bist dir aber noch nicht ganz sicher, ob ein solcher Urlaub das Richtige für dich ist? Hier stellen wir dir die Highlights einer Perurundreise vor und erklären, warum diese sich in jedem Fall lohnt.

Warum lohnt sich eine Rundreise durch Peru?

Peru ist ein Land mit vielen Facetten: Natur, Kultur und Moderne, Küste und Meer, hohe Berge, Regenwald, Flüsse und Seen sowie jede Menge Kulturgut und altertümliche Ausgrabungsstätten.

Elf Mal taucht Peru auf der Welterbeliste der UNESCO auf.

Es hat damit eine überdurchschnittlich hohe Dichte an Natur- und Kulturdenkmälern im Verhältnis zur Landesfläche zu bieten.

Peru hat 15 Nationalparks, üppige Vegetationszonen, wüstenähnliche Landschaften, ganz unterschiedlichen klimatische Bedingungen und eine artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Die großen Städte punkten mit moderner Kultur, einem quirligen Nachtleben und gastronomischen Angeboten auf höchstem Niveau.

Beeindruckendes Peru, die Inka Stätte Machu Picchu (Bildquelle: pixabay.com / WaSZI)

Zudem sind die Peruaner ein sehr gastfreundliches und hilfsbereites Volk, die stolz sind auf ihr Land und es gerne zeigen.

Egal welchen Teil von Peru du besuchst, es gibt viel zu entdecken und zu erleben. Langweilig wird es ganz bestimmt nicht.

Welche Städte, Regionen und Sehenswürdigkeiten gibt es in Peru?

Peru teilt sich in drei unterschiedlichen Landschaftsregionen, jede mit ihren klimatischen, vegetativen und kulturellen Besonderheiten:

  • die Costa (Küste) – ca. 12 % der Staatsfläche,
  • die Sierra (Anden, Hochland) – ca. 28 %,
  • Selva (Regenwald, Wolken- und Nebelwald) ca. 60 %.

Costa: Die Küstenregion ist der trockenste Teil Perus, vor allem südlich der Hauptstadt Lima. Landwirtschaft ist in dieser Region kaum möglich, außer an den Flussoasen der von den Anden kommenden Flüssen. Ganz im Süden des Landes, in Richtung Chile beginnt die trockenste Wüste der Erde, die Atacamawüste.

Nördlich von Lima nehmen die Regenfälle und damit die Bodenqualität ein wenig zu, das kommt auch der Landwirtschaft zugute.

Sierra: Die Bergregion der Anden liegt hinter der Costa und besteht aus mehreren Bergketten und tiefen Canyons sowie Einschnitte durch Flüsse. Der höchste Berg Perus ist der Huascarán mit einer Höhe von 6768 m.

Im Norden sind die Anden reich an Vegetation und erreichen kaum die Schneegrenze, im zentralen Teil sind die Berge steil, die hohen Berge mit Schnee und Eis bzw. Gletschern bedeckt. In Richtung Süden herrscht eine hügelige Landschaft vor, die Berge erreichen Höhen zwischen 3000 m und 4000 m, hier sind auch Vulkane zu finden, die sich teilweise aktiv zeigen.

Selva: Östlich der Anden beginnt der peruanische Regenwald, ein dichter und fast undurchdringlicher tropischer Bergwald. Einzige Durchbrüche bilden die von den Anden kommenden Flüsse, die in Richtung Amazonas fließen. Die Städte und Dörfer dieser Region sind teilweise nicht auf dem Landweg zu erreichen, sondern nur per Boot oder Flugzeug.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Peru?

Peru hat sehr viel sehenswertes zu bieten. Die fünf bekanntesten und/oder beliebtesten Sehenswürdigkeiten möchten wir dir im Folgenden vorstellen.

  • Machu Picchu und Inka Trail
  • Cusco
  • Arequipa und Colca-Canyon
  • Nazca-Linien
  • Lima

Machu Picchu und Inka Trail

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Perus ist die Inka-Stadt Machu Picchu. Sie wurde im 15. Jahrhundert auf einer Höhe von 2.430 m auf dem gleichnamigen Berg erbaut und ist eine der am besten erhaltenen Ruinen der Welt. Die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Stadt ist aus dem Urumba-Tal, das den Machu Picchu-Berg umgibt, unsichtbar.

Erreichen kann man diese Sehenswürdigkeit mit dem Zug oder über den sogenannten Inka-Trail. Dieser verbindet Machu Picchu mit der ehemaligen Hauptstadt der Inkas, Cusco. Die Anreise über den Inka-Trail, eine mehrtägige Camping-Tour, ist natürlich weit spektakulärer als die Anreise mit dem Zug, allerdings auch anstrengender.

Cusco

Cusco ist die kulturelle Hauptstadt Perus und Zentrum des ehemaligen Inka Reiches. Sie ist die älteste dauerhaft bewohnte Stadt Südamerikas und wurde nach der Form eines Pumas gebaut. Der zentrale Platz, Plaza de Armas mit seiner mächtigen Kathedrale, liegt an der Stelle des Pumaherzens.

Cusco, die kulturelle Hauptstadt Perus und ehemaliges Zentrum des Inka Reiches (Bildquelle: pixabay.com / renzonapa)

Cusco bietet unzählige kulturellen und archäologischen Höhepunkten. Inka-Bauten, alte Gassen aus Kopfsteinpflaster, kolonialen Anwesen und antiken Ruinen. Außerdem ist sie Startpunkt für Touren über den Inka-Trail nach Machu Picchu.

Arequipa und Colca-Canyon

Arequipa ist eine kolonial anmutende Stadt und neben Cusco die schönste Stadt Perus. Insbesondere das Kloster Santa Katalina mit seiner Größe und seinen bunten Wänden ist sehenswert.

In direkter Umgebung liegt der Colca-Canyon, einer der zwei tiefsten Canyons des Landes und eine der tiefsten Schluchten der Welt. Mit Wänden bis zu 3300 m Höhe ist er doppelt so tief wie der Grand Canyon in den USA. Wenn du am Rand dieser Colca-Schlucht stehst, bietet sich dir ein atemberaubender Ausblick, manchmal sieht man sogar dort lebende Kondoren.

In den Tälern des Colca-Canyon befinden sich die heißen Quellen von Chivay. Das mineralhaltige Wasser soll eine heilende Wirkung haben.

Nazca-Linien

Die Nazca-Linien sind über 800 gerade Linien, 300 geometrische Figuren und etwa 70 Zeichnungen, die hauptsächlich von Tieren und Pflanzen darstellen, in der Wüstengegend der Pampa Colorada.

Cusco, die kulturelle Hauptstadt Perus und ehemaliges Zentrum des Inka Reiches (Bildquelle: pixabay.com / renzonapa)

Diese Linien sind teilweise mehrere Kilometer lang, die einzelnen Zeichnungen entsprechend riesengroß, so dass sie nur aus der Höhe vollständig erkennbar sind. Warum sie in die Wüste gegraben wurden und von wem ist bis heute eines der größten archäologischen Geheimnisse.

Lima

Lima, die Hauptstadt Perus ist die zweitgröße Wüstenstadt der Welt. Sie gilt als laut, dreckig und gefährlich, geprägt von den Armenvierteln.

Aber Lima hat weit mehr zu bieten: zahlreiche Museen, Ruinen aus längst vergangenen Zeiten, historische Kirchen und Anwesen, hier werden die Geschichten aus der Vergangenheit erzählt.

Dem gegenüber steht die moderne Seite Limas, das quirlige Nachtleben, ultramoderne Einkaufszentren und kulinarischen Spitzenrestaurants. Die Küche Limas soll die beste des ganzen Kontinents sein.

Außerdem liegt Lima direkt an der Pazifikküste und bietet ganzjährig gutes Wetter, kaum Regen.

Die beiden beliebtesten Stadtteile sind das Küstenviertel Baranco und das Viertel Miraflores mit seiner atemberaubenden Lage an der Steilküste.

Weitere beeindruckende Sehenswürdigkeiten:

  • Amazonasgebiet
  • Huarez
  • Titicaca-See
  • Oase Huacachina
  • Lehmstadt Chan Chan
  • Salzterrassen von Maras
  • Rainbow Mountains

Wie ist das Essen in Peru?

Die peruanische Küche ist eine Mischung aus traditionellen Speisen, vorrangig aus den ländlichen Regionen sowie der Gourmetvielfalt in den Städten. Die Peruaner sind stolz auf ihre einheimischen Spezialitäten, sie vereinen die Einflüsse aus allen möglichen Teilen der Welt.

Zu den peruanischen Grundnahrungsmitteln gehören die Kartoffel und der Mais und diverse Gewürze wie Knoblauch, Pfeffer und frischen Chilischoten, die größzügig eingesetzt werden.

Ein typisches Gericht aus der Küstenregion ist Ceviche (rohe Fisch mit Limetten). In den Anden wird von den Peruanern vor allem Cuy (Meerschweinchen) gegessen, im Regenwald werden vor allem Zutaten wie Kochbananen, Bohnen und Maniok verarbeitet.

In den Städten hält momentan die neue, peruanische Küche Einzug, sie gehört inzwischen zu einer der Besten in der Welt. Die bekanntesten Starköche Perus sind Bernardo Roca Rey, Luis la Rosa und Gastón Acurio. Eines der besten Restaurant ist das “Central” in Lima, Miraflores.

Welche kulturellen Besonderheiten gibt es in Peru?

Mit einer Fläche von 1.285.216 km² ist Peru flächenmäßig das drittgrößte Land in Südamerika. Die Einwohnerzahl liegt bei etwa 31.237.390, davon ein großer Teil indigener Bevölkerungsgruppen.

Geprägt wird es von präkolumbischen Zeiten und von der durch die spanischen Eroberern mitgebrachten Kultur und Religion. Viele Feste, Bräuche und Traditionen werden bereits seit langer Zeit gepflegt.

Kleidung, Folklore und Glauben, aber auch Arbeitsformen und Küche sind das Vermächtnis jahrtausendealter Kulturen.

Die Peruaner sind stolz auf ihr Land und auf ihre Traditionen, die sie auf vielfältige Weise am Leben erhalten und gerne teilen. Zu nennen sind unter anderem das Inti Raymi, das „Fest der Sonne“ in Cusco, der “Danza de tijeras (Schrerentanz), er wurde von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Das moderne kulturelle Leben ist auf wenige große Städte konzentriert, vor allem auf die Hauptstadt Lima. Hier findest du neben Klöstern, Denkmälern und Kathedralen auch moderne Museen, Theater, Kinos und Nightlife.

Viele Feste, Bräuche und Traditionen bestehen seit Jahrtausenden (Bildquelle: pixabay.com / peterpaul13)

Peru ist vielfältig und multikulturell, seine Einwohner, egal, ob in der Stadt oder auf dem Land aufgeschlossen, herzlich, gastfreundlich und hilfsbereit.

Welche Aktivitäten lohnen sich in Peru?

Peru hat neben der Besichtigung der vielen kulturellen und jahrtausendealten Highlights viele weitere Aktivitäten zu bieten. Einige davon sind in den klassischen Rundreisen enthalten, einige nicht.

In diesem Abschnitt wollen wir dir einen Einblick in die spannendsten Aktivitäten geben, die du in Peru erleben kannst. Folgende Empfehlung haben wir für dich zusammengestellt:

  • Radtouren und Mountainbiken
  • Trekking
  • Bergsteigen und Klettern
  • Wassersport
  • Gastronomie

Radtouren und Mountainbiken

Für Radtouren und Mountainbiken ist in Peru so gut wie jede Region geeignet, ausnahmen bilden die an den Küsten gelegenen Wüsten und die Ebenen im Amazonasgebiet. Du kannst über historischer Wege, durch malerischer Städte und verschiedener Naturlandschaften radeln, in nur wenigen Kilometern lassen sich große Höhenunterschiede bewältigen.

Die Wege lassen sich in unterschiedliche Schwierigkeitsgrad einteilen. Für Radtouren und Mountainbike-Anfänger eignen sich Wege mit hartem, kompaktem Boden und flachen Abhängen. Für fortgeschrittene Mountainbiker bieten sich auch unbefestigte Wege von mittlerer bis hoher Schwierigkeit mit zum Teil steilen Abhänge.

Schöne Trails bieten Puno und die Colca-Schlucht, Cusco mit dem heiligen Tal und die Provinzen um Lima.

Trekking

Trekkingwege bieten sich in allen Regionen Perus und in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, fast alle Bergketten, Hochebenen, Hügel und Täler sind zu Fuss erkundbar. Vor allem in den Anden Nordperus gibt es für Wanderer und Aktivsportler einiges zu entdecken.

Mystische Nebelwälder, beeindruckende Aussichten, schneebedeckten Gipfel und Gletscher, Wasserfälle, Städte und Dörfer sowie eine zum Teil verwilderte Natur. Nicht alle Wege sind als kommerzielle Wanderwege ausgewiesen, vielen sind noch wenig erforscht und stammen aus prähispanischen Zeiten.

Die Stätten der Inkas kannst du beispielsweise entlang des Qhapaq Ñan erleben, einzigartige Naturräume bieten der Santa-Cruz-Trek und der Huayhuash-Trek in Nordperu, der Choquequirao-Trek und der Auzangate-Trek zeigen atemberaubende Aussichten.

Ein besonderes Erlebnis sind Vulkanbesteigungen und Höhlenwanderungen, zum Beispiel auf den Vulkan Chanchani bzw. in die Höhle Cuevas de Huagapo.

Bergsteigen und Klettern

Durch die hohen Bergketten der Anden, sie sind nach dem Himalaya die höchsten der Welt, ist Peru ein Paradies für Bergsteiger. Die Schwierigkeitsgrade der Gipfel reichen von leicht bis schwer, so dass sowohl Anfänger als auch erfahrene Bergsteiger auf ihre Kosten kommen.

Besonders der Nationalpark Huascarán bietet viele Möglichkeiten, unter anderem die Cordillera Blanca, die Cordillera Vilcanota oder der Nevado Ampay.

Auch für Freunde des Kletterns gibt es diverse Optionen. Sowohl rund um die Hauptstadt Lima und die Stadt Arequipa gibt es einige gute Kletterplätze, als auch in den Regionen Ánchon und Cajamarca.

Wassersport

Die Vielfalt an Gewässern sorgt dafür, dass du in Peru sämtlichen Wassersportarten nachgehen kannst.

Die Küsten des Pazifik bieten hervorragende Verhältnisse zum Surfen, Kite- und Windsurfen sowie zum Tauchen.
Die vielen Flüsse ermöglichen das Kanu-, Kajakfahren und Rafting.

Gastronomie

Die peruanische Küche vereint Einflüsse aus allen möglichen Teilen der Welt. In den Großstädten, vor allem in Lima, hat sich in den letzten Jahren eine neue, moderne Küche entwickelt, die mittlerweile zu den Besten der Welt gehört.

Gerade die Küche Limas hat sich als eine der besten gastronomischen Hauptstädte der Welt hervorgetan und kann diverse ausgezeichnete Restaurants und Starköche aufweisen.

Ceviche, ein typisches Gericht aus der Küstenregion (Bildquelle: pixabay.com / ciclaar)

Du hast eine Vielzahl an Möglichkeiten das peruanische Essen zu genießen. Kulinarisches gibt es an diversen Orten und für jeden Geldbeutel: in Fünf-Sterne-Hotels, Restaurants, Cevicherías, Pollerías, auf Märkten, in Huariques und Chifas.

Reisetipps: Worauf du bei deiner Rundreise durch Peru achten solltest

Du hast dich für eine Rundreise durch Peru entschieden? Sehr schön, eine wirklich gute Wahl! In diesem Abschnitt wollen wir dir noch ein paar wichtige Tipps und Tricks zur Auswahl deiner Reisezeit sowie allgemein wichtige Punkte für deine Reisevorbereitung mit auf den Weg geben.

Was ist die beste Reisezeit für Peru?

Die Jahreszeiten in Peru gliedern sich in Trocken- und Regenzeit und unterscheiden sich je nach Region. Im peruanischen Winter (April/Mai bis September) ist Trockenzeit, im Sommer (Oktober/November bis März) ist die Regenzeit.

An der Costa, der Küstenregion, regnet es im Winter wie auch im Sommer selten, von der Regenzeit ist hier so gut wie nichts zu spüren. Die Temperaturen sind ganzjährig recht mild und angenehm, im Winter um die 15 Grad, im Sommer bis etwa 30 Grad.

Für eine Städtereise oder Aktivurlaub ist jede Jahreszeit geeignet, für Badeurlaube empfehlen sich vor allem die Monate Dezember bis April.

In der Sierra, der Gebirgsregion der Anden, sind die Temperaturen grundsätzlich kühler und abhängig von der Höhenlage, je höher im Gebirge, desto kälter. Unter 1000 m bis etwa 25 Grad, zwischen 1000 m und 2000 m durchschnittlich 15 bis 20 Grad, über 3000 m durchschnittlich 12 Grad, über 5000 m Null- bis Minusgrade.

Die beste Reisezeit für diese Region ist Mai bis September. In der Regenzeit kann es sein, dass Wege durch starke Regenfälle überschwemmen und unpassierbar sind.

Im Regenwald, der Region Selva, ist es durchgehend heiß, tropisch und feucht. Die Temperaturen liegen stabil bei etwa 25 Grad. Allerdings regnet es im peruanischen Sommer sehr häufiger.

Deshalb ist die beste Reisezeit für die Selva der peruanische Winter, von Mai bis September.

Region Klima peruanischer Sommer Klima peruanischer Winter Empfohlene Reisezeit
Costa Kaum Regen, Temperaturen um die 15 Grad Kaum Regen, Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Städte- und Aktivreisen jede Jahreszeit, Badeurlaub Dezember bis April
Sierra Viel Niederschlag, Temperaturen je nach Höhe Wenig Regen, Temperaturen je nach Höhe Mai bis September
Selva Viel Regen, heiß, tropisch, feucht, Temperaturen um 25 Grad Wenig Regen, Temperaturen um 25 Grad Mai bis September

Wie sieht es mit der Sicherheit in Peru aus?

Im gesamten Land kommt es immer wieder zu soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen. Meist sind diese friedlich, teilweise kommt es jedoch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden. Auch der Kampf gegen den Drogenhandel ist ständiges Thema in Peru.

Dadurch kommt es zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte und der Polizei. Dies kann zu Einschränkungen und Behinderungen im Reiseverkehr führen.

Das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist besonders in den Elendsvierteln der Großstädte und im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch. Auch beim Besuch von Bars und Diskotheken gilt es wachsam zu sein, denn hier kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen.

Mehrfach wurden Touristen schon unfreiwillig und ohne es zu bemerken als Drogenschmuggler missbraucht.

Welche gesundheitliche Risiken gibt es in Peru?

In Peru musst du mit zahlreichen Krankheiten rechnen, die durch Mücken übertragen werden können:

  • Dengue-Fieber
  • Leishmaniasis
  • Oropouche-Fieber
  • Malaria
  • Chikungunya
  • Zika-Virus-Infektion

Es ist also ratsam sich durch helle, körperbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel zu schützen.

Zudem kann es zu Durchfallerkrankungen kommen, seltener zu Leptospirose und Trypanosomiasis.

Gegen was sollte ich geimpft sein, wenn ich nach Peru reisen möchte?

Vorgeschrieben Impfungen gibt es momentan für das Land Peru nicht, empfehlenswert sind jedoch Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut.

Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus zusätzlich die rechtzeitige Impfung gegen Gelbfieber. Das gilt insbesondere für die Gebiete östlich der Anden, die unter 2300 m liegen und für das peruanische Amazonasgebiet.

Am besten lässt du dich vor deiner Peru Reise beraten und deinen Impfschutz anpassen.

Beratungen gibt es durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner.

Gibt es besondere Einreisebestimmungen für Peru?

Für die Einreise nach Peru brauchen deutsche Staatsbürger einen Reisepass oder vorläufigen Reisepass, Kinder einen Kinderreisepass. Diese müssen noch eine Mindestgültigkeit von sechs Monaten haben, ansonsten wirst du an der Grenze bzw. am Flughafen zurückgewiesen.

Ein Visum ist für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tage pro Halbjahr nicht nötig, soll deine Rundreise länger dauern, musst du dir ein Visum besorgen.

Zusätzlich wird bei der Einreise das Einreisedatum und die Aufenthaltsdauer festgehalten.

Auslandskrankenversicherung

Es ist ratsam sich vor dem Aufenthalt in Peru um eine Auslandskrankenversicherung für die Dauer der Reise kümmern. Am besten schließt du eine Auslandsreise-Krankenversicherung plus Rückholversicherung ab.

Wie lange sollte eine Rundreise durch Peru dauern?

Die optimale Reisedauer für eine Rundreise durch Peru ist abhängig davon, welchen Region bzw. Regionen du bereisen möchtest und wie viele bzw. welche Aktivitäten du planst. Überlege dir deshalb vor deiner Buchung was dir wichtig ist, welche Orte du unbedingt bereisen möchtest und welche Aktivitäten deine Perureise zum Traumurlaub machen.

An der Küste Perus kannst du malerische Sonnenuntergänge genießen. (Bildquelle: pixabay.com / clenesalles)

Die meisten Rundreisen durch Peru werden für 15 oder mehr Tage angeboten und diese Zeit solltest du dir auch mindestens nehmen, um eine gelungene Reise nach Peru zu erleben.

Je mehr Zeit du dir nehmen kannst, desto mehr kannst du entdecken und erleben.

Teilweise werden Perureisen auch mit anschließendem Badeurlaub, in Kombination mit weiteren südamerikanischen Ländern oder als Station einer Kreuzfahrt angeboten. Bedenke, dass dies deine Zeit, die du in Peru verbringst schmälern kann.

Welche Sprache wird in Peru gesprochen?

In Peru wird hauptsächlich spanisch gesprochen, es ist Muttersprache von 82,9% der Bevölkerung und Amtssprache, allerdings mit vielfältige regionale Färbungen. Dem folgen die beiden indigenen Sprachen Quechua (13,6 %) und Aimara (1,6 %).

In vielen Urlaubsregionen ist auch Englisch weit verbreitet.

Welche Währung gilt in Peru?

Die Währung in Peru ist der Peruanische Sol (PEN).

Möchtest du Bargeld an Geldautomaten abheben ist das mit Kreditkarte möglich, mit der Bankkarte nur sehr eingeschränkt. Der Umtausch von Euro in peruanische Soles ist in größeren Orten kein Problem, außerhalb kann es schwierig werden. An vielen Stellen ist es möglich mit US-Dollar zu bezahlen.

Welche Kreditkarte sollte ich für Peru nutzen?

Wenn du deine Kreditkarte nutzt, solltest du immer auf die anfallenden Gebühr achten, die sind bei den einzelnen Kreditinstituten unterschiedlich hoch. Die besten Kreditkarten für Peru ohne Gebühren gibt es nach unseren Recherchen bei Santander Bank, der DBK und der comdirect. Eine weitere Alternative viel Vielreiser ist die Kreditkarte von Miles & More.

Auf eigene Faust: Kann ich die Rundreise in Peru auch selbst organisieren?

Selbstverständlich kannst du Peru auch ohne Reiseanbieter entdecken. Der Vorteil dabei ist, dass du wesentlich flexibler bei der Gestaltung bist und spontaner sein kannst.

Mit dem Mietwagen durch das Land fahren wohin du willst, stoppen wo und wann du willst, eigene Übernachtungsmöglichkeiten und Aktivitäten finden – das kann spannend und abenteuerlich sein.

Wie kann ich Übernachtungen in Peru buchen?

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Peru in jeder Preisklasse. Hotels, Hostels, Lodges, Bed & Breakfast und auch Zelte. Diese sind bei mehrtägigen Wanderungen in der Regel inklusive, um einen Schlafsack musst du dich selbst kümmern.

Hast du dich für eine Unterkunft entschieden, ist es ratsam sie zu reservieren, vor allem in Lima und an Orten, die bei Touristen beliebt sind.

Gibt es Mietwagen in Peru?

Ja, Peru kannst du auch mit einem Mietwagen erkunden. Um einen Mietwagen zu mieten benötigst du einen gültigen Führerschein und eine Kopie des Reisepasses.

In Peru sind alle größeren Straßen befestigt, dennoch ist es ratsam sich vor der Fahrt über deren Zustand zu informieren.

Eine Alternative sind Busse und Züge, für weitere Strecken auch landesweite Busse und Inlandsflüge.

Anreise: Wie kann ich nach Peru gelangen?

Um von Deutschland nach Peru zu gelangen nutzt du am besten das Flugzeug, allerdings gibt es nach unseren Recherchen keine direkte Flugverbindung. Die kürzeste Verbindung geht über Amsterdam, von dort per Direktflug nach Peru. Die Reisezeit beträgt von Amsterdam aus ca. 13 Stunden.

Alternative Flüge dauern wesentlich länger, da sie zwei bis drei Zwischenstopps einlegen, sind dafür aber günstiger. Sie gehen meist über die USA oder Kanada. Beinahe alle Auslandsflüge gehen in Peru zum Aeropuerto Internacional Jorge Chávez. Er befindet sich in Callao bei Lima.

Trivia: Was du sonst noch für deine Rundreise durch Peru wissen musst

Jetzt solltest du bereits sehr gut über Peru informiert und bereit für deine Peru Rundreise sein. In diesem Teil wollen wir dir allerdings noch ein paar länderspezifische Fakten mit auf den Weg geben.

Kann ich mein Smartphone in Peru nutzen?

Ja, allerdings musst du dir dafür eine lokale SIM-Karte besorgen. Damit kannst du dann sowohl telefonieren als auch Internet nutzen. Am besten machst du das direkt noch in Lima, du kannst die SIM-Karte im Supermarkt kaufen. Ein gutes Netz und günstige Angebote für die mobile Datennutzung bekommt man bei Claro.

Was sollte auf der Packliste für Peru stehen?

Da das Klima und die Wetterverhältnisse in Peru sehr wechselhaft sind – schwül, heiß oder kalt, Sonne, Regen oder Schnee – empfehlen wir den Zwiebellook, so bist du auf alle Eventualitäten vorbereitet. Neben Kleidung und Schuhen sind Sonnenschutzmittel mi.

LFS 30 (wegen der Nähe zum Äquator, die Sonne brennt auch wenn es bewölkt ist), Tagesrucksack (für Einkauf und Tagestouren), zweite kleinere Reisetasche (damit du bei Mehrtagestouren nicht immer alles mitnehmen musst), Kulturbeutel zum Hängen, Brustbeutel (für Dokumente).

Verstauen solltest du das alles in einem großen Rucksack, das erleichtert dir das Tragen auf deiner Rundreise.

Für einen besseren Überblick haben wir dir alles nochmals als Tabelle zusammengestellt.

Art Was genau
Kleidung Fleece- eine Softschell und eine Regenjacke bzw. Regenponcho, bequeme lange und kurze Hosen/Wanderhosen (am besten Zipp-off-Hosen), T-shirts, Sweaters, warmer Sachen, warme Socken, leichte Kopfbedeckung als Sonnenschutz, Badesachen
Schuhe Eingelaufene Wanderschuhe, leichte Schuhe, Flipflops
Sonnenschutzmittel Sonnencreme, Lippenpflege mit Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille
Sonstiges Tagesrucksack, kleinere Reisetasche, Microfaser Handtuch, Kulturbeutel zum Hängen, persönliches Dinge, Brustbeutel, Reisedokumente

Länderspezifische Fakten und Funfacts über Peru

Zum Schluss unseres Ratgebers über Peru Rundreisen findest du nachfolgend noch einige länderspezifische Fakten.

  • Kaffee: Kaffee ist in Peru eines der zwei wichtigsten exportierten Agrarprodukte, er macht die Hälfte der nationalen Agrarexporte aus. Die für das Land typischen unterschiedlichen Kombinationen aus Klima, Boden, Regenmengen und Sonnenlicht bilden eine gute Basis für den Kaffeeanbau.
  • Mistura: Die Stadt Lima ist jedes Jahr Veranstaltungsort der wichtigsten Gastronomie-Messe Lateinamerikas, der Mistura. Lima hat sich in den letzten Jahren zu einer der Besten Küchen der Welt entwickelt hat und die peruanische Küche soll einen Teil dazu beitragen, dass das Land Peru in der Welt besser hervortritt.
  • Por allá: Obwohl die Peruaner die Worte rechts, links und geradeaus kennen, werden sie nur selten gebraucht. Die beliebteste Wegbeschreibung ist demnach vor allá – da lang. Da muss man sich erst einmal daran gewöhnen. Und weil die Peruaner ein sehr hilfsbereites Volk sind, kommt man meist ans Ziel.
  • Huhn ist kein Fleisch: In Peru gilt nur rotes Fleisch als Fleisch. Huhn ist Geflügel und Fisch ist Fisch. Es reicht also nicht aus ein Gericht ohne Fleisch oder ein vegetarisches Gericht zu bestellen, denn dann kann es sein, dass du Huhn bzw. Geflügelfleisch bekommst. Möchtest du kein Fleisch essen, musst du demnach sagen du möchtest kein Tier essen.

Fazit

Eine Rundreise durch Peru ist auf jeden Fall empfehlenswert. Wie aus unserem Bericht deutlich werden sollte, bietet das Land viele besondere Orte, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, welche du unbedingt gesehen haben solltest.

Eine organisierte Rundreise durch Peru bietet viele Vorteile, aber auch eine Reise auf eigene Faust hat durchaus ihre Reize.

Die beste Reisezeit für die meisten Regionen in Peru sind die Monate Mai bis September.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.peru.travel/de/

[2] https://peru.de

[3] https://info-peru.de

[4] https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/perusicherheit/211938#content_

Bildquelle: 123rf.com / 80616181

Warum kannst du mir vertrauen?

Melanie hat ihre Ausbildung in einem Reisebüro absolviert und einige Jahre Praxiserfahrung gesammelt. Nachdem sie selbst eine Weltreise gemacht hat, organisiert sie heute Touren für Asiaten quer durch Europa.