Willkommen bei unserem großen Griechenland Rundreise Bericht. Hier präsentieren wir die alle wichtigen Informationen für deine Reise nach Griechenland. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen über Griechenland zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der besten Rundreiseanbieter im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Entscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die perfekte Griechenland Rundreise im Jahr 2019 für dich zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Rundreise in Griechenland findest du Antworten in unserem Ratgeber. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du deine Rundreise durch Griechenland buchen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Griechenland ist ein Staat in Südosteuropa, ein Mittelmeeranrainerstaat und zeichnet sich durch sein mediterranes Klima aus. Selbst im Winter fallen die Temperaturen – außer vereinzelt in den Bergen – nicht unter 12 °C.
  • Die optimale Reisezeit ist etwa Mai bis Oktober – mit kleinen regionalen Unterschieden. In diesem Zeitraum werden Temperaturen zwischen 24 °C und 32 °C verzeichnet. Außerdem gibt es in diesen Monaten die wenigsten Regentage und die geringsten Niederschlagsmengen.
  • Zu Griechenland zählen mehr als 3.000 Inseln. Griechenland verwaltet somit ca. 82% aller Inseln im Mittelmehr. Diese machen jedoch nur etwa ein Viertel der Gesamtfläche aller Mittelmeerinseln aus.

Rundreise durch Griechenland: Die besten Reiseanbieter

Damit auf deiner Rundreise durch Griechenland auch garantiert nichts schiefgeht und du das traumhafte Land in vollen Zügen genießen kannst, haben wir für dich die besten Anbieter von Rundreisen herausgesucht und stellen dir einzelne Touren vor.

Die beste Griechenland Rundreise auf dem Festland

Ob Athen, Delphi oder Thessaloniki – bei dieser Rundreise lernst du alle großen und kleinen Städte des griechischen Festlands kennen. Innerhalb von acht Tagen erkundest du das Festland und lernst Flora, Fauna und Kultur kennen.

Die kurze Rundreise hat es in sich, wenn du aber noch mehr erleben willst, kannst du auch Erlebnispakete hinzubuchen. Die Organisation der Reise wird dir abgenommen und du kannst dich voll und ganz auf das Land einlassen.

Die Festland-Rundreise

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Erlebe das Festland Griechenlands und lerne die Kultur kennen.

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Die beste Griechenland Rundreise von Insel zur Insel

Du wolltest schon immer einmal auf eine griechische Insel, kannst dich aber nicht für eine entscheiden? Kein Problem, bei dieser Rundreise kannst du Santorin, Paros, Mykonos und Naxos kennen lernen. Eine echt paradisische Rundreise á la Mama Mia.

Auch für griechische kulinarische Spezialitäten ist gesorgt. Wenn du etwas ganz bestimmtes erleben möchtest, dann kannst du zusätzlich auch noch Zusatzpakete mit de verschiedensten Erlebnissen hinzubuchen.

Inselhopping in Griechenland

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Reisehighlights in Griechenland: Was du auf deiner Rundreise unbedingt sehen und machen solltest

Warum Griechenland?

Griechenland (auch: Hellasoder Hellenische Republik) ist sehr vielseitig sowie geografisch sehr abwechslungsreich und bietet sich ausgezeichnet für eine aufregende Rundreise an.

Sonne, Erholung und Kultur. Egal ob Festland- oder Inselurlaub, ob Strand- und Erholungsurlaub oder ein abenteuerlicher Roadtrip durch das ganze Land.

In Griechenland ist all dies möglich und optimal in einer Rundreise kombinierbar.

Griechenland hat so viel Unterschiedliches zu bieten, daß für jeden etwas paßendes dabei ist. (Bildquelle: unsplash.com / Hans Reniers)

Mit seinen über 3.000 Inseln schafft es Griechenland eine Küstenlänge von insgesamt 13.676 km zu verzeichnen und reiht sich in der Liste der Länder mit den längsten Küstenlinien auf Platz 11 ein.

So steht einem entspannten Strand- oder Badeurlaub absolut nichts im Weg. Oder anders gesagt: In Sachen Strände hast du die Qual der Wahl!

Aber worauf kannst du dich in Griechenland sonst noch einstellen? Definitiv auf eine sehr interessante Kultur, auf nette und gastfreundliche Griechen und natürlich auf eine geniale mediterrane Küche.

Falls du dich für die griechische Mythologie interessierst und auf den Spuren der griechischen Göttern wandeln willst, wirst du aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Aber auch für weniger Interessierte sind die zahllosen antiken Sehenswürdigkeiten mehr als lohnenswert.

Für alle Gourmets und Feinschmecker bietet die griechische Küche eine Vielzahl an regionalen Spezialitäten. Egal ob Fleischliebhaber, Vegetarier oder Meeresfrüchte-Fanatiker, in Griechenland kannst du dich kulinarisch verwöhnen lassen. Ja, auch als Vegetarier.

 

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Obwohl es heißt, dass Griechen fast nur Fleisch essen, berichten dennoch viele Vegetarier, dass sie selten so satt geworden sind, wie in Griechenland. Das spricht doch für eine sehr ausgewogene Küche.

Griechenland strotzt nur so vor geschichtsträchtigen Schätzen, mythischen Kulissen und traumhafter Landschaft. Eine Rundreise durch das Land der Erfinder der Demokratie und des Theaters begeistert einfach jeden.

Egal ob du dich zu den Abenteurern und Entdeckern, zu den Wissbegierigen und Geschichtsinteressierten, zu den Badebegeisterten oder sogar zu den Unentschlossenen zählst, in Griechenland wirst du eine unvergessliche Reise erleben.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Griechenland?

Auf deiner Rundreise durch Griechenland solltest du unbedingt die eine oder andere Sehenswürdigkeit mit einplanen. Auch wenn Griechenland traumhafte Strände zu bieten hat, an denen man am liebsten den ganzen Tag verbringen würde, wäre es doch schade im Land der Götter nur auf der faulen Haut zu liegen.

Im Folgenden haben wir einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten für dich aufgelistet und geben dir dazu die wichtigsten Informationen.

Akropolis und Parthenon von Athen

Die Akropolis („Oberstadt“) ist einer der wichtigsten Tempelkomplexe der Antike, welchen du auf deiner Rundreise nicht auslassen solltest. Die Akropolis befindet sich inmitten der Hauptstadt Athen auf einem Hügel. Laut Forscher und Experten, wurde die Akropolis bereits im 5. Jahrhundert vor Christus erbaut.

Im alten Griechenland gab es mehrere Akropolen und einige sind noch relativ gut erhalten. Wer aber heute von der Akropolis spricht, meint im Regelfall die Athener-Akropolis mit ihrem Haupttempel dem Parthenon.

Die athener Akropolis mit ihrem Haupttempel dem Parthenon (oben links) – ein Juwel antiker Architektur. (Bildquelle: pixabay.de / Dias12)

Die Akropolis, die frühere Stadtfestung von Athen, ist nicht nur das Wahrzeichen der Hauptstadt, sondern auch ein wahrer Juwel der antiken Architektur. Der Parthenon wurde zur Ehrung der Göttin und Schutzpatronin Athene erbaut.

Wenn ihr euch am Fuße des Stadtbergs befindet, könnt ich sogar die Ruinen des berühmten Dionysostheaters besuchen. Es heißt, hier habe das Drama seine Geburtsstunde erlebt.

Plaka

Die Plaka ist einer der ältesten Stadtteile in Athen und ein Anlaufpunkt für Touristen sowie Einheimische. Nicht aber zu verwechseln mit der Hauptstadt der griechischen Insel Milos – ebenfalls Plaka.

Die Plaka liegt am Hang unterhalb der Akropolis und wird von kleinen Pflastersteingassen, regionalen Geschäften, Tavernen und Cafés geprägt. Tagsüber eignet sich der beliebte Stadtteil ideal für eine erholsame Kaffeepause.

Von der Plaka aus hat man eine wunderbare Aussicht auf die Akropolis. Hier kannst du entspannt durch die Gassen schlendern und dich durch die Geschäfte stöbern. (Bildquelle: pixabay.de / kirkandmimi)

In Plaka gibt es keinen Verkehr und abends haben die Geschäfte lange geöffnet. Du kannst also ganz entspannt durch die malerischen Gassen schlendern, dir die Geschäfte anschauen und das ganze mit einem klassischen Ouzo in einer urigen Taverne beenden.

Ebenfalls sehenswert in Plaka ist der Zentralmarkt. Diesen findest du in der Evripidou-Straße.

Athener Agora

Die Agora („Marktplatz“) in Athen war in der Antike ein Versammlungsplatz für Versammlungen jeglicher Art. Hier wurde gehandelt, politische Entscheidungen abgestimmt, gewählt, diskutiert oder sich einfach nur getroffen um Kontakte zu pflegen.

Die Agora stellte das Pendant zum politischen Machtzentrum der Akropolis dar und trug so zur Entwicklung der attischen Demokratie bei.

Die Agora existiert seit dem 5. Jahrhundert vor Christus. Sehr sehenswert ist hier der Tempel des Hephaistos. Er ist sogar der am besten erhaltene Tempel in ganz Griechenland.

Von diesem Tempel aus erreicht ihr sogar in nur wenigen Minuten die Säulenausgrabungen und die Hadriansbibliothek.

Olympieion

Olymp, Olympia und Olympieion – wir wissen, das mag etwas verwirren. Die Reihe will aber beendet werden.

Nur etwa einen halben Kilometer östlich der Athener Akropolis befindet sich das Olympieion – der Tempel des Zeus in Athen. An den Ruinen des Tempels kannst du noch die übrigen 17 Meter hohen Säulen besichtigen. Das Olympieion war in der Antike einer der größten Tempel.

Vom Olympieion kannst du die noch erhaltenen 17 Meter hohen Säulen begutachten. Der Bau wurde erst nach mehreren Jahrhunderten vom römischen Kaiser Hadrian beendet. Mit dem größten Tempel der Antike kannst du optimal deine Athen Sightseeingtour beenden. (Bildquelle: unsplash.com / Cyprien Delaporte)

Der Bau begann bereits im 6. Jahrhundert vor Christus, wurde aber erst im 2. Jahrhundert nach Christus unter dem römischen Kaiser Hadrian beendet.

Ruinen von Delphi

Die Ruinen von Delphi sind von Sagen und Mythen umwoben, wie kaum ein anderer Ort. Früher zog die, am Hang des Parnass gelegene, heilige Stätte viele Besucher an. Sie fragten das Orakel am Apollon Tempel nach ihrer Zukunft. Auch bekannt als „Orakel von Delphi“.

Von den Ruinen aus hast du einen umwerfenden Ausblick auf den Golf von Korinth und ein atemberaubendes Bergpanorama.

Wenn du bereits in Athen bist, lohnt sich ebenfalls ein Besuch in Delphi mit Besichtigung der Ruinen. Mit dem Auto benötigst du lediglich 2 Stunden bis Delphi.

Du kannst auch den Bus nehmen und in Delphi an der Metrostation Agios Nikolaos aussteigen. Von der Station aus erreichst du die Ruinen zu Fuß in nur 10 Minuten.

Meteora Klöster

Die Meteora Klöster sind zwar nicht antik aber dafür sehr spektakulär. Die Klöster gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und befinden sich östlich des Pindos-Gebirges nahe der Stadt Kalambaka in der Region Thessalien.

Die ersten Mönche kamen bereits im 11. Jahrhundert in diese Region. Als der von Athos geflohene Mönch Athanasios 1334 ebenfalls in diese Gebiet kam, begann hier der Aufstieg des Klosterlebens.

Mit seinem Ziehvater und 14 weiteren Mönchen gründete er 1344 das Kloster Metamórphosis, auch bekannt als Megálo Metéoro. Daraufhin folgen weitere 23 Klöster, die an den undenkbarsten Stellen auf den weit in den Himmel ragenden Sandsteinfelsen erbaut wurden.

Hier siehst du eines der Meteora Klöster auf eine Fels thronen – Das Agja Triada Kloster. 1981 diente es dem Film „James Bond – In tödlicher Mission“ als Filmkulisse. (Bildquelle: pixabay.de / Anestiev)

6 von diesen 24 Klöstern sind heute noch bewohnt und können Besucht werden. Die restlichen 18 Klöster wurden wegen Einsturzgefahr oder weil sie zu schwer zu erreichen sind verlassen.

Olymp

Der Olymp, das höchste Gebirge Griechenlands – Sitz der Götter. Er liegt an der Ostküste Griechenlands an der Grenze der beiden Regionen Makedonien und Thessalien.

Der Olymp ist ein relativ einfach zugängliches Gebirge. Auch wenn der Olymp viele Wanderwege für dich bereithält, für den Aufstieg auf den Mytikas (2.918 m), den höchsten Gipfel, sind Klettererfahrungen von Vorteil.

Du benötigst zwar keine Kletterausrüstung aber es geht teilweise über bröckeligen und rutschigen Fels.

Das Gebirge beherbergt eine ganz eigene Flora und Fauna mit vielen endemischen Pflanzenarten. Es wurde deshalb bereits 1938 unter Naturschutz gestellt und 1981 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Kanal von Korinth

Der Kanal von Korinth ist ein künstlich angelegter Kanal, der die Schiffsfahrt erleichtern sollte und die Halbinsel Peloponnes vom Festland trennt. Er verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Es hat 12 Jahre (1881-1893) gedauert den Kanal in den Fels zu treiben.

Der Kanal ist zwar nur gut 6,3 km lang und ca. 24 m breit, erleichtert die Schiffsfahrt aber enorm. Die Schiffe mussten nicht mehr die rund 325 km lange Route um die Halbinsel Peloponnes auf sich nehmen, sondern konnten die Strecke enorm abkürzen, indem sie den Kanal passierten.

Erstaunlich sind die Brücken an beiden Enden, die über ein, mit einem Motor betriebenen, Gestänge im Kanal versenkt werden können, wenn sich ein Schiff für die Durchfahrt nähert.

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Wusstest du, dass die Arbeiten an einem Kanal bereits zur römischen Zeit begonnen haben?

Schon im 6. Jahrhundert vor Christus spielte der Tyrann Periandros mit dem Gedanken einen Kanal zu bauen und auch Kaiser Nero ließ über 6.000 Sklaven an dem Kanal arbeiten. Beendet wurde dieser Bau aber nicht. Erst im 19. Jahrhundert konnte dieses enorme Vorhaben erfolgreich durchgeführt werden 

Besichtigen kannst du den Kanal entweder über eine der Brücken oder mit einem Besichtigungsschiff. Auf den Brücken solltest du aber schwindelfrei sein, denn die Steilwände ragen bis zu 80 m in die Höhe.

Olympia

Olympia war das Heiligtum des Zeus in Elis und Austragungsort der antiken Olympischen Spiele. Es befindet sich im Nordwesten der Halbinsel Peloponnes. Seit 1936 wird hier sogar wieder das Olympische Feuer entfacht und mit einem mehrwöchigen Fackellauf zum jeweiligen Austragungsort gebracht.

Hier befinden sich unter anderem der Hera- und der Zeus-Tempel. Die Ruinen können ebenfalls besichtigt werden. Im Zeus-Tempel stand früher sogar eines der sieben Weltwunder der Antike – die über 12 m hohe Zeusstatue des Phidias von Olympia.

Hier kannst du die Ruinen des Zeus- und Hera-Tempels besichtigen und dich in die Zeit der antiken Olympischen Spiele zurückversetzt fühlen. (Bildquelle: pixabay.de / Atlantios)

Großmeisterpalast Rhodos

Bei einem Abstecher auf Rhodos, der größten der Dedokanes-Inseln, musst du dir unbedingt diesen Palast anschauen. Er stammt aus dem 14. Jahrhundert und war die Residenz des Großmeisters des Johanniterordens und beherbergte einst auch die Ritter des Ordens.

Zu finden ist er in der Altstadt von Rhodos-Stadt, welche seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Vom ursprünglichen Gebäude ist leider nur noch das Hauptportal erhalten. Der Rest wurde jedoch in den 1930er Jahren von Italien wieder aufgebaut und rekonstruiert. Im Palast gibt es heute ein Museum, in dem unter anderem römische und griechische Skulpturen ausgestellt sind.

Schmugglerbucht von Zakynthos

Einen der schönsten Strände Europas findest du in der Schmugglerbucht von Zakynthos (bzw. „Navagio Bucht“ oder „Der Strand von Navagio“).

Kristallklares und türkisblaues Wasser sowie einen tadellosen weißen Sandstrand findest du zwar häufiger in Griechenland, sehenswert ist hier aber das Wahrzeichen der Insel – ein verrostetes Schiffswrack, das von Schmugglern zurückgelassen wurde.

Die Bucht ist von hohen und steilen Felswänden umgeben. Du erreichst sie also nur mit einem Boot. Versuche am besten sehr früh oder relativ spät am Tag eine Tour zu ergattern, sonst musst du dir die Bucht mit vielen anderen Touristen teilen.

Santorin

Santorin (oder auch: „Santorini“ist eine griechische Insel, beziehungsweise ein Archipel mit mehreren Inseln, gelegen im südlichen ägäischen Meer etwa 120 km nördlich von Kreata. Auf der südlichsten Insel der Kykladen findest du zahlreiche Postkartenmotive und die klassische Kykladen-Architektur.

Die bekannten und wunderschönen weißen Gebäude mit blauen Kuppeln sind oftmals an den Küstenhängen hinauf gebaut und bieten ein romantisches Bild, das zum Verlieben einlädt.

Die malerischen weißen Häuser mit blauen Kuppeln auf Santorin. (Bildquelle: unsplash.com / Jonathan Gallegos)

Die Vorzeige-Insel Griechenlands ist das Ergebnis von mehreren Vulkanausbrüchen. Infolge dessen gibt es hier wunderschöne schwarze und rote Strände.

Aber was du auf keinen Fall auslassen darfst ist ein Sonnenuntergang auf Santorin. Vor allem in Oia sind scheinbar die schönsten Sonnenuntergänge der Welt zu betrachten.

Koloss von Rhodos

Der Koloss von Rhodos war eine über 30 Meter hohe Bronze-Statue des Sonnen- und Stadtgottes Helios. Sie wurde Anfang des 3. Jahrhunderts vor Christus in 12 Jahre langer Arbeit errichtet. Leider stürzte sie im selben Jahrhundert (nach etwa 65 Jahren) infolge einen Erdbebens ein.

Dennoch zählte der Koloss von Rhodos in der Antike zu den sieben Weltwundern.

Von der riesigen Statue sind leider nur Mythen und die Frage, wo genau der Koloss denn nun stand, übrig geblieben. Dennoch lohnt sich ein Ausflug zum Mandraki-Hafen in Rhodos-Stadt. Hier kannst du dir ausmalen, wie der Koloss von Rhodos über der Hafeneinfahrt steht.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Dies waren nur einige der Sehenswürdigkeiten, die in Griechenland auf dich warten. Es gibt sagenhafte 18 UNESCO-Welterbestätten auf griechischem Boden und jede davon ist eine Sehenswürdigkeit. Falls du noch weitere Inspiration benötigst, haben wir dir hier noch einige weitere mögliche Anlaufpunkte für deine Rundreise durch Griechenland aufgelistet:

  • Vikos-Schlucht
  • Mönchsinsel Athos
  • Strand von Vai auf Kreta
  • Kanoni und Mäuseinsel auf Korfu
  • Tal der Schmetterlinge auf Rhodos
  • Antiker Friedhof von Kerameikos in Athen
  • Windmühlen von Mykonos
  • Archäologisches Nationalmuseum in Athen
  • Knossos-Palast auf Kreta

Wie du vielleicht mittlerweile bemerkt hast, wird es schwer sein all diese atemberaubende Orte und Sehenswürdigkeiten mit nur einer Reise zu bewältigen.

Wir sind aber überzeugt davon, dass dich deine erste Griechenland Rundreise so sehr begeistern wird, dass du von ganz allein zum Wiederholungstäter wirst. Mach dir also nicht zu viel Druck, indem du denkst, dass du alles auf ein Mal gesehen haben musst.

Bei einer weiteren Reise wirst du dich bereits ganz gut in Griechenland zurechtfinden und kannst weitere tolle Highlights, schöne Strände und antikes Kulturgut entdecken.

Welche Städte und Regionen lohnen sich in Griechenland?

Hier erfährst du, welche Städte und Regionen besonders lohnenswert sind. Zuerst geben wir dir die wichtigsten Reisetipps für das Festland und dann für eine Auswahl der schönsten griechischen Inseln. Bitte sieh es uns nach, dass wir nicht zu jeder Insel etwas schreiben können.

Wie du oben schon gelesen hast, gehören über 3.000 Inseln zu Griechenland. Davon sind knapp 90 Inseln bewohnt.

Wir versichern dir aber, dass wir uns alle Mühe gegeben haben, die wichtigsten, schönsten und sehenswertesten Reiseziele für dich herauszusuchen, um dir den besten Überblick und eine perfekte Grundlage für deine Griechenland Rundreise zu ermöglichen.

Griechisches Festland

Das griechische Festland gliedert sich in 7 Hauptregionen – Attika, Peloponnes, Mittelgriechenland, Makedonien, Thrakien, Epirus und Thessalien.

Von den insgesamt 13.676 km Küstenlänge in Griechenland, fallen ungefähr 8.000 km auf das Festland mit seinen Halbinseln. Es bieten sich also auch auf dem Festland extrem viele Strände und wunderschöne Küstenlandschaften.

Da sich die meisten Urlauber eine der griechischen Inseln als Reiseziel auswählen, um einen schönen Strand- und Badeurlaub zu verbringen, sind die Festland-Strände meist sehr viel leerer.

So hat sich das Festland als Reiseziel für Badebegeisterte mittlerweile zu einem Geheimtipp entwickelt. Vor allem, wenn du für deine Rundreise kein unbegrenztes Budget zur Verfügung hast, macht es Sinn, dich auf dem Festland, zum Beispiel mit einem Mietwagen, auszutoben.

Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf dem Festland und dem mythischem Olymp-Gebirge findest du auch unzählige lohnenswerte Strände und ruhige Urlaubsresorts, die du in aller Seelenruhe erkunden kannst. Und das ohne, dass du dich in Tourismusmassen gestresst fühlst.

Wir stellen dir hier alle griechischen Regionen des Festlands mit den wichtigsten und sehenswertesten Städten vor. So kannst du dir deinen Festlandaufenthalt so interessant wie möglich gestalten.

Weiter oben, unter der Überschrift „Warum Griechenland“, findest du eine Grafik, auf der alle Regionen und Inselgruppen eingetragen sind. Dort kannst du nachschauen, wo diese Regionen liegen.

Attika

Attika landet hier nicht nur nach dem Alphabet auf Platz 1. Zufällig ist es auch die bevölkerungsreichste Region Griechenlands und beherbergt zudem dessen Hauptstadt und Großstadtmetropole Athen.

Athen liegt im Zentrum des gleichnamigen Ballungsraums und zählt, mit den zugehörigen Regionalbezirken, etwa 3,1 Millionen Einwohner. Andere Schätzungen gehen aber, vor allem wegen der fehlenden Meldepflicht, von mindestens 5 Millionen Einwohnern aus.

 

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Aber was darfst du in der Region Attika auf keinen Fall verpassen? Die Sehenswürdigkeiten Athener Akropolis mit Parthenon, die antike Agora und das Olympieion haben wir bereits weiter oben bei „Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Griechenland?“ aufgeführt.

Das soll aber noch nicht alles gewesen sein. In der Hauptstadt befindet sich zudem der größte Flughafen Griechenlands, der diese Region zu einem wichtigen Knotenpunkt macht. Wenn du deine Reise hier starten willst, solltest du dir, neben den bereits genannten Sehenswürdigkeiten, auch das Archäologische Nationalmuseum auf deine To-Do-Liste setzen.

Hier kannst du dir eine enorme Sammlung von griechischen Gebrauchsgegenständen und Kunstwerken der Antike anschauen.

Ein weiterer wichtiger Ort der Region Attika ist Piräus mit seinem Hafen, einer der größten Häfen des Mittelmeerraumes und der größte Hafen Griechenlands.

Hier legen täglich einige Passagierschiffe ab, mit denen du viele Inseln und Regionen erreichen kannst. Piräus ist nur etwa 12 Kilometer von Athen entfernt und in etwa 20-30 Minuten zu erreichen.

Peloponnes

Die Peloponnes (manchmal auch der Peloponnes) ist die große Halbinseln im Süden des Festlands und neben dem benachbarten Attika eine der geschichtsträchtigsten Regionen Griechenlands.

Häufig wird die Peloponnes auch als die Alleskönnerin unter den griechischen Regionen oder als Perle der Antike betitelt. Hier bietet sich dir alles, was du von einem schönen Sommerurlaub erwartest.

Peloponnes kann nicht nur eine kurze aufregende Etappe auf deiner Rundreise sein, sondern gibt auch genug für einen längeren Aufenthalt her und bietet sich sogar perfekt auch als alleiniges Urlaubsziel an.

 

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Mythen und Sagen der Vergangenheit, einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Antike, atemberaubende und kaum besuchte Traumstände und natürlich bezaubernde Natur in vielfältiger Landschaft. All das wartet auf der großen Halbinsel auf dich.

Die malerischen Stadt Nafplio im Osten der Peloponnes eignet sich beispielsweise sehr gut als Ausgangspunkt für Erkundungsausflüge. Von hier aus gelangst du mit einem Mietwagen oder sogar mit Bussen zu einigen der wichtigsten Orten der Halbinsel.

Auch nach Athen gelangst du von Nafplio aus im Handumdrehen. Und abends, wenn du wieder zurück bist, kannst du deine neugewonnen Sinneseindrücke in einer der urigen Tavernen auf dich wirken lassen.

Die Peloponnes war der Heimatort der mykenischen Kultur – einer der ersten Hochkulturen Europas. An zahlreichen archäologischen Stätten kannst du noch immer die Ruinen und Überbleibsel der Mykener besichtigen. Als einer der wichtigsten Orte bietet sich hier die antike Stadt Mykene für einen Ausflug an.

Neben Korinth, Epidauros und Sparta liegt auch das antike Olympia, der Austragungsort der antiken Olympischen Spiele, in Peloponnes.

Mittelgriechenland

Südlich von Epirus und Thessalien und westlich von Attika liegt die Region Mittelgriechenland. Sie befindet sich, wie der Name bereits vermuten lässt, mittendrin.

Mittelgriechenland ist eine zu großem Teil gebirgige Region und zieht relativ wenig Tourismus an. Vom griechischen Zentrum fühlen sich eher Bildungsreisende und Wanderer angezogen.

Dennoch verdient diese Region eine Markierung auf deiner Reiseroute. Sie wartet nämlich mit einer der bekanntesten griechischen Sehenswürdigkeiten auf – dem Orakel von Delphi.

Ein Ausflug zur Orakelstätte bietet sich für dich vor allem dann an, wenn du von Epirus oder Thessalien nach Athen weiterziehst oder du deine Reise sogar in Athen startest. Zwischen der Hauptstadt und der dem bekannten Orakel von Delphi liegen etwa 2 Stunden Fahrstrecke.

Im Anschluss kannst du dich zur beliebten Halbinsel Peloponnes aufmachen.

Makedonien

In der Grenzregion Makedonien im Norden befindet sich Thessaloniki – die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Nicht aber zu verwechseln mit dem antiken Makedonien, das viel größer war und im 4. Jahrhundert vor Christus als Königreich unter König Phillip II. zur Großmacht aufstieg.

Der westlichste Finger der Halbinsel, Kassandra, eignet sich am besten für Pauschal- und Strandurlauber. Wer lieber wandert, wird sich auf dem Mittelfinger, Sithonia, mit seinen vielen Wanderwegen am wohlsten fühlen. (Bildquelle: pixabay.de / er9)

Für Touristen ist hier wohl die Halbinsel Chalkidiki am bekanntesten. Dank der 3 weit in das Ägäische Meer ausgestreckten „Fingern“ der Halbinsel – Kassandra, Sithonia und Athos – bietet diese Region einladende Urlaubsstrände und glänzt zusätzlich mit paradiesisch grüner Natur.

Diese 3 Finger könnten als Reiseziele aber nicht unterschiedlicher sein. Auf dem westlichsten Finger Kassandra gibt es eine Vielzahl an Urlaubshotels und Möglichkeiten Wassersport zu betreiben.

Der Mittelfinger von Chalkidiki, Sithonia, eignet sich hervorragend, um in Ruhe die idyllische Natur zu genieße, da sie die schönste Landschaft der Halbinsel bietet. Vor allem bei Wanderern wegen des guten Netzes von Wanderwegen beliebt.

Der östliche Finger, Athos, ist etwas eigen. Um den heiligen Berg Athos, die „Himmelsstadt“, zu betreten, benötigst du ein Visum und solltest männlichen Geschlechts sein.

Athos ist eine autonome orthodoxe Mönchsrepublik, die an ihrer Unabhängigkeit auch nichts ändern möchte. Von hier aus floh der Mönch, der das Klosterleben in Meteora vorantrieb und das erst der, auf den Felsen balancierenden, Meteora Klöster gründete.

Zwei Sehenswürdigkeiten, die du in Makedonien auf deine Liste setzen kannst, sind die Tropfsteinhöhle von Petralona, in der Knochenreste der Gattung Homo gefunden wurden, die bis zu 300.000 Jahre alt sein sollen und die Ruinen der antiken Stadt Olynth, die ebenfalls einen Besuch wert ist.

Die schönsten Strände in Chalkidiki sind beispielsweise der Orange Beach in Sarti, der Kalamitsi Strand oder der Karydi Strand in Vourvourou.

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Wusstest du, dass diese drei Finger der Halbinsel einen Spitznamen bereitet haben?

Bereits in der Antike wurde diese Region auch als „Dreizack des Poseidon“ bezeichnet. 

Thrakien

Thrakien ist die nord-östlichste Region in Griechenland und umfasst den westlichen Teil des historischen Thrakiens.

Neben den vielen leicht zugänglichen Stränden zwischen Makri und Alexandroupolis gibt es auch einige Sehenswürdigkeiten in dieser Region. Touristisch ist diese Region eher wenig erschlossen.

Du kannst hier zum Beispiel die antike Stadt Abdera besichtigen, wo der weltberühmten altgriechischen Philosophen Demokrit geboren wurde, oder das hiesige archäologische Museum. In Thrakien kannst du überall auf Überreste der alten Kulturen stoßen und hast eine große Auswahl an Museen.

Weitere Etappen in Thrakien könnten die Altstadt von Xanthi, der Leuchtturm in Alexandroupolis oder Nestos-Wald sein.

Den Nestos-Wald kannst du sogar mit einem Kanu besichtigen, indem du den Nestos-Fluss entlang paddelst.

Epirus

Epirus ist für seine bergige und satt-grüne Landschaft bekannt aber touristisch ebenfalls eher wenig erschlossen. Die Region liegt im Nordwesten Griechenlands und zählt neben Thrakien als Geheimtipp für Individualtourismus.

Eine bezaubernde Küste am ionischen Meer, weite Wälder und eine vielfältige Fauna sind charakteristisch für den Epirus.

Sehenswert ist hier vor allem die 10 km lange und 1 km tiefe Vikos-Schlucht, das Nekromantion, ein Totenorakel am Fluss Acheron, an dessen Orakel-Rituale sogar Odysseus teilgenommen haben soll und die Tropfsteinhöhle von Perama.

Und, wie auch sonst fast überall in Griechenland, gibt es wieder viele antike Klöster und Tempel, die darauf warten von dir besichtigt zu werden.

Thessalien

Thessalien liegt südlich von Makedonien und nördlich von Mittelgriechenland. Die Region bietet einen weiteren Festland-Geheimtipp – die Halbinsel Pilion.

Der Pilion liegt ziemlich genau auf halbem Weg zwischen Athen und Thessaloniki und kann mindestens zwei der Sporaden-Inseln, Skiathos und Skolepos, seine Nachbarn nennen.

Diese liegen sehr nahe bei der Halbinsel und laden so zu einem Ausflug ein. In der griechischen Mythologie spielt die Halbinsel eine wichtige Rolle. Der Pilion soll die Heimat der Zentauren gewesen sein.

Am östlichen Rand der Region Thessalien findet sich der Sitz der Götter – der Olymp. Das recht leicht zugängliche Gebirge besticht mit einer atemberaubenden Flora und Fauna und lässt Wanderbegeisterte das Träumen anfangen. Der höchste Gipfel des Olymp ist der Mytikas mit 2.918 m.

Neben dem UNESCO-Biosphärenreservat, dem Olymp, findet sich in Thessalien noch ein Weltkulturerbe und geografisches Wunder. Die bekannten Meteora Klöster, die scheinbar unzugänglich auf hohen Felstürmen thronen und bei Nebel in der Luft zu schweben scheinen.

Von den ursprünglichen 24 Klöstern sind noch 6 von Mönchen bewohnt. Die anderen mussten verlassen werden, da sie entweder zu schwer zugänglich oder einsturzgefährdet sind.

Eines der bekanntesten Klöstern ist das Agja Triada Kloster, das unter anderem dem Film „James Bond – In tödlicher Mission“ 1981 als Filmkulisse diente.

Griechische Inseln

Die griechischen Inseln gliedern sich größtenteils in Inselgruppen. Die grobe Einteilung der Inselgruppen erfolgt in die Ionische Inseln, die Nördliche und Südliche Sporaden, die Dodekanes und die Kykladen.

Die Inselgruppen sowie viele einzelne Inseln verteilen sich im Ionischen Meer, im Ägäischen Meer und im Mittelmeer.

Wie oben bereits schon erwähnt, gibt es unzählige griechische Inseln. Einige der wichtigsten, bekanntesten und schönsten griechischen Inseln wollen wir dir hier vorstellen.

Kreta

Kreta ist die größte griechische Insel und sogar eine der größten Mittelmeerinseln. Mit 1066 km Küstenlänge und 623.000 Einwohnern hat Kreta eine ganze Menge zu bieten.

 

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Eine der ersten Hochkulturen der Welt entstand auf Kreta. Deshalb kannst du hier viele wichtige kulturelle Sehenswürdigkeiten, wie Ausgrabungen oder Rekonstruktionen alter Gebäude besichtigen.

Wir haben dir im Folgenden eine kurze Liste der wichtigsten und beeindruckendsten kulturellen Sehenswürdigkeiten zusammengestellt.

  1. Palast von Knossos: Der Palast von Knossos ist der größte mionische Palast auf Kreta und wurde mit dem Europäischen Kultuerbe-Siegel ausgezeichnet.
  2. Archäologisches Museum von Iraklio: Das archäologische Museum in der Hauptstadt der Insel ist genau das richtige für Geschichts- und Kulturliebhaber. Zudem ist ein Besuch der wunderschönen Hafenstadt einfach mit einem Besuch des Palast von Knossos zu verbinden, da dieser direkt vor den Toren der Stadt liegt.
  3. Das Kloster Arkadi: Das wichtigste Nationaldenkmal Kretas ist ein griechisch orthodoxes Kloster. Das Kloster bestand vom 14. Jahrhundert bis 1866. Es spielte eine wichtige Rolle im Kampf um Kretas Unabhängigkeit vom osmanischen Reich.

Kreta ist aber auch schon lange ein Paradies für alle Badenixen und Sonnenanbeter.
Hier haben wir dir die 3 schönsten Strände aufgelistet:

  1. Elafonisi:
    Die kleine Insel, die zu Kreta gehört liegt ganz im Südwesten. Bei schönem Wetter und ruhigem Wellengang ist sie über eine Sandbank bequem zu erreichen. Einen Besuch an diesem Strand wirst du sicher nicht so schnell vergessen. Der Sandstrand ist nämlich rosa! Durch Kleinsteile von Muscheln erhält der Sand seine besondere Farbe.
  2. Balos:
    Die Bucht und die dazugehörige Lagune liegt an der Westküste Kretas. Der Weg zum Strand beinhaltet schon ein kleines Abenteuer, dann man muss eine 8 km lange unbefestigte Schotterpiste befahren, ehe man sich am wunderschönen türkisblauen Wasser des Strandes entspannen kann. Auch der Blick über die Bucht ist atemberaubend.
  3. Preveli:
    Am Palmenstrand von Preveli genießt du klares blaues Wasser vor einer tropischen Kulisse von Palmen und anderen bunten Pflanzen. Der Sandstrand an der Südküste von Kreta bildet den Endpunkt der Schlucht von Preveli und gleichzeitig mündet durch die Schlucht der Fluss Megalopotamos ins Meer. Atemberaubende Aussichten, tolle Natur, und viel Badespass sind hier garantiert.

Kreta hat jedoch noch mehr als nur Strand und alte Gebäude zu bieten! Wir haben dir hier eine weitere Auswahl an Aktivitäten zusammengestellt, die für dich auf Kreta interessant sein könnten:

Kournas See: 

Der einzige Süßwassersee liegt im Norden der griechischen Insel. Er beherbergt eine unglaubliche Vielfalt an Flora und Fauna.

An dessen Mündung leben beispielsweise verschiedene Schlangen, besondere Libellenarten und sogar Wasserschildkröten. Es gibt hier zwar einen kleinen Tretbootverleih, aber dennoch bist du hier relativ ungestört, da der See touristisch noch nicht wirklich erschlossen ist.

Chania: 

Die Stadt an der Nordküste der Insel besticht mit venezianischem Flair, einzigartiger Architektur und vielen geschichtlichen Sehenswürdigkeiten. Den alten venezianischen Hafen der Stadt solltest du dir nicht entgehen lassen.

Zudem laden die engen Gassen und Sträßchen zu Flaniergängen durch die Stadt ein.

Samaria-Schlucht: 

Die Schlucht liegt im Südwesten des oft als „Insel der Schluchten“ bezeichneten Kretas. Mit ca. 17 km länge ist sie zudem eine der längsten Schluchten Europas, und somit auch ein beliebtes Ziel für Wanderer. Die Schlucht mitten im einzigen Nationalpark Kretas vor allem wegen der vielfältigen Natur, der enormen Biodiversität und der wunderschönen Aussicht bekannt.

Der abenteuerliche Abstieg in die Schlucht ist von Mai bis Oktober für Touristen möglich. Auf einer Wanderung durch die Schlucht hast du ausserdem die Möglichkeit viele weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken, wie beispielsweise eine uralte Steinkirche oder alte Dörfer aus dem 20. Jahrhundert.

 

Höhle von Psychro: 

Ca. 50 km entfernt von Iraklio befindet sich die Höhle von Psychro – auch bekannt als Zeushöhle. Laut der griechischen Mythologie wurde Zeus hier vor seinem Vater Kronos versteckt und von zwei Nymphen aufgezogen.

Von der angeblichen Erziehung eines Götterbabies ist hier zwar nicht mehr viel zu sehen, aber trotzdem lohnt sich die Besichtigung der 40m tiefem Tropfsteinhöhle mit atemberaubenden Stalaktiten.

Samos: 

Samos – auch bekannt als Insel des Pythagoras – gehört zu den östlichen ägäischen Inseln und ist nur durch die schmale Meerenge von Mykali von der Türkei getrennt. Doch auch diese kleine Insel solltest du auf deiner Rundreise nicht auslassen.

Sie war schon früh in der Geschichte ein wichtiger Ort für Verkehr, Wissenschaft und Kultur. Zudem ist sie für ihre beeindruckende Landschaft, schöne ruhige Strände und guten Wein bekannt.

 

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Bleiben wir zunächst bei den kleinen Freuden des Lebens. Auf Samos solltest du unbedingt einen Schluck Weißen Muskateller probieren. Der Wein wird zwar in vielen Regionen angebaut, jedoch schmeckt er nirgendwo so gut wie auf Samos.

Außerdem findest du auf Samos ein Weinmuseum, indem du tiefe Einblicke in die Weinherstellung gewinnen kannst. Das Museum besticht durch das romantische Gebäude und der angenehmen Kühle im alten Steinkeller.

Die gleichnamige Hautstadt der Insel liegt direkt am Meer an herabfallenden Hügeln. Die Stadt bietet dir die Möglichkeit viele Sehenswürdigkeiten aus allen Epochen der Geschichte zu besichtigen.

Den Tag kannst du an der schönen Hafenpromenade in einer gemütlichen Taverne ausklingen lassen.
Aber auch weitere Städte auf Samos, wie etwa Kokkari oder Pythagorion bieten Ähnliches zu sehen.

Für die sportlichen und naturbegeisterten findet sich im Westen der Insel das Kerkis-Massiv. Mit 1.434 m ist der Kerkis der höchste Berg der Insel und er glänzt mit wilder Natur in der Umgebung und einer vielfältigen Pflanzenwelt.

Festest Schuhwerk, eine gute Kondition und genügend Wasser solltest du als Voraussetzung für einen Aufstieg auf den Gipfel mitbringen. Wandertouren auf den Berg werden meist von Marathokambos aus gestartet.

Nach einer kräftezehrenden Wanderung auf den Gipfel gibt es natürlich auch auf Samos die Möglichkeit am Strand zu liegen, Sonne zu tanken und reichlich zu entspannen. Die drei schönsten Strände haben wir hier für dich zusammengetragen.

  • Potami-Beach:
 Der Strand besticht mit hohen Wellen und einer eher rauen Brise. Es gibt kostenfreie Liegen und auch kulinarisch bist du an diesem Strand und seiner Umgebung bestens versorgt. Zudem ist der Strand auch zu den Hauptreisezeiten nicht zu überlaufen.
    An diesem Strand kannst du dir den wunderschönen Sonnenuntergang ansehen und deinen Strandtag so entspannt ausklingen lassen. Hier findest du auch die beliebte Strandbar „Hippies“ die immer einen Besuch wert ist.
  • Tsamadou: Das schönste und klarste Wasser der Insel findest du am Tsamadou Beach. Achtung: verwechsle ihn nicht mit dem weniger ansprechendem Tsadou Beach. Schöne Wellen und wenig Wind – trotz der Lage an der Nordküste – laden zum Bleiben ein.
    Am Strand gibt es eine Taverne an der du Getränke und griechische Speisen erhältst. Ein Plus für alle Hippies und Freiheitsliebenden: Der Strand ist unterteilt. Im größeren Bereich, wo sich auch die Taverne befindet, solltest du, wie auf der ganzen Insel üblich, Badekleidung tragen.
    Der hintere Teilabschnitt ist jedoch FKK-Bereich. Wer also einmal nackt ins Meer hüpfen will und wirklich jede stelle seines Körpers von der griechischen Sonne bräunen lassen will ist hier genau richtig!
  • Kaladakia: Hier haben wir einen echten Geheimtipp für dich! Sowohl im Internet, als auch in Reiseführern wirst du selten auf diesen Strand stoßen und das, obwohl dieses wunderschöne Fleckchen Erde recht gut besucht ist.
    Die meisten Badeverrückten an diesem Strand sind jedoch Einheimische. Es werden Liegen gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt, an denen du bedient wirst und kalte Getränke und köstliche Speisen erhältst.
    Weil der Strand gut besucht, aber dennoch nicht überfüllt ist, solltest du bereits morgens da sein, um eine der heiß begehrten Liegen zu ergattern.
    Aber auch wenn du kein Frühaufsteher bist, ist das kein Problem. Setz dich einfach an die gemütliche Strandbar, genieße ein kühles Bier und halte Ausschau bis ein Platz frei wird oder erfrische dich in dem glasklaren Wasser.
    Es herrscht nur leichter Wellengang und man kann hier toll schnorcheln und weit ins Wasser gehen ohne schwimmen zu müssen. Auch deshalb ist der Strand ein tolles Ziel, wenn du mit Kindern unterwegs bist.
    Ein weiteres Highlight sind die Höhlen, die du auf der linken Seite des Strands besichtigen kannst. Schnapp dir einfach deine Luftmatratze und deinen Schnorchel und ab geht die Erkundungstour.  Der Strand ist versteckt und auch auf kaum einer Karte zu finden.
    Wenn du von Ormos/Marathokampos zum Balos Beach fährst, findest du nach ungefähr 5-8 Minuten Fahrzeit ein nicht gerade gut leserliches Schild des Strandes auf der rechten Seite.
    Hier biegst du ab und fährst über die Schotterpiste nach unten Richtung Strand. Sicherheitshalber haben wir hier die Koordinaten mit Längen- und Breitengrad für dich: 37.703624, 26.731317.
Zakynthos

Zakynthos gehört zu den ionischen Inseln und ist bei Badeurlaubern äußerst beliebt. Grund dafür sind die malerischen Buchten und das türkisblaue Meer. Doch die Insel hat natürlich noch viel mehr zu bieten. Alles was du für deinen Reiseaufenthalt auf Zakynthos brauchst haben wir hier für dich zusammengestellt.

Der Hafen der gleichnamigen Hauptstadt der Insel ist ein wahres Paradies für alle, die gerne kulinarische Abenteuer unternehmen.

Zakynthos ist sehr beliebt zum Baden, da es wunderschöne Strände zu bieten hat. (Bildquelle: unsplash.com / Max van den Oetelaar)

Die vielen verschiedenen Tavernen und Stände an der Hafenpromenade laden zum Verweilen und Probieren von ausgefallenen Köstlichkeiten ein. Der Platía Solomoú ist der wichtigste Platz der Stadt. Er wurde nach dem Dichter Dionysios Solomos benannt, von dem dort auch eine Statue zu finden ist.

Außerdem stehen in unmittelbarere Nähe zum Platz die 1562 erbaute Nikolauskirche und die Freiheitsstatue, die an die 1821 erreichte Unabhängigkeit Griechenlands erinnern soll.

In Zakynthos gibt es mehrere größere Wasserparks mit einer riesigen Anzahl an verschiedenen Rutschen, Pools und weiteren Aktivitäten. Vor allem für Familien mit Kindern sind die Parks ein tolles Ziel. Der Tsilivi Water Park und das Zante Water Village liegen beide an der Nordostküste der Insel.

Die Insel wurde ganze 4 Jahrhunderte von den Venezianern regiert, die sie auch als Blume des Ostens bezeichneten. Da die Insel in ihrer Vergangenheit also nicht nur unter griechischer, sondern auch unter westeuropäischer Herrschaft stand, ergab sich im laufe der Zeit eine ganz besondere Kultur.

Hier kannst du zum Beispiel neben vielen griechischen Bauwerken auch weitere interessante Architektur bestaunen oder dir die Vermischung der beiden Kulturen genauer ansehen.

Ein Beispiel hierfür wäre die Veneziainische Festung von Zakynthos-Stadt. Eine Besichtigung der Festung kombinierst du am besten mit einer Besichtigung der Stadt. An der Festung kannst du unter anderem die alten Mauerwerke und Kanonen bestaunen.

Da Zakynthos jedoch am ehesten für seine Küstenregionen und atemberaubenden Strände und Buchten bekannt und beliebt ist, findest du im Folgenden die 5 schönsten Strände von Zakynthos.

An den meisten Stränden solltest du Badeschuhe oder alte Turnschuhe dabei haben, da es auf dem harten Kies- oder Steinboden unbequem ist barfuß zu laufen.

  1. Porto Limnionas
    Der Strand an der Westküste der Insel in einer kleinen Bucht. Hier findest du feinstes kristallklares Wasser und eine erfrischende Wassertemperatur an heißen Tagen. Zudem findest du hier eine Taverne und kostenlose Liegestühle. Die Bucht ist bekannt für ihre schöne Unterwasserwelt, weshalb du hier deinen Schnorchel auf keinen Fall vergessen solltest. Die Bucht wird ringsum von Klippen gesäumt und du solltest dir nicht nehmen lassen einmal von den seitlichen Klippen ins kühle Nass zu springen.
  2. Porto Roxa
    Der Strand befindet sich ebenfalls an der Westküste von Zakynthos. An der kleinen Bucht mit klarem Mittelmeerwasser findet sich kein direkter Strandzugang. Klettern und springen ist angesagt! Auch hier findest du Möglichkeiten zum Klippenspringen und Schnorcheln. Eine Taverne gleich in der Nähe sorgt mit einem kühlen Bier und typisch griechischem Essen bei toller Aussicht für dein Wohlergehen.
  3. Paralia Makris Gialos
    Der Strand an der Nordküste der Insel überzeugt ebenfalls mit kristallklarem Wasser. Angenehme Wellen und die wilde Natur der Umgebung sind ein weiterer Pluspunkt dieses Strandes. Es ist niemand wirklich für die Organisation oder Überwachung des Strandes zuständig, aber trotzdem findest du, wenn du Glück hast, einige Liegen oder Sonnenschirme. Besonders aufgrund seiner Ursprünglichkeit, hat es der Strand in unsere Top 5 geschafft.
  4. Laganas
    Diesmal handelt es sich nicht um eine kleine Bucht, sondern um einen längeren Strandstreifen an der Südostküste. Der Strand gilt im Allgemeinen als sauber und windstill. Wenn du dich am Strand aufhältst solltest du jedoch vorsichtig sein, denn die unechte Karettschildkröte legt hier ihre Eier ab. Die Stellen sind zwar gekennzeichnet, du solltest aber trotzdem aufpassen und dich darum kümmern, keinen Müll am Strand zurückzulassen.
  5. Marathonísi
    In der Bucht von Laganas befindet sich die kleine Insel, auch „Turtle Island“ genannt. Sie liegt im Meeresnationalpark von Zakynthos. Du kannst hier wunderbar Schnorcheln gehen und, wenn du Glück hast, dabei einige der Unechten Karettschidkröten sehen. Der Strand ist noch nicht von Touristen überlaufen und bietet den idealen Platz zum Baden und Schnorcheln im kristallklaren Wasser. Täglich finden auch Schiffstouren mit Glasbodenbooten zu der Insel statt.
Santorin

Das kleine Archipel gehört zu den Kykladen im Ägäischen Meer und gilt als eines der luxuriösesten Reiseziele im Mittelmeer. Laut einer Sage entstand die Insel durch einen Erdklumpen, den Euphemos, der Sohn des Gottes Poseidon, ins Meer geworfen haben soll.

Die auffallend zerklüftete Landschaft, die der Insel ihren Charme verleiht, entstand in Wahrheit jedoch durch einen Vulkanausbruch im 16. Jahrhundert vor Christus.

Die Caldera von Santorin – also der Krater des Unterwasservulkans von Santorin – besteht aus der Hauptinsel Thira, und den kleineren Inseln Thirasia und Aspronisi, die um die mittleren Inseln Palea Kameni und Nea Kameni herum liegen.

Santorin ist bekannt für die postkartenreifen Häuschen, die sich mit ihren weißen Wänden und blauen Dächern dicht an dicht an die steilen Küstenhänge der Mittelmeerinsel drängen.

Die malerische Kulisse der Städte an den Küstenhängen solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen!

Sonnenuntergang in Oia:

Der Küstenort liegt im Nordwesten der Insel. Hier solltest du auf jeden Fall einen ganzen Tag verbringen, da dich nicht nur viele unterschiedliche Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiele Ruinen von byzantinischen Festungen, schöne kleine Kirchen oder das Maritime Museum von Oia erwarten.

 

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Allein ein Spaziergang durch die kleinen Straßen und verzweigten Gassen an den Hängen der Küste genügt und Oia zieht dich in seinen Bann und lässt dich nicht mehr so schnell los.

Du solltest darauf achten, nicht nur der Touristenmasse zu folgen. Für die gibt es nämlich größere Straßen, die an den Sehenswürdigkeiten vorbeiführen. Lieber solltest du öfter mal abbiegen und ein paar der kleinen Treppen entlang gehen und dich einfach vom Charme des Ortes durch die kleinen Gässchen führen lassen.

Dabei entdeckst du vielleicht ein wunderschönes Restaurant, in dem du ein köstliches Abendessen serviert bekommst und kannst dir nebenbei den atemberaubenden Sonnenuntergang ansehen, für den das Dorf bekannt ist.

Die Strände von Santorin:

Einige der schönsten Strände der Insel sind schlicht nach Farben benannt. So findet sich The Red Beach im Südwesten der Insel. Bekannt nach der tiefroten Felswand, die direkt hinter dem Strand in die Höher ragt. Die roten und schwarzen Kieselsteine des Strandes sorgen für ein unvergessliches Bild.

The Withe Beach ist ebenfalls nach seiner emporragenden strahlend weißen Felswand benannt und befindet sich direkt westlich des Red Beach. Der Kontrast der weißen Felswand zu den schwarzen Kieselsteinen lässt dich deinen Badestopp hier nicht so schnell vergessen.

The Black Beach im Süden der Insel hat seinen Namen von – wer hätte es gedacht – der schwarzen Felswand die hinter dem Sandstreifen in den Himmel ragt.

Doch alle guten Dinge sind drei und wenn du dich im Süden der Insel aufhältst solltest du dir einen Besuch an diesem Strand nicht entgehen lassen.

Doch es gibt noch weitere Strände auf Santorin, die es sich zu besuchen lohnt. Die besten Erlebnisse versprechen für uns der Perivoli Beach, der Ammoudi Beach und der Caldera Beach.

Vulkantouren und heiße Quellen:

Auf Santorin kannst du nicht nur den Sonnenuntergang bestaunen, sondern auch in natürlich heißen Quellen schwimmen und die Aussicht vom Vulkan aus genießen.

Es werden Touren angeboten, die beides beinhalten. Zudem bringen dich diese Touren in verschiedene kleine Dörfer und an Orte von denen aus du direkt in den Krater des aktiven Vulkans von Santorin blicken kannst.

Die gesamte Insel bietet eine Vielfalt an möglichen Aktivitäten. Egal ob du die einzigartige Architektur bestaunen willst, dich mit Geschichte und Kultur beschäftigen willst oder die Vielfalt an Flora und Fauna beobachten möchtest. Santorin bietet für jeden Geschmack das genau das richtige.

Mykonos

Die Insel Mykonos, zu der noch die Inseln Delos und Rinia gehören, hat einiges zu bieten und ist an Diversität fast nicht zu übertreffen. Delos war in der Antike ein wichtiges kulturelles und vor allem religiöses Zentrum.

In den 1960er Jahren wandelte sich die Hauptinsel Mykonos zu einem beliebten Ziel für Homosexuelle und heute ist sie bekannt für schicke und glamouröse Partyurlaube im Sommer. So kommen im Sommer ca. 2 Millionen Gäste auf die Insel.

Die Insel Delos hat vor allem für diejenigen viel zu bieten, die sich für Archäologie, Geschichte und antike Kultur interessieren.

5 von 10 Windmühlen sind noch vollständig erhalten. (Bildquelle: unsplash.com / Jason Blackeye)

Der alte Hafen von Mykonos, des öfteren auch klein Venedig genannt, ist den meisten von Postkartenmotiven bekannt. Direkt im Hintergrund stehen die Windmühlen von Mykonos, die „Kato Mill“.

Von ehemals zehn Mühlen sind noch fünf vollständig erhalten. Das Ganze kannst du dir entspannt von einer gemütlichen Hafentaverne aus anschauen und dazu ein kühles Bier genießen.

Wenn du Feiern gehen willst, bist du auf Mykonos genau richtig. Am bekanntesten ist dafür wohl der Paradise Club, der Tropicana Beach Club oder das Cavo Paradiso direkt am beliebtesten Strand der Insel, dem Paradise Beach.

Obwohl es hier viele feierwütige Touristen hinzieht, berichten die meisten von einer entspannten Atmosphäre.

Die gleichnamige Hauptstadt der Insel bietet aber nicht nur Möglichkeiten zum feiern, sondern besticht durch verzweigte Gässchen und romanische kleine Straßen, die zum spazieren und träumen einladen.

Im Osten der Insel findest du die Siedlung Ano Mera. Bekannt ist sie, weil jährlich zahlreiche Touristen den Ort aufsuchen, um in der Kirche des Klosters Panagia Tourliani, das im 16. Jahrhundert gegründet wurde, die Ikone der heiligen Maria zu sehen.

Der Ort spielt in der Geschichte der Insel sowie in ganz Griechenland und Europa eine wichtige Rolle, da in solch religiösen Zentren alte griechische Manuskripte archiviert, kopiert und konserviert wurden.

In Griechenland wird es generell nicht gerne gesehen, wenn man sich an den Stränden oben ohne oder gar nackt in die Sonne legt. Anders in Mykonos. Hier gibt es einige Strände an denen die Freie Körper Kultur gelebt wird wie nirgendwo sonst.

Der Elia Nudist Beach an der Südküste ist beispielsweise einer dieser Strände. Er ist zudem als beliebtes Ziel für Homosexuelle bekannt. Wer auf der Insel einmal dem Trubel des Massentourismus entkommen will, ist am Lia Beach im Osten der Insel genau richtig.

Hier genießt du deine Privatsphäre und kannst richtig entspannen.

Rhodos

Rhodos ist ist nicht nur die viertgrößte Insel Griechenlands, sondern zählt wegen den vielen Sonnenstunden auch zu den sonnigsten Regionen ganz Europas.

Die meisten Einwohner der ca 1500 km² großen Insel leben in der gleichnamigen Hauptstadt von Rhodos. Bei der Hautstadt handelt es sich auch um das touristische Zentrum der beliebten Insel. Hier findest du alles was du dir für einen abwechslungsreiche Reise wünschst!

Rhodos ist die größte der Dodekanes Inseln und liegt in der Südost-Ägäis. Sein Wappentier, der Hirsch Elafos, thront über dem Hafen der Stadt.

In Rhodos gibt es viel zu entdecken. Wenn du auf sportliche Betätigung im Urlaub stehst bist du hier genau richtig.

Im Süden der Insel werden verschiedene Reittouren angeboten, bei denen du zu Pferd, wie schon die Ritter zur Zeit der Besatzung von Rhodos durch den Johanniterorden, die Insel erkunden kannst. Viele der Reittouren kosten zwar etwas mehr, aber dafür wird dir viel geboten.

Bei manchen Touren wird zum Beispiel mehrere Male Halt gemacht und du kannst dort Tauchen oder sogar mit den Pferden schwimmen.

In Rhodos gibt es einige Tauchschulen, die auch Kurse für Anfänger und komplett unerfahrenen anbieten.

Du solltest einen solchen Tauchgang auf jeden Fall unternehmen, denn neben der unglaublichen Unterwassernatur gibt es sogar einige Schiffswracks zu entdecken. Gute Orte für solche Tauchgänge sind zum Beispiel Kolymbia, Kalithea oder Lindos.

Damit aber noch nicht genug. Auf Rhodos gibt es unwahrscheinlich viel Möglichkeiten zum Windsurfen, Stand-Up Paddelboot und Kayak fahren, Kitesurfen und andere actionreiche Angebote Bootstouren.

UrlaubsguruReisemagazin

Mache eine Bootstour zur Nachbarinsel Symi!
Symi wird auch die Insel der Individualisten genannt und meiner Meinung nach total unterschätzt. Ein Ausflug auf die Insel vom Mandraki Hafen auf Rhodos aus ist sehr empfehlenswert. Die kleine Insel ist wunderschön und typisch griechisch! Du kannst direkt eine Bootstour von Rhodos aus nach Symi machen.

(Quelle: urlaubsguru.de)

Aber auch, wenn du dich gerne mit Geschichte und Kultur beschäftigst bist du auf Rhodos am richtigen Ort. Der Johaniterorden baute in Rhodos-Stadt im 14. Jahrhundert, während der Zeit der mittelalterlichen Kreuzzüge den beeindruckenden Großmeisterpalast von Rhodos.

Aus dieser Zeit finden sich viele Relikte auf der ganzen Insel und du kannst diese auch im archäologischen Museum von Rhodos begutachten.

Der Koloss von Rhodos, eine aus Bronze gegossene Statue des Gottes Helios , Gott der Insel und Stadt von Rhodos, thronte von ca. 292 vor Christus über der Hauptstadt der Insel. Er stürzte jedoch ca. 227 vor Christus wegen eines Erdbebens wieder ein.

Der Koloss zählt zu den sieben Weltwundern der Antike. Der Hafen, an dem der Koloss stand, ist dennoch einen Besuch wert. Hier findest du arabische Architektur direkt neben mittelalterlich-westlicher Bauweise.

Jedoch sollten du den Hafen erst gegen nachmittag besuchen, da er sonst von den vielen Touristenmassen überfüllt sein könnte.

Weitere geschichtliche Highlights auf Rhodos sind die Akropolis von Rhodos, Die Altstadt der Inselhauptstadt, oder die Burgruinen von Monolithos im Westen der Insel.

Für den Fall, dass du doch lieber einfach in der Sonne entspannen willst, haben wir dir hier noch die schönsten Strände zusammengestellt.

  1. Der Elli Beach ist ein windgeschützter Strand an der Inselspitze, direkt an der Hauptstadt Rhodos mit schönem klarem Wasser. Hier findet ihr alles, von Wassersport bis entspannten Strandbars mit lässiger Musik.
  2. Der Fourni Strand, ist nicht so überlaufen und bietet mit steilen Felswänden rund um den Strand ein tolles Panorama. Hier findest du einen Parkplatz, Duschen und eine kleinen Kiosk.
  3. Der Tsambika Strand in der Nähe von Kolymbia wird von zwei höheren Bergen umschlossen. Das malerische Panorama und das kristallklare Wasser werden dich überzeugen. Du kannst hier Liegestühle und Sonnenschirm ausleihen und den Abend bei einem kühlen Getränk in einer der vielen Tavernen in der Nähe ausklingen lassen.

Wie ist das Essen in Griechenland?

Die griechische Küche bietet eine Vielzahl an regionalen Spezialitäten und zählt, aufgrund Griechenlands Lage, zur mediterranen Küche.

Obwohl es heißt, dass die Griechen fast nur Fleisch essen, wird dennoch auch jeder Vegetarier auf seine Kosten kommen. Egal ob du Lust auf eine große Fleischplatte, frische Meeresfrüchte oder einen leckeren Salat mit Fetakäse hast, in Griechenland kannst du deinen Gaumen ganz besonders verwöhnen.

Die Preise in Supermärkten sind in der Regel etwas teurer als in Deutschland, dafür kann aber in Tavernen und Restaurants etwas günstiger gegessen werden.

 

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Dies liegt vermutlich daran, dass man in Griechenland öfter im Restaurant isst, als in Mitteleuropa. Für ca. 15 Euro bekommt man meist ein Hauptgericht inklusive Vorspeise und dazu einen halben Liter Hauswein oder ein Bier.

Da kann man doch nicht meckern. So kannst du dich auch mit wenig Budget durch die leckeren griechischen Speisekarten schlemmen.

Griechische Vorspeisen

Griechische Vorspeisen werden meist kalt und oftmals mit Brot serviert. Zu den Klassikern gehört unter anderem das Tsatsiki, ein Quark mit Knoblauch und Gurken. In Deutschland wird dieser gerne und reichlich zu griechischen Fleischgerichten gegessen und muss oftmals sogar nachbestellt werden.

Der typisch griechische Salat ist ein Renner unter den griechischen Vorspeisen. Ein leckerer grüner Salat mit Gurken, Tomaten, Schafskäse, Zwiebel, Paprika und Oliven. Vor allem an heißen Urlaubstagen ein leichtes und gesundes Mittagsgericht für zwischendurch.

Eine frische Zitronensuppe mit Hähnchen oder doch lieber eine deftige Linsensuppe? Für die Suppenfans gibt es eine ganze Palette an oftmals hausgemachten Suppen als Vorspeise. Wenn du Glück hast wird diese sogar noch frisch von Jaja (griechisch für Oma) zubereitet.

Weitere leckere Vorspeisen sind Fava (Kichererbsenbrei), Oliventeller, Dolmades (mit Reis gefüllte Weinblätter) oder verschiedene Blätterteigtaschen gefüllt mit Auberginen, Käse, Zucchini oder Quark.

Hauptgerichte griechischer Art

Jetzt aber zur Sache. Fleisch, Fleisch und noch mehr Fleisch. Wie schon erwähnt, dürften Vegetarier in Griechenland keine Probleme haben satt zu werden.

Dennoch sind die klassischen Fleischspezialitäten charakteristisch für die griechische mediterrane Küche und Olivenöl, typische griechische Kräuter und natürlich Knoblauch fehlen in kaum einem Gericht.

Damit du dich in den griechischen Speisekarten zurecht findest, haben wir dir die Hauptgerichte mit Kurzbeschreibung in einer übersichtlichen Tabelle dargestellt.

Hauptspeisen Beschreibung
Souvlaki Mehrere kleine oder ein großer Fleischspieß. Meist wird Schweinefleisch verwendet, manchmal aber auch Rind oder Hühnchen.
Gyros Ein Teller mit Fleisch vom Drehspieß. Ebenfalls meist aus Schweinefleisch. Eines der bekanntesten griechischen Fleischgerichte.
Keftedes Mehrere Hackfleischbällchen an Tomatensoße.
Kalamari Oft gebraten oder frittiert.
Kleftiko Ein mit Fleisch, Käse und Gemüse gefüllter Blätterteig.
Okra Ein Gemüse aus der Familie der Malvengewächse. In Deutschland recht unbekannt aber lecker. Mit Olivenöl serviert.
Gemista Mit Reis gefüllte Tomaten oder Paprika. Ein Klassiker für Vegetarier.
Grüne Bohnen Ebenfalls vegetarisch. Gekochte Bohnen mit Kartoffeln und Olivenöl.
Frischer Fisch Meist wird Thunfisch (Tonnos), Rote Meerbarbe (Barbouni), Seezunge (Glosse) oder Meeräsche (Kephalos) angeboten. Der Preis richtet sich in der Regel nach dem Gewicht und kann sehr unterschiedlich ausfallen.
Moussaka Ein typisches Nationalgericht. Ein leckerer Auberginenauflauf.

Es dürfte auch selten ein Problem sein, Vorspeisen als Hauptgerichte zu ordern. Falls du Vegetarier bist, kannst du dann ganz einfach ein oder zwei Vorspeisen in der Größe eines Hauptgerichtes bestellen.

foco

 Wusstest du, dass die griechische Küche sogar von der UNESCO als immaterielles kulturelles Erbe der Menschheit anerkannt ist?

Genauer gesagt handelt es sich um die gesamte Mittelmeerküche, zu der sich Griechenland gemeinsam mit Italien, Kroatien, Marokko, Portugal, Spanien und Zypern zählen darf. 

Griechische Nachspeisen

Ein Klassiker und eine optimale Abkühlung an heißen Tagen ist der griechische Eiskaffee, der Café Frappé.

Ansonsten gibt es einige traditionelle Süßspeisen wie Joghurt mit Nüssen, Obst und Honig, Olivenöl-Grießkuchen mit Orangensirup, süße Pfannkuchen mit Schafskäse oder Zimtkuchen mit Traubensirup.

Welche kulturellen Besonderheiten gibt es in Griechenland?

Keine Kultur beeinflusste die damalige und heutige, vor allem westliche, Weltauffassung so wie die Griechische. Egal ob Philosophie, Geschichtsschreibung, Politik oder Mythologie.

Bis heute profitieren wir von den philosophischen Erkenntnissen, die im antiken Griechenland erreicht wurden.

Auch in Literatur und Kunst finden sich schon immer viele Elemente der griechischen Mythologie und mit Kinoerfolgen wie Percy Jackson-Diebe im Olymp, Hercules oder Kampf der Titanen erlebt die griechische Mythologie ein Comeback mit enormem Unterhaltungswert. Nicht zu vergessen ist das Staatsmodell der Demokratie.

Die Demokratie im antiken Griechenland, entsprach damals zwar noch nicht ganz unseren heutigen Vorstellungen, aber trotzdem kann sie als Vorreiter der heutigen Demokratie gesehen werden.

Griechische Philosophie

Aus dem Matheunterricht in der Schule kennst du sicher noch den Satz des Thales oder den Satz des Pythagoras. Aber wusstest du auch, dass fast alle Wissenschaften und ihre Erkenntnisse auf den griechischen Philosophen der Antike beruhen?

Wenn du in Athen oder auf den Ionischen Inseln einen Reisestopp einlegst, mach dir doch einmal bewusst, dass du auf den Spuren derjenigen wandelst, die bedeutendste Erkenntnisse für die Wissenschaft und somit auch der Welt, wie du sie heute kennst, gewonnen haben.

Die wohl bekanntesten griechischen Philosophen sind Sokrates, dessen Schüler Platon und wiederum dessen Schüler Aristoteles. Aber die griechischen Philosophen hatten auch einen guten Geschäftssinn.

Sehr zum Ärger von Platon, der sich selbst als einzig wahrer Philosoph bezeichnete, zogen sogenannte Sophisten durchs Land die mehr oder weniger hilfreiche philosophische Lebenstipps in Form von öffentlichen Vorträgen für Geld an die Bevölkerung weitergaben.

Am Ende eines jeden Vortrags wurde aber noch angemerkt, dass die Wirksamkeit dieser Tipps immer nur relativ ist.

Daher auch das Sprichwort „Das ist doch alles nur Sophisterei!“ Was so viel bedeutet wie: „mit leeren Worthülsen um sich werfen.“

Griechische Mythologie

Die griechische Mythologie ist eine der umfassendsten der Welt. Nur die Götter wissen, wie die alte Griechen da den Überblick behalten konnten.

Doch in der griechischen Mythologie spielten nicht nur Götter eine Rolle, sondern auch die Titanen, Zyklopen oder Halbgötter trugen ihren Teil zu den Mythen bei. Das alles vor der malerischen Kulisse Griechenlands.

Das interessante daran: Die griechischen Göttergeschichten spielen immer an realen Orten, beziehungsweise viele griechische Ortschaften wurden nach den mythischen Geschöpfen benannt.

Die griechischen Götter sind meist Personifikationen von abstrakten, schwer erklärbaren Phänomenen, wie Liebe, Kunst, Donner oder Tod; oder aber sie waren für bestimmte Bereiche wie Familie, Krieg, Jagt oder die Unterwelt zuständig.

Mit der Mythologie erklärten sich die alten Griechen vor allem die Entstehung der Welt und spezifische Götter konnten in verschiedenen spezifischen Situationen um Hilfe angerufen werden, indem beispielsweise ein bestimmtes Opfer für einen bestimmten Gott dargebracht wurde.

Die 12 wichtigsten Götter residieren auf dem Olymp, einem meist verschneiten Gebirge auf dem griechischen Festland. Von dort aus greifen sie in das Leben der Menschen ein. Dies tun sie nach Lust und Laune und wann immer sie wollen.

Den verschiedenen Göttern wurden ganz spezifische und zu ihren Aufgaben passende Charaktereigenschaften zugeteilt, wobei die meisten als launisch und wechselhaft beschrieben werden.

Dargestellt wurden die Götter meist den damaligen Schönheitsidealen entsprechend. Sie sahen aus wie gut gebaute, große junge Männer oder wunderschöne junge Frauen, jeweils ausgestattet mit edlen Gesichtszügen und großen Augen.

Doch die äußerliche Schönheit täuscht. Alle Götter haben menschliche Züge und Intrigen, Kämpfe und Zankereien stehen an der Tagesordnung.

Anders als der christliche oder muslimische Gott, sind die griechischen Götter nicht moralisch vollkommen. Wie die Menschen betrügen, lügen und töten sie wie es ihnen gefällt und meist zum eigenen Vorteil.

Deshalb wurden die griechischen Götter und deren Geschichten, anders als in den meisten Religionen, nicht als Wegweiser oder Vorbild gesehen, sondern sie wurden lieber durch großzügige Opfergaben milde gestimmt. Das erklärt auch die vielen Tempel, die sich überall in Griechenland finden.

Dieses Video sollte dir zusätzlich einen guten Überblick über die doch recht verwirrende griechische Mythologie geben.

Die bekanntesten Figuren der griechischen Mythologie sind die 12 olympischen Götter. Über einige findest du hier die wichtigsten Fakten:

  • Zeus: Der Gott des Himmels, des Donners und des Blitzes und oberster olympischer Gott mit einer Vorliebe für viele Affären mit sowohl göttlichen als auch menschliche Frauen. Er ist mit einem Blitz bewaffnet, und Gewitter galten als ein Zeichen für seinen Zorn.
  • Poseidon: Er gilt als der Gott des Meeres und ist für seine schlagartig wechselnde Laune bekannt. Er ist mit einem Dreizack ausgestattet, mit dem er Erdbeben und Überschwemmungen auf der Erde erzeugte und so auch Schiffe zum kentern brachte. Vor allem als Seefahrer achtete man deshalb stets darauf, es sich mit diesem Gott nicht zu verscherzen.
  • Aphrodite: Sie war die Göttin der Schönheit, der sinnlichen Begierde und der Liebe. Sie wurde als Schutzheilige der sinnlichen Sexualität verehrt und sicherte den Fortbestand der Natur. Sie galt als wahre Schönheit, die ihre Gaben großzügig verteilt, aber diese bei Fehlverhalten schnell wieder zurücknimmt.
  • Athene: Als Göttin der Weisheit, des Handwerks, des Kampfes und der Strategie, ist sie die Schutzpatronin und Namensgeberin von Athen. Athene war symbolisch eine Eule zugeordnet, die ebenfalls als weise und klug gilt. Bis heute gibt es das Sprichwort „Eulen nach Athen tragen“, was soviel bedeutet wie unnötiges zu tun. Für den Krieg gab es auch noch einen anderen Gott: Ares. Er war aber jedoch eher ein Gott der Schlacht und des Blutbades.
  • Hades: Auch die Unterwelt brauchte einen Gott. In der Unterwelt befanden sich die Seelen der Toten und über sie Herrschte Hades. Hades ist mit dem Hadeshelm ausgestattet, der ihn unsichtbar macht. Der von Göttern und Menschen verhasste Hades galt als unerbittlich und erbarmungslos. Seine Frau war Persephone, die jedoch keinesfalls freiwillig mit in der schaurigen Unterwelt leben wollte, weshalb Hades sie ihrer Mutter raubte.
  • Hera: Die wunderschöne Schwester und gleichzeitig Gattin von Zeus ist die Göttin der Ehe, der ehelichen Sexualität, der Familie und der Herde. Aufgrund der zahlreichen Affären ihres Gatten Zeus gilt sie als zänkische und schmollende Göttin. Durch eine List weiß sie sich zu helfen und so verfolgt sie seine unehelichen Kinder, welche durch sie beispielsweise dem Wahnsinn verfallen.

Die weitern olympischen Götter sind Hestia, Göttin des Feuers und der Heimat; Demeter, Göttin der Jahreszeiten und des Getreides: der Schmiedegott Hephaistos; Artemis, die Göttin der Jagt und des Mondes; Apollon, Schützer des Orakels von Delphi und Gott der Dichtkunst und des Gesangs und der Götterbote Hermes.

Wenn du dich für die griechische Mythologie interessierst, solltest du diese drei Sehenswürdigkeiten auf keinen Fall verpassen

  1. Die Ruinen von Delphi:
    Hier befand sich das Orakel von Delphi. Um das Orakel zu befragen musste ein Opfer dargebracht werden und es wurde eine Frau, die Pythia genannt wurde, befragt. Es gibt die Theorie, dass an diesem Ort Gase wie Ethylen aufstiegen, die für die Trance in der sich das Orakel, also die befragte Frau, befand, verantwortlich waren.
  2. Das Olympeion:
    Der Bau des Tempesl für den Göttervater Zeus begann im sechsten Jahrhundert vor Christus. Erst unter dem römischen Kaiser Hadrian konnte der Bau im zweitenJahrhundert vor Christus vollendet werden. Der Olympeion befindet sich in Athen, ca. 500m von der Akropolis entfernt und ist definitiv einen Besuch wert.
  3. Olympia:
    Der Ort auf der Halbinsel Peleppones war der Austragungsort der olympischen Spiele und noch heute wird dort das olympische Feuer im Tempel der Göttin Hera entzündet. Neben den Ruinen dieses Tempels können ausserdem Ruinen des olympischen Stadions und ein weiterer Tempel zu Ehren von Zeus besichtigt werden.

Griechische Musik

Anders als zum Beispiel in Deutschland, hat in Griechenland die eigene Volksmusik (Dimotiki Mousiki) noch einen recht hohen Stellenwert.

Auch neuere griechische Musik wird noch stark von der, oft orientalisch klingenden, Folklore beeinflusst und inspiriert.

Begleitet wird die klassisch griechische Musik in der Regel von Gitarren, Rahmentrommeln mit Schellen, Klarinetten und Geigen aber auch weniger bekannten Instrumenten, wie zum Beispiel die Gadja, eine Sackpfeife ähnlich einem Dudelsack.

Verschiedene Lauten kommen auch oft zum Einsatz wie zum Beispiel die Bouzouki, die Baglama oder die Tsouras.

 

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Die meist von jungen Griechen gehörte Popmusik orientiert sich zwar immer mehr an der westlichen Musik, ohne aber griechische traditionelle Einflüsse völlig zu vernachlässigen. Es entsteht eine sehr interessante aber doch unverkennbar griechische Musikrichtung.

Das Rembetiko (oder auch Rebetiko) ist eine Art griechischer Blues entstanden in den 1920er Jahren und, wie auch der westliche Blues, ein wichtiger Grundpfeiler in der neueren Musik, der oft zitiert wird und auf dessen Themen immer wieder aufgegriffen werden.

Typische Interpreten der griechischen Popmusik sind:

  • Haris Alexiou
  • Eleftheria Arvanitaki
  • George Dalaras
  • Kety Garbi
  • Elena Paparizou
  • Antonis Remos
  • Anna Vissi
  • Glykeria
  • u.v.m.

Reisetipps: Worauf du bei deiner Rundreise durch Griechenland achten solltest

Was ist die beste Reisezeit für Griechenland?

In Griechenland kannst du dich, dank der südeuropäischen Lage, auf ein mediterranes Klima einstellen.

Der Sommer ist meist sehr trocken mit Temperaturen von 24-32 °C. Der Winter bleibt in der Regel recht mild mit Temperaturen von über 10 °C und einigen regnerischen Tagen. Schnee liegt normalerweise nur hoch oben auf den Bergen und im Gebirge.

Insbesondere zwischen Juni und September stößt du in Griechenland auf das perfekte Wetter für einen Bade- und Strandurlaub. Ungefähr von Mai bis Oktober fallen die Temperaturen selten unter 25 °C.

Aber auch im April ist es bereits warm genug. Die Monate April und Mai eignen sich insbesondere für einen Aktivurlaub wie zum Beispiel lange Wanderungen durch die aufregende und vielseitige Landschaften, eine ausgiebige Sightseeingtour oder verschiedene sportliche Freizeitaktivitäten.

Damit du dir einen guten Überblick über das griechische Klima verschaffen kannst, haben wir hier eine Klimatabelle von Athen für dich:

Monat Maximale Temperatur in °C Minimale Temperatur in °C Durchschnittliche Regentage Sonnenstunden pro Tag Wassertemperatur in °C
Januar 13,2 6,3 10 3 14,7
Februar 13,8 6,3 8 3 14,9
März 16,2 8,3 9 6 15,3
April 19,8 11,1 8 7 16,2
Mai 24,8 15,5 5 8 20,5
Juni 30,1 20,4 2 10 22
Juli 33 23,2 1 11 21,1
August 33,1 23,3 1 11 21,9
September 28,6 19,7 4 7 21,2
Oktober 23,7 15,8 6 6 22,6
November 18,4 11,7 9 5 19,1
Dezember 14,2 8,1 12 4 16,9

Wie sicher ist Griechenland?

Griechenland ist grundsätzlich ein sehr sicheres Urlaubsland. Um deine Sicherheit musst du dir auf deiner Griechenland Rundreise keine Sorgen machen.

Wie aber auch sonst überall solltest du auf deine Wertsachen aufpassen und nicht unnötig mit eventuellem Reichtum angeben. Dies gilt vor allem an Flughäfen und sonstigen Orten, an denen sich viele Touristen versammeln.

Auf der Website des Auswärtigen Amts findest du dennoch immer die aktuellsten Reisewarnungen und Sicherheitshinweise.

Welche gesundheitlichen Risiken gibt es in Griechenland?

Griechenland ist ein Malarialand. 2011 gab es im Süden von Peloponnes und im Osten von Attika vereinzelte Malariafälle. Es besteht ein geringes, regionales und saisonales Infektionsrisiko.

Zur Zeit ist es nicht erforderlich im Voraus Malariamedikamente einzunehmen oder ein Notfallmedikament mitzunehmen. Du brauchst dir also keine Sorgen machen. Die Impfempfehlungen solltest du aber dennoch beachten.

Empfohlene Impfungen für alle Reisende sind:

  • Tetanus
  • Diphtherie

Bei Reisenden, die besonderen Risiken ausgesetzt sind, wird ebenfalls empfohlen sich gegen Folgendes Impfen zu lassen:

  • Hepatitis B (vor allem bei Langzeitaufenthalten)
  • Hepatitis A (bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen)
  • Masern (für alle Kinder)

Infektionsrisiken ohne Impfmöglichkeit sind:

  • Borreliose (April-Oktober)
  • Darminfektionen

Wenn du dir vor Reiseantritt eine kleine Reiseapotheke zusammenstellst, bist du für das Meiste gut gewappnet. Am besten du packst Folgendes ein:

  • Ein wirksames Anti-Mücken-Mittel (je weniger Stiche, desto geringer ein Infektionsrisiko)
  • Schmerztabletten und Medikamente gegen Fieber und Durchfall (immer sinnvoll)
  • Desinfektionsspray
  • Pflaster, etwas Verbandsmaterial und natürlich ein Sonnenschutzmittel machen ebenfalls Sinn. Auf Letzteres solltest du im Sommer auf keinen Fall verzichten.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du bereits alle Impfungen erhalten hast, sprich am besten mit deinem Hausarzt oder nimm eine reisemedizinische Beratung in Anspruch.

Und falls du unter sonstigen Erkrankungen leidest und regelmäßig Medikamente einnehmen musst, denke daran vor deiner Reise für einen entsprechend großen Vorrat zu sorgen.

Gibt es besondere Einreisebestimmungen für Griechenland?

Nein, es gibt keine offiziellen gesetzlichen Bestimmungen. Da Griechenland zur Europäischen Union gehört, genügt für die Einreise dein deutscher Personalausweis oder Reisepass.

Ein Visum wird nicht benötigt. Es gelten die Regeln der Freizügigkeit der EU, was bedeutet, dass sich jeder Unionsbürger in der EU frei bewegen darf, in jeden Mitgliedsstaat einreisen und sich dort aufhalten darf.

Achte aber dennoch darauf, dass du deinen Personalausweis beziehungsweise Reisepass nicht vergisst. Vor Ort kannst du dann aber auch eine Kopie mit dir führen, um einem Verlust oder Diebstahl vorzubeugen.

Wie lange sollte eine Rundreise durch Griechenland dauern?

Das ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Hier kommt es ganz darauf an, wie intensiv du Griechenland entdecken möchtest, wie lange dein Urlaub gehen darf und wie viel Budget du zur Verfügung hast.

Griechenland ist ein sehr vielfältiges und umfangreiches Urlaubsland. Die vielen Inseln machen es nicht gerade einfach, schnell mal alles mit nur einem Urlaubsaufenthalt zu erkunden.

Du bist oftmals darauf angewiesen, entweder mit einem Schiff oder mittels Inlandsflügen dich von Insel zu Insel oder zwischen dem Festland und den Inseln zu bewegen.

Wie empfehlen dir, vor allem da wir davon ausgehen, dass auch du von Griechenland in seinen Bann gezogen wirst, Griechenland auf zwei oder sogar drei Mal zu erkunden.

Du kannst beispielsweise bei deiner ersten Reise eine ausführliche Festland Rundreise machen und dir dort alle wichtigen Sehenswürdigkeiten ansehen, die größten Städte mit ihrem aufregenden Nachtleben entdecken und dich zwischendurch an den, für das Festland typischen, eher leeren und tourismusarmen Stränden entspannen. Hierfür empfehlen wir dir eine Aufenthaltsdauer von mindestens 10 Tagen.

Bei einer weiteren Reise kannst du dich dann zu den zahlreichen griechischen Inseln aufmachen. Hier bietet Griechenland bekannter Weise eine enorme Auswahl und Vielfalt. Jede Insel und Inselgruppe hat ihren ganz eigenen Charme.

Du kannst dich entweder für eine Inselgruppe entscheiden und dich dort austoben oder du versuchst so viele Inseln wie möglich zu besuchen. Hier empfehlen wir eine Aufenthaltsdauer von mindestens 8-12 Tagen.

Natürlich kannst du bei deiner Rundreise auch einen Festlandaufenthalt mit dem Besuchen von mehreren Inseln kombinieren und versuchen alles für dich wichtige mit einem längeren Aufenthalt abzudecken.

Hierfür empfehlen wir, dass du dir etwas mehr Zeit nimmst, um den Urlaub auch Urlaub sein zu lassen. In einem Zeitraum von 2 bis 3 Wochen solltest du eine ausführliche Rundreise schaffen.

Viele Reiseanbieter bieten dir verschiedene Arten von Rundreisen an. So betiteln sie ihre Angebote zum Beispiel als „Auf den Spuren der Götter“, „Aktivurlaub auf…“ oder „Griechenland zum Kennenlernen“.

Du kannst dich also ganz entspannt, je nach dem, welche Interessen du hast, für eine bereits sehr gut organisierte Rundreise entscheiden und dich ohne eigene Planung direkt ins Abenteuer stürzen.

Die Rundreiseangebote werden auch bereits mit einer entsprechend ausreichenden Aufenthaltsdauer angeboten.

Welche Sprache wird in Griechenland gesprochen?

In Griechenland wird Griechisch beziehungsweise Neugriechisch gesprochen. Du kannst dich aber auch, vor allem in bekannten Urlaubsregionen und in Hotels, ohne Probleme mit grundlegenden Englischkenntnissen verständigen.

Ein paar griechische Worte sind dennoch immer hilfreich und allein der Versuch, einfache Fragen oder Antworten auf Griechisch auszudrücken, wird dir sofort Sypathiepunkte einbringen und deinem griechischen Gesprächspartner ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Die wichtigsten Vokabeln und Sätze findest du ein Stück weiter unter bei „Die wichtigsten Grundlagen“.

Welche Währung benötige ich in Griechenland?

Griechenland ist 2001 der Eurozone beigetreten. So wurde das ehemalige Zahlungsmittel, die ehemalige Drachme, vom Euro ersetzt. Du kannst also ganz bequem mit Euro bezahlen und musst dir vor deiner Reise keine Gedanken um einen Wechselkurs machen.

Kreditkarten werden eigentlich von allen großen Hotels, Autovermietungen und vielen Shops akzeptiert. Mit Bargeld bist du, wie auch in Deutschland, immer auf der sicheren Seite.

In den Städten und vor allem auch in den Urlaubsorten gibt es auch Geldautomaten. Du musst dir also nich vor Reiseantritt die Taschen mit Bargeld füllen, sondern kannst immer, wenn du dich in einer Stadt befindest, einen Geldautomaten aufsuchen. Alternativ kannst du auch Reisechecks verwenden.

Auf eigene Faust: Kann ich die Rundreise in Griechenland auch selbst organisieren?

Wenn du Griechenland ohne Reiseanbieter entdecken willst, kannst du die Organisation auch selbst in die Hand nehmen.

Du bist zwar wesentlich flexibler ohne fixe Reiseroute, musst dich aber auch selbst um alle Buchungen einzeln kümmern. Mit etwas Vorlaufzeit und ein wenig Organisationstalent ist dies aber auch möglich.

Wie du am besten deine Unterkünfte planst, einen Mietwagen buchst und nach Griechenland kommst, stellen wir dir hier vor.

Wie kann ich Übernachtungen in Griechenland buchen?

In Griechenland gibt es einige Hotels, private Unterkünfte oder auch günstige Jugendherbergen, die du buchen kannst.

Am einfachsten ist es garantiert im Voraus deine Unterkünfte zu buchen. So kannst du dich dann während deinem Urlaub auch völlig entspannt deiner Rundreise hingeben und muss nich jedes Mal fürchten, dass du die Nacht unter freiem Himmel verbringen musst.

Über die gängigen Vergleichsportale wie booking.de, check24.de oder urlaubsguru.de sind schnell und einfach alle Unterkünfte gebucht.

Alternativ kannst du dich auch auf airbnb.de umsehen. Das lohnt sich oftmals, wenn du mit mehreren Personen unterkommen willst. So kannst du zum Beispiel ein ganzes Haus mieten und jeder Reisegast trägt seinen Anteil bei.

Wie kann ich in Griechenland einen Mietwagen buchen?

Ein Fahrzeug kannst du in beinahe jeder Stadt mieten. Jedoch ist eine Buchung vor Reiseantritt meist billiger. Über die im letzten Abschnitt genannten Vergleichsportale kannst du dir, oft sogar mit einem Rabatt in Verbindung mit einer anderen Buchung, bequem deinen fahrbare Untersatz sichern.

Lies dir aber immer genau durch, welche Versicherungen enthalten sind und welche Bedingungen die Autovermietung angibt. Sehr sinnvoll ist die Tankregelung voll-zu-voll, die Regelung „alle Kilometer frei“ und der Ausschluss einer Selbstbeteiligung.

Die Meisten Anbieter verlangen bei der Abholung eine Kaution. Der Kautionsbetrag wird auf deiner Kreditkarte geblockt (nicht abgebucht) und nach Rückgabe wieder freigegeben. Denke also unbedingt daran, deine Kreditkarte mitzunehmen.

Falls du dennoch die Preise vor Ort mit den Preisen, die die großen Vergleichsportale angeben, vergleichen möchtest, kannst du auch direkt bei einer Autovermietung im Urlaubsort anrufen.

Im Internet sind davon zwar einige mit einer eigenen Website und Kontaktdaten vertreten, scheuen aber in der Regel eine genaue Preisangabe. Ein persönliches Gespräch am Telefon sollte aber hilfreich sein.

Du kannst auch spontan bleiben und direkt vor Ort nach dem passenden Angebot Ausschau halten.

Vor allem wenn du eher ein Moped, einen Roller oder eine Quad möchtest, wird dies einfacher sein, da diese Fahrzeuge von den meisten Vergleichsportalen nur spärlich angeboten beziehungsweise vermittelt werden.

Was du sonst noch wissen und beachten solltest:

  • Dein deutscher Führerschein gilt auch in Griechenland.
  • Soweit nicht anders beschildert, gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h innerorts, 90 km/h außerorts und 130 km/h auf Autobahnen.
  • Auch in Griechenland solltest du nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fahren. Es gilt eine Promillegrenze von 0,5 Promille. Verzichte also lieber auf einen zweiten Ouzo nach dem Essen, falls du noch fahrtüchtig sein musst.
  • Es gilt Rechtsverkehr.
  • Warndreieck, Verbandskasten und Feuerlöscher sind mitzuführen.
  • Anders als mittlerweile in Deutschland üblich, haben die Fahrzeuge im griechischen Kreisverkehr keine Vorfahrt. Es gilt rechts vor links.
  • Telefonieren solltest du nur über eine Freisprecheinrichtung. Das Handy am Ohr wird mit ca. 100 € geahndet.
  • Es besteht Gurtpflicht.

Wie komme ich nach Griechenland?

Am schnellsten und komfortabelsten kommst du mit dem Flugzeug nach Griechenland. Es gibt 15 internationale Flughäfen. Viele sind auf den Inseln verteilt, da dies beliebte Urlaubsziele sind. Die größten Flughäfen sind in Athen, in Heraklion auf Kreta, In Thessaloniki und auf Rhodos.

Da es sehr viele Flughäfen gibt, bietet es sich oftmals auch an im Inland von A nach B zu fliegen. Schaue dir am besten die Flugpreise zu deiner Reisezeit an und überlege, ob eher ein Mietwagen Sinn macht oder du dich besser mit Inlandsflügen fortbewegen möchtest.

Die schnellste und bequemste Art, nach Griechenland zu kommen ist sicherlich mit dem Flugzeug. (Bildquelle: unsplash.com / Ross Parmly)

Das griechische Festland ist von Deutschland aus auch mit dem Auto zu erreichen. Du kannst also auch mit deinem eigenen Fahrzeug durch Griechenland touren.

Bedenke aber, dass du hierfür extra Zeit einplanen muss. Von Süddeutschland nach Athen musst du beispielsweise mit einer reinen Fahrzeit von ca. 20 bis 25 Stunden rechnen. Der Vorteil dabei ist, dass du wesentlich mehr Gepäck mitnehmen kannst als bei einem Flug.

Mit mehreren Reisenden kann das ein cooler Roadtrip werden und ihr könnt auf dem Weg nach Griechenland ein oder zwei interessante Stopps einlegen.

Wechselt euch beim Fahren aber regelmäßig ab und macht ausreichend Pausen, um keinen Unfall wegen Müdigkeit oder fehlender Konzentration zu bauen.

Trivia: Was du sonst noch für deine Rundreise durch Griechenland wissen musst

Die wichtigsten Grundlagen

Damit dich die griechischen Verhaltensweisen nicht verwirren, geben wir dir noch ein paar Tipps und Erklärungen.

Nicht gerade offensichtlich, sind die griechischen Gesten für Ja und Nein. Sie sind den deutschen Gesten zwar ähnlich, werden aber auf den ersten Blick andersherum verwendet.

So ist die Geste für Nein eher ein umgekehrtes Nicken. Richtig ausgeführt wird dabei der Kopf in den Nacken geworfen und dabei meist mit der Zunge geschnalzt. Die Geste für Ja sieht ähnlich aus wie ein Kopfschütteln.

Der Kopf wird dabei aber eher zur Seite geneigt, kann also für den ungeübten Betrachter aussehen wie ein Kopfschütteln, ist aber eher ein seitliches Nicken beziehungsweise ein Wiegen des Kopfes.

Zu allem Überfluss ähnelt das griechisch gesprochene Ja auch noch unserem Nein. Auf Griechisch heißt Ja nämlich „Né“.

Manche Gesten solltest du in Griechenland besser vermeiden. Wenn du zum Beispiel zeigen willst das alles in Ordnung ist, solltest du auf die Daumen-hoch-Geste lieber verzichten. Diese wird von den Griechen als obszöne Geste aufgefasst.

Ebenfalls solltest du deinem Gegenüber nicht deine Handinnenfläche mit abgespreizten Fingern entgegenhalten.

Das könnte in Griechenland als Beleidigung aufgefasst werden. Beim zeigen der Zahl 5 musst du dir hier also etwas anderes einfallen lassen oder dabei einfach deine Handfläche zu dir drehen.

Wenn du in einem Restaurant oder in der Taverne bist, ist es üblich, dass eine Person die ganze Rechnung bezahlt. Getrennte Rechnungen sind nicht üblich. Wenn du getrennt bezahlen möchtest, teile dies am besten bereits bei der Bestellung mit.

Das erspart dem Kellner Arbeit und euch einiges an Wartezeit beim Gehen. Gern gesehen wird dies aber vermutlich nicht. Meist werden runde Beträge verlangt. Das liegt daran, dass die Griechen entweder abrunden oder aufrunden. Bei kleineren Beträgen wird oft abgerundet.

So kann es sein, dass du bei einer Rechnung von 43€ nur 40€ bezahlst. Bei höheren Beträgen wird teilweise aufgerundet.

Damit du die wichtigsten Vokabeln und Sätze auch direkt parat hast, haben wir dir hier eine kleine Tabelle angefertigt:

Deutsch Griechisch Aussprache
Ja Ναι
Nein Οχι óchi
Guten Tag καλημέρα kaliméra
Guten Abend καλησπέρα kalispéra
Wie geht es Ihnen? Τι κανετε Ti kanété?
Gut, danke und Ihnen? Καλά, ευχαριστώ. Και εσείς Kala, efkharîsto, ke esîs?
Entschuldigung Συγγνώμη Signómi
Auf Wiedersehen Τα λεμε Ta leme
Vielen Dank ευχαριστώ (πολύ) Efkharîsto (polí)
Bittesehr Παρακαλω Parakaló
Wie viel kostet es? είναι το πόσο Eínai to póso
Ich schaue nur κοιτάζω Koitázo̱
Ich möchte ein … mieten Θα ήθελα να νοικιάσω… Tha í̱thela na noikiáso̱…
Auto αυτοκίνητο Af̱tokíni̱to
Motorrad μοτοσυκλέτα Motosykléta
Fahrrad ποδήλατο Podí̱lato
geradeaus ευθεία ef̱theía
Links/Rechts αριστερά / δεξιά dexiá aristerá / dexiá
Norden / Süden / Westen / Osten βόρειος / νότος / ανατολη / δυση vóreios / nótos / αhnahtohlee / dýsi̱
Guten Appetit καλή όρεξη kalí̱ órexi̱
Prost! εις υγείαν iss ygian
Wasser νερό neró
Die Rechnung bitte το λογαριασμό, παρακαλώ to logariasmó, parakaló̱
Rufen Sie einen Arzt Καλέστε ένα γιατρό Kaléste éna giatró
Ich habe hier schmerzen Έχω πληγωθεί εδώ Écho̱ pli̱go̱theí edó̱

Die griechischen Vorurteile

Beinahe jede Nationalität muss sich mit Vorurteilen und Klischees herumschlagen. Welche über die Griechen im Umlauf sind und was dran ist erfährst du jetzt:

  1. Griechen nehmen haben es nicht so mit Pünktlichkeit.
    Für Nordeuropäer scheint das vielleicht so. Die Griechen definieren Pünktlichkeit nur anders. Wie auch in anderen südlichen Ländern mit mediterranem Klima, macht auch in Griechenland oft die Mittagshitze zu schaffen. Das zwingt einen manchmal gerade zu zum Entspannen und nimmt auch etwas die Hektik aus dem Alltag. Entscheide selbst ob das eher ein Vor- oder Nachteil ist. Faul sind die Griechen aber sicherlich nicht.
  2. Griechen trinken massenweise Ouzo.
    Das kann man definitiv nicht verneinen. In Griechenland wird viel von diesem Anisschnaps getrunken. Oft wird auch eine Runde gratis nach dem Essen serviert. Es gibt aber regionale Unterschiede. Ouzo ist nicht gleich Ouzo. Die Griechen legen bei ihrem Nationalgetränk sehr viel Wert auf Qualität.
  3. Griechen sind sehr gastfreundlich.
    Auch dieses Klischee kann nicht verneint werden. Zu unserer Freude. Die Griechen empfinden diese Gastfreundschaft als normal. Uns Nordeuropäer fällt das nur besonders auf, da wir es nicht in diesem Ausmaß gewohnt sind. Auch in den Tourismusregionen bleiben die Griechen sehr gastfreundlich.
  4. Den Griechen geht nichts über die Familie.
    Auch dieses Vorurteil über die Griechen stimmt. Sie interessieren sich sehr für ihre Familie und haben in der Regel einen guten Zusammenhalt. Erwachsene bleiben oftmals sehr lange noch zu Hause wohnen und genießen, wie auch die Italiener, das Hotel Mama.

Fazit

Eine Rundreise durch Griechenland ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Es gibt so viele verschiedene und aufregende Dinge in Griechenland zu sehen, dass keine Rundreise der Welt diese Vielfalt abdecken könnte.

Deshalb empfehlen wir dir auf deiner Reise einfach die Ruhe zu bewahren und dich – solltest du etwas nicht schaffen – schonmal auf deine nächste Griechenland Rundreise freuen.

Das tolle an Griechenland ist, dass du sowohl mit einer organisierten Reise, als auch auf eigene Faust das ganze Land entdecken kannst.

Überlege dir vor deiner Reise einfach genau, welche Schwerpunkte du setzen möchtest. Beachte bei deiner Buchung oder Planung dann auch den Reisezeitraum. Es wird zwar entspannter sein, Griechenland zu entdecken wenn weniger Touristenmassen anwesend sind,

aber dennoch wird es dir schwer fallen auf ein sommerliches Klima und somit auf tolle Badeerlebnisse zu verzichten. Doch für ausführliche Sightseeingtouren und Aktivurlaube solltest du besser im Frühling oder Herbst gehen.

So entgehst du nicht nur der Hitze und den Touristen, sondern genießt die Ruhe und wirst trotzdem ganz sicher nicht frieren.

Doch egal wann, wo und wie du Griechenland bereisen willst. Das Land, die Menschen, die Natur und die Kultur werden dich nicht mehr loslassen und deine erste Reise dorthin wird bestimmt nicht deine letzte sein!

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.der-griechenland-katalog.de/wort.htm

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Mythologie

[3] https://www.auswaertiges-amt.de/de/search?search=Griechenland

[4] https://tropeninstitut.de/ihr-reiseziel/griechenland

Bildquelle: 123rf.com / 67025909

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