Willkommen bei unserem großen Island Rundreise Bericht. Hier präsentieren wir dir alle wichtigen Informationen für deine Reise nach Island mit ausführlichen Hintergrundinformationen über den nordischen Inselstaat. Dazu gibt es eine Zusammenfassung der besten Rundreiseanbieter im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die perfekte Island Rundreise im Jahr 2019 für dich zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Island Reise findest du Antworten in unserem Ratgeber. Des Weiteren haben wir Tipps für dich, die du unbedingt beachten solltest, wenn du deine Rundreise nach Island buchen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Island, die Insel aus Feuer und Eis, bezaubert durch atemberaubende Landschaften und beeindruckende Naturspektakel.
  • Island eignet sich perfekt für Naturliebhaber und bietet zahlreiche spannende Aktivitäten wie Wandern, Walbeobachtungen oder Baden in heißen Quellen.
  • Auf der 103.000 km² großen Insel gibt es eine Menge zu entdecken und erkunden. Wenn du eine Rundreise unternehmen möchtest, solltest du genug Zeit einplanen.

Reisehighlights in Island: Was du auf deiner Rundreise unbedingt sehen oder machen solltest

Du möchtest eine Reise unternehmen und ziehst eine Rundreise durch Island in Betracht? Wir wollen dir in diesem Teil die Highlights einer Island Rundreise präsentieren und dir aufzeigen, warum sich eine solche Reise für dich lohnen kann.

Warum lohnt sich eine Rundreise durch Island?

Island, die Insel aus Feuer und Eis, fasziniert durch wunderschöne Landschaften und beeindruckende Naturspektakel. Die Natur in Island ist extrem vielfältig: Vulkane und schwarze Basaltstrände, mächtige Gletscher und spektakuläre Wasserfälle, bunte Gesteine und heiße Quellen. Im Winter lassen sich zudem magische Polarlichter erblicken.

In der freien Natur lassen sich auch Tiere beobachten. An den Küsten findet man Vögel, wie zum Beispiel die bekannten Papageientaucher. Im Norden lassen sich Seehunde und verschiedene Walarten entdecken, mit etwas Glück sieht man sogar einen Blauwal. Auch Polarfüchse und Rentiere sind in Island verbreitet.

Island, die Insel aus Feuer und Eis, ist ein beliebtes Reiseziel für Naturliebhaber. Hier lassen sich zahlreiche Landschaften und Naturspektakel bestaunen. (Bildquelle: unsplash.com / Koushik Chowdavarapu)

Island ist ein tolles Reiseziel für Naturliebhaber mit unberührter Natur und imposanten Naturspektakel. Auf der Insel gibt es vieles zu entdecken und diverse Aktivitäten zu unternehmen. Mit einer organisierten Rundreise bekommt man einen umfassenden Einblick in das Land bei maximalen Komfort.

Welche Städte, Regionen und Sehenswürdigkeiten gibt es in Island?

Auf der 103.000 Quadratkilometer großen Insel Island gibt es viele Sehenswürdigkeiten. Damit du einen guten Überblick erhältst, haben wir dir die wichtigsten Regionen und Orte in Island herausgesucht.

Island lässt sich in sechs verschiedene Regionen einteilen:

Reykjavík

In der Hauptstadt von Island lebt der große Teil der Bevölkerung. Die Stadt hat ein besonderes Flair und bietet ein breites kulturelles Angebot. Von hier aus lassen sich viele Rundtouren starten.

Südküste

Von Reykjavík aus schnell erreichbar befindet sich die Südküste, welche einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Island beinhaltet. Zu diesen zählt das Geothermalgebiet Haukadalur mit dem Geysir, die Blaue Lagune und der Wasserfall Gullfoss.

Westisland

Im Westen von Island lässt sich der schneebedeckte Vulkan Snæfellsjökull bestaunen und malerische Fischerdörfer besuchen. Etwas nördlicher gelegen sind die Westfjorde, welche die Landschaft prägen. Hier lassen sich besonders viele Vögel beobachten.

Ostisland

Im Osten gibt es sehr vielfältige Landschaften, von Fjorden und Fischerdörfer zu bewaldeten Tälern. Besonders beeindruckend ist der Gletscher Vatnajökull und seine Ausläufer.

Nordisland

Im Norden befindet sich die zweitgrößte Stadt, Akureyri. Von umliegenden Orten aus lassen sich Walbeobachtungen unternehmen. Die Mývatn Region bietet zudem zahlreiche Naturspektakel.

Hochland

Das Hochland von Island ist zwar nur mit einem Allradfahrzeug erreichbar, beeindruckt dafür mit unberührter und faszinierender Natur. Das Hochland ist gezeichnet von schroffen Gipfeln, Vulkankrater, buntem Gestein und heißen Quellen.

Will man die ganze Insel erkunden, kann das viel Zeit beanspruchen. Viele Touristen beschränken sich daher auf eine oder zwei Regionen. Es hängt daher besonders davon ab, wie lange deine Reise sein soll und welche Sehenswürdigkeiten du gerne besuchen möchtest.

Besonders beliebt bei Touristen ist der Golden Circle. Das ist eine Reiseroute, die den Süden und Südwesten von Island abdeckt und einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in einem Tagesausflug besucht.

Zu diesen gehört der Nationalpark Þingvellir, das Geothermalgebiet Haukadalur mit dem Geysir und der Wasserfall Gullfoss.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Island?

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Island zählen neben der Hauptstadt Reykjavík vor allem zahlreiche Naturspektakel. Besonders beliebt sind Wasserfälle, Gletscher, Seen und Geothermalgebiete.

Unsere Empfehlungen sind:

  • Reykjavík
  • Gullfoss
  • Haukadalur
  • Vatnajökull-Nationalpark
  • Jökulsárlón

Reykjavík

Auch wenn Island vor allem für seine Natur und Landschaft bekannt ist, bietet die Hauptstadt Reykjavík einige interessante Sehenswürdigkeiten. Die Stadt punktet zudem durch ihren Charme und ihr kulturelles Angebot.

In Reykjavík findest du von historische Sehenswürdigkeiten wie die Langhaus-Ruinen über kulturelle wie das Konzerthaus Harpa bis zu künstlerischen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Sun Voyager Skulptur einiges zu entdecken.

Ein weiteres Highlight ist der See Tjörnin, der sich im Zentrum von Reykjavík befindet und zu einer gemütlichen Pause einlädt.

Reykjavík, die Hauptstadt von Island, ist definitiv ein Besuch wert. Die Stadt hat ein besonderes Flair und bietet ein großes kulturelles Angebot. (Bildquelle: pixabay.com / Mariamichelle)

Gullfoss

Der Gullfoss ist einer der bekanntesten Wasserfälle und gilt als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Island. Dieser spektakuläre Wasserfall wird auch als goldener Wasserfall bezeichnet, da die Abendsonne ihm einen goldenen Schimmer verpasst.

Der Gletscherfluss Hvítá stürzt 32 Meter über zwei Stufen in eine 2,5 km lange und bis zu 70 Meter tiefen Schlucht. Dank einer Aussichtsplattform kannst du die gewaltigen Wassermassen aus der Nähe erleben.

Der Gullfoss gehört zu den bekanntesten Wasserfällen und ist eine der Hauptattraktionen in Island. Er ist auch Teil der Golden Circle Route, eine beliebte Tour von Sehenswürdigkeiten. (Bildquelle: pixabay.com / ReneBoinski)

Haukadalur

Haukadalur ist ein Tal im Südwesten von Island und liegt in einem Geothermalgebiet. Die Hauptattraktion in diesem Tal ist der Geysir Strokkur. Dieser bricht durchschnittlich alle 15-20 Minuten aus, und ist daher eines der Highlights für Touristen.

Neben dem Geysir gibt es aber auch zahlreiche andere Naturspektakel zu bestaunen. Im Tal befinden sich diverse heiße Quellen und Fumarolen. Besonders die Quelle Blesi ist beeindruckend, da sie dank dem Kieselgur eine intensive blaue Farbe aufweist.

Im Haukadalur Tal lässt sich der Geysir Strokkur besichtigen. Dieser bricht regelmässig aus und ist daher ein besonderes Highlight für Reisende. (Bildquelle: pixabay.com / Hans)

Vatnajökull-Nationalpark

Der Vatnajökull-Nationalpark befindet sich im Südosten von Island und weist eine grosse Vielfalt an landschaftlichen Sehenswürdigkeiten auf. Zu diesen gehört der Vatnajökull, der größte Gletscher von Europa mit einer Oberfläche von 8100 km².

Neben dem Gletscher gibt es in dem Nationalpark auch Gletscherflüsse, Vulkane, Wasserfälle sowie beeindruckende Berge und Schluchten zu sehen.

Jökulsárlón

Der See Jökulsárlón ist ein Gletschersee, welcher südlich des Vatnajökulls liegt. Das besondere Highlight bei diesem 18 km² grossen See sind die in ihm treibenden Eisberge. Die Eisberge können bis zu 15 Meter hoch sein und verschiedene Farben wie blau oder schwarz aufweisen.

In der Nähe befinden sich zudem der Diamantstrand. Dieser erhält seinen Namen aufgrund der Eisbrocken, welche an den Strand gespült werden und sich auf dem schwarzen Sand ablagern.

In der Eislagune Jökulsárlón lassen sich im Wasser treibende Eisberge bestaunen. In der Nähe befindet sich zudem der Diamantstrand, eine weitere Sehenswürdigkeit. (Bildquelle: unsplash.com / Jeremy Bishop)

Wie ist das Essen in Island?

Island ist vor allem für seine beeindruckende Landschaft und Naturspektakel bekannt, und eher weniger für das Essen. Das Klima in Island ist sehr rau und kalt, daher ist traditionelles isländisches Essen eher karg.

Der Fischfang bildet die Basis der isländischen Küche. Daher gehören Fische wie Wildlachs und Forellen und andere Fischarten zu den Spezialitäten. Das Nationalgericht ist fermentierter Hai. Dieses Gericht entstand aus der Notwendigkeit, Nahrungsmittel lange haltbar zu machen.

Welche kulturellen Besonderheiten gibt es in Island?

Auch wenn das Klima in Island sehr rau ist, sie wenige Sonnenstunden haben und abgeschieden von anderen Länder sind, gehören die Isländer zu den glücklichsten Nationen der Welt. Die Isländer sind offen und gastfreundlich und auch sehr hilfsbereit.

In Island ist der Glaube an Elfen und Trolle weit verbreitet. Sie werden als Erklärung für viele der Naturwunder auf der Insel herangezogen. Es kommt sogar vor, dass Bauarbeiten angepasst werden, um auf sie Rücksicht zu nehmen.

Die Isländer haben eine spezielle Badekultur. Dank der vulkanischen Aktivitäten auf der Insel gibt es zahlreiche heiße Quellen. Diese werden von den Isländer dazu genutzt, um Bäder zu beheizen. Bereits im Mittelalter wurden die heißen Quellen zum Baden benutzt. Das Baden ist ein Bestandteil der isländischen Kultur, es dient zur Erholung und als sozialer Treffpunkt.

Papageientaucher sind sehr verbreitet in Island. (Bildquelle: unsplash.com / Jonatan Pie)

Welche Aktivitäten lohnen sich in Island?

Neben der klassischen Rundfahrt durch Island und Besichtigung der Sehenswürdigkeiten hat Island noch viele weitere Aktivitäten zu bieten. Einige dieser Aktivitäten sind in manchen Rundreisen auch enthalten. In diesem Teil geben wir dir einen Einblick in die besten Aktivitäten in Island.

Folgende Aktivitäten empfehlen wir dir:

  • Wandern
  • Bootstour mit Walbeobachtung
  • Baden in einer heißen Quelle
  • Polarlichter beobachten
  • Reittour

Wandern

Die bezaubernde Landschaft in Island lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Die Insel bietet eine abwechslungsreiche Landschaft, von Gletschern und Vulkanen zu Sandwüsten und Hügeln.

In Island gibt es zahlreiche schöne Wanderrouten, sowohl für kurze Tagestouren wie auch für mehrtägige Touren. Für besonders abenteuerlustige Reisende gibt es Gletscherwanderungen, diese sollten jedoch mit einem erfahrenen Guide gemacht werden.

Baden in einer heißen Quelle

Das Baden hat eine besondere Bedeutung in Island. Dank der geothermalen Aktivitäten auf der Insel gibt es zahlreiche Geothermalbäder.

Ob in der Blauen Lagune, einer heißen Quelle in der Natur oder in einem Thermal- oder Schwimmbad, dies ist ein Muss für alle Reisenden und eignet sich perfekt zur Entspannung.

Baden ist ein Bestandteil der isländischen Kultur. Ein Besuch in einem Bad, wie zum Beispiel der Blauen Lagune, darf daher nicht fehlen. (Bildquelle: pixabay.com / cgcolman)

Bootstour mit Walbeobachtung

In den Küstengewässer von Island gibt es zahlreiche Walarten, von Zwergwalen und Buckelwalen bis zu Killerwalen oder sogar Blauwalen. Besonders im Norden werden viele Touren angeboten. Nebst Walen lassen sich auch viele Vogelarten und Robben beobachten.

Polarlichter beobachten

Wenn du im Winter nach Island reist, solltest du unbedingt nach Polarlichtern Ausschau halten. Dieser natürliche Lichteffekt ist ein beeindruckendes Erlebnis, dass aber auch etwas Glück voraussetzt.

Gute Bedingungen erhöhen die Chancen, Polarlichter zu sehen. So sollte es dunkel und möglichst wolkenlos sein und eine hohe Solaraktivität vorliegen. Geführte Touren bringen dich zu guten Aussichtspunkten.

Mit etwas Glück lassen sich in Island im Winter auch Polarlichter beobachten. Man sollte dazu auf gute Bedingungen achten, um seine Chancen zu erhöhen, diese magischen Lichter zu sehen. (Bildquelle: unsplash.com / Jonatan Pie)

Reittour

Zu Pferd lässt sich die isländische Landschaft hervorragend erkunden. In Island gibt es die bekannten Islandpferde. Diese kleine Pferde gehören zu den Gangpferderassen und beherrschen zusätzlich die Gangarten Tölt und Rennpass.

Reittouren werden sowohl für Anfänger wie auch für erfahrene Reiter angeboten. Zudem gibt es kurze Ausritte oder auch Tagestouren.

Die Islandpferde sind perfekt auf das raue Klima der Insel angepasst. (Bildquelle: unsplash.com /redcharlie)

Reisetipps: Worauf du bei deiner Rundreise durch Island achten solltest

Du möchtest eine Rundreise durch Island unternehmen? Dann haben wir dir in diesem Abschnitt einige wichtige Tipps und Tricks für dich, von der Auswahl der Reisezeit bis zu allgemein wichtigen Punkte für die Reisevorbereitung. Damit wollen wir dir die Planung einer Rundreise in Island erleichtern.

Was ist die beste Reisezeit für Island?

Island ist besonders in den Sommermonaten Juni, Juli und August ein beliebtes Reiseziel. In dieser Zeit ist die Tagestemperatur am höchsten, bei durchschnittlich 12 bis 15 Grad Celsius.

Ein weiterer Vorteil sind die langen Tage, wodurch man 5 bis 6 Sonnenstunden am Tag hat. In den Wintermonaten ist es nämlich nur für eine kurze Zeit hell.

Im Sommer gibt es zudem weniger Regentage und sehr gute Wetterverhältnisse. Daher ist der Sommer auch die Hochsaison für den Tourismus. Die Sommermonaten sind bestens geeignet für Wanderungen und Reisen in das Hochland und für Walbeobachtungen.

Wer hingegen gerne die Nordlichter beobachten möchte oder eine Gletschertour unternehmen will, sollte eher in den Wintermonaten zwischen Oktober und März nach Island reisen. Die beste Reisezeit kommt also vor allem darauf an, was du auf deiner Reise unternehmen willst.

Klima

Island hat ein eher kühles, ozeanisches Klima aufgrund der Lage in der Nähe des Polarkreises. Während der Sommer eher kühl ist, bleibt der Winter etwas milder, da der Golfstrom für wärmere Temperaturen sorgt. So bewegt sich die Temperatur im Winter zwischen 0 und 3 Grad Celsius.

Warme und wetterfeste Kleidung ist in jeder Jahreszeit ein Muss in Island.

Generell ist es an den Küsten in Island wärmer als im Landesinneren. Die Südküste ist zudem wärmer als die Nordostküste. Der Niederschlag unterscheidet sich auch leicht je nach Region. In den Gletscherregionen ist dieser am höchsten. Der Sommer ist die niederschlagsärmste Zeit.

Wir haben dir in der nachfolgenden Tabelle eine kleine Übersicht über die Temperaturen in Island zusammengestellt, damit du dir das besser vorstellen kannst.

Monat Min. Temp Max. Temp
Januar – 3 2
Februar – 2 3
März – 2 3
April 0 6
Mai 4 9
Juni 7 12
Juli 8 13
August 8 13
September 5 10
Oktober 2 7
November – 1 3
Dezember – 3 2

Wie sieht es mit der Sicherheit in Island aus?

Island gilt als eines der sichersten Länder in Bezug auf Kriminalität. Trotzdem solltest du natürlich immer auf deine Sachen aufpassen und dein Auto abschließen.

In Island solltest du allerdings auf Naturgefahren und Naturkatastrophen achten. Das raue Klima kann zu plötzlichen Wetterumschwüngen und Temperatureinbrüchen führen. Daher solltest du auf gute Kleidung achten, besonders wenn du dich länger in der freien Natur befindest.

Durch die hohe vulkanische und seismische Aktivität auf der Insel können Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Vulkanausbrüche auftreten.

Vorsichtig solltest du auch in Geothermalgebieten sein. Halte dich an die Abgrenzungen, beachte die Infotafeln und fasse nichts an. Ansonsten kann man sich durch das heiße Wasser Verbrühungen oder Verbrennungen holen.

Welche gesundheitliche Risiken gibt es in Island?

Wie in vielen anderen Länder gibt es auch in Island einige gesundheitliche Risiken. Daher solltest du dich vor deiner Reise entsprechend vorbereiten.

Obwohl es in Island keine Impfvorschriften gibt, empfiehlt das Auswärtige Amt aber, die Standardimpfungen gemäß dem Robert-Koch-Institut zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen. Dazu gehören für Erwachsene folgende Impfungen:

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Pertussis (Keuchhusten)
  • Polio (Kinderlähmung)
  • Mumps, Masern, Röteln
  • Pneumokokken
  • Influenza und
  • Herpes Zoster

Zudem wird als Reiseimpfung auch die Impfung gegen Hepatitis B empfohlen, falls man engen sozialen Kontakt hat. Bei Langzeitaufenthalten wird zusätzlich die Impfung gegen Meningokokkenmeningitis C empfohlen.

Gibt es besondere Einreisebestimmungen für Island?

Als EU-Land ist die Einreise nach Island als deutscher Staatsangehöriger ziemlich einfach. Für die Einreise wird ein Reisepass oder Personalausweis benötigt, welcher für den Zeitraum der Reise gültig ist. Wer sich für weniger als 90 Tage in Island aufhält, braucht kein Visum.

Auslandskrankenversicherung

Obwohl Island ein EU-Land ist, empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung bei einer Reise für die Dauer des Aufenthalts. Die Krankenversicherung übernimmt nämlich häufig nur ein Teil der Behandlungskosten, und dies nur im Fall einer Notfallbehandlung.

Mit einer Auslandskrankenversicherung lassen sich Risiken abdecken, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht gedeckt sind. So ist zum Beispiel auch ein allenfalls medizinisch notwendiger Rücktransport bei der Auslandskrankenversicherung abgedeckt.

Das Versorgungsniveau in Island gilt als gut. Allerdings kann es gerade in der Hauptsaison zu längeren Wartezeiten kommen. Zudem sollten Reisende beachten, dass außerhalb der Städte die medizinische Versorgung nicht garantiert ist, da die Bevölkerungsdichte auf dem Land sehr tief ist.

Wie lange sollte eine Rundreise durch Island dauern?

Wie lange eine Reise durch Island dauern soll, hängt vor allem davon ab, welche Regionen und Sehenswürdigkeiten man besichtigen will. Die Fahrstrecken sind weit, daher wird für die Reise auch Zeit benötigt.

Mindestens 5 Tage sollte man einplanen. Da dies aber eher kurz ist, fokussiert man sich besser auf eine Region. Für eine kurze Reise eignet sich besonders der Süden von Island und der Golden Circle mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Um möglichst viel von der Insel zu sehen, empfiehlt sich eine Reisedauer von mindestens 7-8 Tagen. So hat man gut Zeit, die ganze Insel in einem Roadtrip auf der Ringstrasse zu umrunden und zwischendurch Stopps für Sehenswürdigkeiten einzulegen.

Wer gerne die Landschaft ausgiebig erkunden möchte, oder seine Chance die Polarlichter zu sehen erhöhen möchte, sollte sich 14 Tage Zeit nehmen für die Reise. Zwei Wochen erlauben dir, die Insel richtig kennenzulernen und verschiedene Aktivitäten wie zum Beispiel eine Wanderung zu unternehmen.

Welche Sprache wird in Island gesprochen?

In Island wird die isländische Sprache gesprochen. Obwohl sie nie offiziell dazu erklärt wurde, gilt sie als Amtssprache. In Island sprechen ungefähr 300’000 Menschen diese Sprache.

Für Touristen sind einige Laute der isländischen Sprache unbekannt, und die Aussprache gewisser Ortsnamen gestaltet sich etwas schwierig. Allerdings sprechen die Isländer gut Englisch. Daher bereitet die Sprache kein großes Problem bei der Reise.

Welche Währung gilt in Island?

Island ist zwar ein Mitglied der EU, ist aber nicht Teil der Eurozone. Die Währung in Island ist die Isländische Krone. Es gibt Münzen mit einem Wert von 1, 5, 10, 50 und 100 Kronen und Banknoten mit einem Wert von 500, 1000, 2000, 5000 und 10’000 Kronen.

Unter Umständen macht es Sinn, Bargeld erst nach der Ankunft in Island umzutauschen. Dies Aufgrund der Tatsache, dass nicht alle Deutschen Banken einen Vorrat an isländischen Kronen haben. In Island kann Bargeld am Flughafen, auf der Fähre und bei der isländischen Bank umgetauscht werden.

Welche Kreditkarte sollte ich für Island nutzen?

In Island kann problemlos mit Kreditkarte bezahlt werden. Sie sind weit verbreitet, so kann in vielen Geschäften und Restaurants mit einer Kreditkarte bezahlt werden. Auch bei kleinen Beträgen ist dies üblich. Nur selten gibt es ein Geschäft, welches nur eine Zahlung mit Bargeld akzeptiert.

Trotzdem empfiehlt es sich, auch immer ein wenig Bargeld mitzunehmen. Besonders wenn man sich abseits von Städten und Dörfer aufhält.

Am meisten werden Mastercard und Visa eingesetzt. Bei der Verwendung einer Kreditkarte sollte man aber immer auf die Transaktionsgebühren achten. Ansonsten können sich die Gebühren bei mehreren Zahlungen schnell anhäufen.

Auf eigene Faust: Kann ich die Rundreise in Island auch selbst organisieren?

Selbstverständlich kannst du deine Reise nach Island auch selbst organisieren. Der Vorteil dabei ist, dass du sehr flexibel bei der Gestaltung bist. Ein Roadtrip durch Island mit einem Mietwagen ist ein einzigartiges Erlebnis.

Wie kann ich Übernachtungen in Island buchen?

In Island gibt es verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Preiskategorien. In Reykjavík hast du eine große Auswahl an Unterkünften. Zudem gibt es Hotels, die an den wichtigsten Orten auf der Insel liegen.

Neben Hotels gibt es auch Gästehäuser und Ferienhäuser. Eine weitere Möglichkeit ist auch das Übernachten auf einem Campingplatz, entweder mit einem Zelt oder mit einem Camper. Die Campingplätze liegen meistens in der Nähe von Sehenswürdigkeiten oder an der Ringstraße.

Auch Airbnb ist eine Möglichkeit, um in Island eine Übernachtung zu buchen.

Gibt es Mietwagen in Island?

In Island kannst du dir für eine Rundreise einen Wagen mieten. Die meisten Anbieter befinden sich in Keflavík, wo sich auch der Flughafen befindet, oder in Reykjavík. Aber auch an anderen kleinen Orten sind Anbieter vertreten.

Je nachdem, wo du in Island hinfahren willst und in welcher Jahreszeit du unterwegs bist, empfiehlt sich entweder ein Kleinwagen oder Geländewagen. Die Ringstrasse mit den meisten Sehenswürdigkeiten lässt sich problemlos mit einem Kleinwagen befahren.

Das Hochland und einige Gebiete in der Küstennähe lassen sich nur mit einem Allrad-Auto befahren. Diese sogenannten F-Strassen sind nicht für andere Autos geeignet.

Das Hochland in Island fasziniert durch seine besondere Landschaft. Es ist allerdings nur mit einem Allradfahrzeug oder Hochlandbussen erreichbar. (Bildquelle: unsplash.com / Jon Flobrant)

Anreise: Wie kann ich nach Island gelangen?

Island kannst du mit dem Flugzeug oder mit dem Schiff erreichen. Mittlerweile gibt es diverse Airlines, welche Island anfliegen. Der größte Flughafen ist der Flughafen Keflavík, über welchen fast alle Flüge gehen. Er liegt nur 40 km von der Hauptstadt Reykjavík entfernt.

Wenn du dein eigenes Auto mitnehmen willst, gibt es eine Autofähre von Dänemark aus. Die Fähre verkehrt wöchentlich von Hirtshals in Dänemark aus über Färöer nach Island.

Trivia: Was du sonst noch für deine Rundreise durch Island wissen musst

Du solltest jetzt bereits sehr gut über Island informiert sein und bist sicherlich bereit für deine Island Rundreise. Zum Schluss wollen wir dir noch einige interessante länderspezifische Fakten mit auf den Weg geben.

Was für ein Objektiv eignet sich zum Fotografieren in Island?

Wer nach Island reist möchte natürlich die atemberaubende Landschaft auch gerne festhalten. Dazu braucht es ein passendes Objektiv. Für das Fotografieren von Landschaften empfiehlt sich ein Weitwinkelobjektiv, da dies einen größeren Bildwinkel aufweist. Mit diesem bekommst du sehr viel auf ein Bild. Daher ist es perfekt geeignet, um Landschaften zu fotografieren.

Auch um Polarlichter festzuhalten ist ein Weitwinkelobjektiv von Vorteil. Zudem empfiehlt sich ein lichtstarkes Objektiv, besonders wenn man in der dunklen Jahreszeit nach Island reist.

Länderspezifische Fakten und Funfacts über Island

Abschließend zu unserem Ratgeber über Rundreisen in Island haben wir dir nachfolgend einige länderspezifische Fakten zusammengestellt.

  • Wachsende Insel: Island liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken, der Grenze zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatte. Da sich diese pro Jahr um ca. zwei Zentimeter voneinander entfernen, wird die Insel jedes Jahr ein bisschen grösser.
  • Schafe überall: In Island gibt es mehr Schafe (ca. 460’000) als Einwohner (330’000).
  • Drehort Island: Die Landschaft von Island dient als Kulisse für diverse Filme und TV-Serien, wie zum Beispiel James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag und Game of Thrones.
  • Das Islandpferd: Islandpferde, welche die Insel verlassen, dürfen nie wieder zurückkehren. Diese Maßnahme dient der Vermeidung von Krankheiten.
  • McDonald’s: Island ist eines der wenigen Länder in Europa, in dem es keine McDonald’s Filiale gibt. Die letzte Filiale wurde in 2009 als Folge der Finanzkrise geschlossen.

Fazit

Island hat eine Menge zu bieten, eine Rundreise durch Island ist daher sehr empfehlenswert. Die Insel hat einige besondere Orte und Sehenswürdigkeiten, die du unbedingt gesehen haben musst.

Mit einer organisierten Rundreise durch Island hast du viele Vorteile, so musst du dich nicht um einzelne Sachen kümmern und kannst die Reise in Ruhe genießen.

Die beste Reisezeit in Island ist in den deutschen Sommermonaten. Wenn du spektakuläre Landschaften entdecken möchtest, dann bietet sich Island mit seinen Naturspektakeln bestens an.

Weiterführende Quellen: Quellen und interessante Links

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Island

[2] https://de.visiticeland.com/islandentdecken/IslandsRegionen

[3] https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/island-node/islandsicherheit/223400

[4] https://www.ab-in-den-urlaub.de/magazin/reisetipps/island-basics/

[5] https://www.urlaubsguru.de/reisekalender/beste-reisezeit-island/

[6] https://www.island-ringstrasse.de/unterkunft-hotel-hostel-guesthouse/

[7] https://www.reisewut.com/2018/10/packliste-island-urlaub-tipps/

Bildquelle: unsplash.com / Earle

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