Zuletzt aktualisiert: 26. Juni 2020

Willkommen bei unserem großen Baskenland Rundreise Bericht. Hier präsentieren wir dir alle wichtigen Informationen für deine Reise durch das Baskenland mit ausführlichen Hintergrundinformationen über die spanisch-französische Region. Dazu gibt es eine Zusammenfassung der besten Rundreiseanbieter im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die perfekte Rundreise durch das Baskenland im Jahr 2020 für dich zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Rundreise Baskenland findest du Antworten in unserem Ratgeber. Des Weiteren haben wir Tipps für dich, die du unbedingt beachten solltest, wenn du deine Rundreise durch das Baskenland buchen möchtest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Das Baskenland: Die spanische Region, welche auch Einzug in Frankreich gefunden hat, verfügt über eine völlig eigenständige Kultur und Sprache. Das Gebiet zählt zu den reichsten Spaniens und ist mit dem seinem HDI, Index um den Entwicklungsstand eines Landes oder einer Region zu berechnen, vergleichbar mit Neuseeland.
  • Gerade für alle Kulturliebhaber und Kunstfreunde bietet das Baskenland eine Menge an Argumenten. Zusätzlich findet sich eine unglaubliche Anzahl an architektonischen, oftmals aus der Renaissance stammenden, Wunderbauten. Auch der Sport spielt eine wichtige Rolle in der baskischen Kultur.
  • Neben der einzigartigen Kulinarik überzeugt das Baskenland mit der vielfältigen Natur. Neben wunderschönen Stränden und grünen Hügellandschaften, lassen sich in den bergigen Regionen im Süden des Baskenlandes eine Menge an sportlichen Aktivitäten betreiben.

Reisehighlights im Baskenland: Was du auf deiner Rundreise unbedingt sehen oder machen solltest

Damit deine Rundreise durch das Baskenland ein voller Erfolg wird, von dem du noch in Jahren schwärmen wirst, haben wir für dich verschiedene Touren und deren Anbieter analysiert und wollen dir im folgenden die schönsten und besten Aspekte des Baskenlandes vorstellen.

Warum lohnt sich eine Rundreise durch das Baskenland?

Kaum eine andere Region in Spanien oder Frankreich polarisiert so sehr wie das Baskenland. Die einen sprechen von industriellen Ballungsräumen, die anderen denken an unberührte Natur mit wilden Küsten, wunderschönen Stränden und grünen Hügellandschaften. Eines vorweg – beide haben grundsätzlich recht.

Einer der schönsten Plätze im Baskenland ist die Altstadt von Vitoria Gasteiz. (Quelle: pixabay.com / pixelillo)

Die autonome Region Baskenland, auch Euskal Herria genannt, ist eine Region in Nordspanien, die über die Grenze bis nach Südfrankreich reicht. Sie erstreckt sich von der Bucht von Biskaya bis hin zu den westlichen Ausläufern der Pyrenäen, weshalb sie vor allem wegen ihrer Vielfalt beliebt ist.

Mit einer gut organisierten Rundreise durch das Baskenland findest die Möglichkeit, in nur kurzer Zeit sowohl eindrucksvolle Städte und traditionelle Dörfer, als auch wunderschöne Sandstrände und bergige Landschaftsstriche zu entdecken.

Welche Städte, Regionen und Sehenswürdigkeiten gibt es im Baskenland?

Im Allgemeinen ist das Baskenland schwierig einzugrenzen. Aus politischer Sicht handelt es sich um eine von 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens. Jedoch wird die spanische Provinz Navarra im kulturellen Sinne dazugezählt, ebenso das nördliche Baskenland in Frankreich.

Das Baskenland an sich unterteilt sich prinzipiell in drei Regionen:

  • Álava: Sie ist die einzige Region des Baskenland ohne Meeresküste. Der Norden wird vom kantabrischen Gebirge geprägt, der Süden durch den Grenzfluss Ebro von der Provinz La Rioja getrennt. Nach Bilbao befindet sich mit Vitoria-Gasteiz die zweitgrößte Stadt des Baskenlandes in Álava.
  • Bizkaia: Die Provinz Bizkaia liegt an der Küste des Golfs von Biskaya und verfügt über eine Küstenlänge von 80 Kilometer. Im Landesinneren bildet das kantabrische Gebirge eine natürliche Grenze zu der Region Álava und gleichzeitig eine Wolkenbarriere und Wasserschneide.
  • Gipuzkoa: Im Nordosten angrenzend an Frankreich findet man in dieser Provinz die Kulturhauptstadt Europas von 2016 – San Sebastián. Die Landschaft von Gipuzkoa wird von den westlichen Ausläufern der Pyrenäen und dem kantabrischen Gebirge geprägt. Neben den zahlreichen Tälern fällt die Region nach Nordwesten immer mir zum Meer ab.

Es gibt verschiedene Touren, die jeweils ihren Schwerpunkt auf eine andere Region legen. Wir empfehlen dir, das gesamte Baskenland zu erkundigen. Um ein besseres Bild zu bekommen, möchten wir dir einige Sehenswürdigkeiten ans Herz legen.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es im Baskenland?

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen natürlich die Städte Bilbao, San Sebastián und Vitoria-Gasteiz. Aber auch Destinationen wie der königliche Palast von Olite oder die Wüste von Bardenas Reales werden dich erstaunen lassen.

Bilbao

Bilbao ist die einwohnerreichste Stadt des Baskenlandes und zugleich ihr pulsierendes Herz. Die moderne Metropole ist umgeben von grünen Hügellandschaften und befindet sich nahe der Küste.

Bilbao schaffte es, sich von einer einst grauen Industriestadt zum bunten und modernen Aushängeschild der gesamten Region zu entwickeln. Gerade für Design- und Kunstliebhaber ist die Stadt heutzutage ein Muss. Auch für Freunde der Architektur hat die Stadt einiges zu bieten, nämlich unter anderem das Guggenheim Museum vom Architekten Franz Gehry.

Das Guggenheim Museum ist mit seiner Ausstellungsfläche von 11.000 Quadratmeter eines der größten europäischen Museen für moderne Kunst. (Quelle: pixabay.com / enricsagarra)

Donostia-San Sebastián

San Sebastián, von den Heimischen auf den Namen Donostia getauft, verbindet die baskische Kultur mit einer wunderschönen, karibisch wirkenden Bucht. La Concha, wohl einer der schönsten städtischen Strände Europas, ist das heimliche Wahrzeichen der Stadt.

Neben dem Badeurlaub bietet dir die Stadt aber noch einiges mehr. Neben einer unglaublichen Gastronomie finden hier auch internationale Veranstaltungen wie das Filmfestival statt. Alles in allem hat San Sebastián die perfekte Mischung, ohne dabei in Touristenmengen unterzugehen.

Vitoria-Gasteiz

Diese Stadt ist zwar die zweitgrößte des Baskenlandes, wird jedoch zumeist vergessen. Hier findest du den wenigsten Tourismus, wobei man hier einiges entdecken kann. Zunächst findest du im Stadtkern beeindruckende Architektur, die aus der Renaissance stammt.

Die Altstadt beherbergt auch einige wunderschön erhaltene Paläste, zum Beispiel den Bendaña oder den Escoriaza-Esquivel. Da sich die Stadt in den letzten Jahren rasant ausgebreitet hat, findest du auch modernere Bauten, die aber immer wieder durch viele Grünflächen getrennt werden. Dementsprechend wurde Vitoria-Gasteiz 2012 auch als grüne Hauptstadt Europas ausgezeichnet.

Olite

Der Königspalast von Olite erinnert einem an das Super Mario-Schloss. Tatsächlich war dieser Palast die Residenz von Karl III., König von Navarra. Heutzutage findet man von einem der unzähligen Türmen einen beeindruckenden Blick auf die kleine Stadt Olite.

Der Palacio Real de Olite ist ein ehemaliger königlicher Palast in Olite, dessen Bau bereits im 13. Jahrhundert begonnen hat. (Quelle: pixabay.com / jairozambrano)

Neben dem Wahrzeichen kann die Stadt mit ihrer Gastfreundschaft und dem kleinen aber feinen Stadtkern überzeugen. Gerade auch die umliegenden Weinberge sorgen für immer mehr Tourismus. Da sich Olite nur 20 Autominuten von Bardenas Reales befindet, eignet sie sich besonders gut als Zwischenstopp am Weg in die Wüste.

Bardenas Reales

Der Nationalpark der Bardenas Reales erstreckt sich über 42.000 Hektar und zeichnet sich durch einige der wenigen Wüsten in Europa aus. In dieser Landschaft finden wir zahlreiche, einzigartige geologische Formationen.

Neben der wahrscheinlich beeindruckendsten Wüste Europas findest du in diesem Nationalpark auch ein Gebiet, die einem an eine Oase erinnert. Die Region der Eguaras/Peñaflor bietet eine vielfältige Vegetation und zudem die Ruinen des Peñaflor-Schlosses.

Die Halbwüste von Bardenas Reales erstreckt sich über eine Fläche von 415 Quadratkilometer und wurde 2000 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. (Quelle: pixabay.com / PortalJardin)

Laguardia

Solltest du eine Weinverkostung in deiner Rundreise durch das Baskenland planen, können wir dir nur die bezaubernde Stadt Laguardia empfehlen. Umgeben von Weinbergen liegt diese Stadt inmitten des Tales auf einem Hügel und wird von den alten Stadtmauern eingegrenzt.

Das kantabrische Gebirge liegt im Hintergrund der im 10. Jahrhundert gegründeten Stadt. Die mittelalterlichen Gassen lassen dich schnell das Gefühl einer Zeitreise vermitteln und die unzähligen Bars laden einem ein, die unglaubliche Auswahl an Weinen zu probieren.

San Juan de Gaztelugatx

Für Abenteurer ist San Juan de Gaztelugatxe die richtige Destination. Diese kleine Insel befindet sich an einem besonders stürmischen Punkt der Küste von Biskaya. Die kleine Brücke, an der die Wellen wahrlich zerschmettern, ist die einzige Verbindung zum Festland.

Nach einem kleinen Aufstieg auf den höchsten Punkt der Insel erwartet uns eine malerische, kleine Kirche aus dem 10. Jahrhundert. Die Legende besagt, dass man dreimal die Glocke an der vorderen Fassade der Küche läuten soll, um sich etwas wünschen zu können.

Bayonne

Bayonne befindet sich im französischen Baskenland genau an jenem Punkt, wo sich die Flüsse Nive und Adour treffen. Die kleine Stadt überzeugt mit farbenfrohen Häusern und einer erstklassigen Kulinarik – sie ist Heimat des Bayonner-Schinken und der Chocolatiers.

Bayonne ist neben den bunten Häusern auch Heimat des baskischen Museums für Geschichte und Kunst Musée Basque. (Quelle: pixabay.com / lecreusois)

Das Stadtzentrum Bayonnes ähnelt einem baskischen Amsterdam und sollte unbedingt besucht werden. Auch Badeorte wie Biarritz befinden sich in unmittelbarer Umgebung, was Bayonne zu einem echten Geheimtipp macht.

Getaria

Neben den zahlreichen landschaftlichen Attraktionen und den beeindruckenden Städten bietet das Baskenland auch bezaubernde Dörfer. Eines davon ist das kleine Fischerdorf Getaria, das sich ca. 25 Kilometer westlich von San Sebastián befindet.

Der Geburtsort von Balenciaga kann nicht nur mit dem wunderschönen Hafen und der Altstadt überzeugen, auch die umliegenden Weinberge beeindrucken. Darüber hinaus liegt Getaria keilförmig zwischen zwei Stränden, die einem zum Baden einladen.

Wie ist das Essen im Baskenland?

Kaum eine andere Region in Spanien oder Frankreich kann kulinarisch so überzeugen wie das Baskenland. Allen voran muss jeder, der dort seinen Urlaub verbringt, Pinxtos probieren.

Dieses Fingerfood ähnelt zwar Tapas sehr, jedoch sind Pintxos in der Regel kleiner und werden auf einem Stück Brot serviert, das in der Mitte von einem Zahnstocher durchspießt wird. Diese kleinen Häppchen werden in jeder Bar und jedem Restaurant serviert, da sich wesentlicher Teil der baskischen Esskultur sind.

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Zusätzlich bieten dir das Baskenland insgesamt 40 Restaurant, die mit Michelin Sternen ausgezeichnet wurden und ist damit eines der besten Ziele der Welt für “Fine Dining”. Neben den renommierten Restaurants findest du natürlich auch eine Menge an sehr guten Restaurants, die sich in einem normalen Preisrahmen befinden. Auch die Selbstversorgung ist im Baskenland kein Problem.

Zu einem guten Abendessen gehört bekanntermaßen ein guter Wein. Hier hast du die Qual der Wahl im Baskenland. Toll an der Weinkultur ist nicht nur der Geschmack, sondern auch die Regionalität.

Daneben ist das baskische Cidre Haus, eine Kellerei für Apfelwein, eines der bestgehüteten Geheimnisse der Region. Die Produktion dieses Apfelschaumweins geht zurück bis in das 11. Jahrhundert und genießt einen hohen Stellenwert im Baskenland.

Welche kulturellen Besonderheiten gibt es im Baskenland?

Für Kulturliebhaber gibt es kaum bessere Destinationen in Europa als das Baskenland. Die Vielzahl an architektonischen Wunderwerken würden dich Monate kosten, um sie alle zu besichtigen. Vor allem die oft aus der Renaissance stammenden Bauten imponieren.

Daneben bietet sich, wie bereits erwähnt, vor allem Bilbao für Kunstfreunde an. Auch die Kulinarik ist ein besonders wichtiger Teil der baskischen Kultur.

Es gibt auch eine endlose Menge an Festivals, die im Baskenland jährlich stattfinden. Vor allem im Sommer findest du beinahe in jedem größeren Dorf eine Feierlichkeit, die dem dort ansässigen Schutzpatron gewidmet wird.

Jedes dieser Events hat seinen ganz eigenen Flair, wobei es auch noch allgemein baskische Feste gibt, die alles feiern und verbreiten wollen, was eben so typisch baskisch ist. Eine der bekanntesten Festivals sind das Tamborrada Festival in San Sebastián, das Fetes de Bayonne oder das Aste Nagusia in Bilbao.

Vor allem San Sebastián ist oftmals Schauplatz von großen, internationalen Festen. (Quelle: pixabay.com / enriquelopezgarre)

Zuletzt spielt auch der Sport eine wichtige Rolle. Vor allem Fußball wusste die Basken immer schon zu begeistern, dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass bis heute mit Athletic Bilbao und Real Sociedad San Sebastián zwei baskische Vereine in der höchsten spanischen Spielklasse tätig sind.

Auch Basketball, Radsport und Surfen ist äußerst beliebt unter den Basken, wobei auch einzigartige Sportarten, wie zum Beispiel Pelota, im Baskenland entwickelt wurden und bis heute gespielt werden.

Welche Aktivitäten lohnen sich im Baskenland?

Neben den klassischen Urlaubsprogramm am Strand bietet das Baskenland eine Vielzahl an anderen Highlights. In diesem Abschnitt wollen wir einen Einblick in die spannendsten Aktivitäten geben, die du im Baskenland probieren kannst:

  • Touren
  • Laufen/Wandern/Hiking
  • Surfen
  • Radfahren
  • Paragliding

Vor allem die wunderschöne Küste des Baskenlandes eignet sich perfekt für so allerlei Aktivitäten. (Quelle: pixabay.com / kiosco)

Touren

Zunächst bietet sich an, eine der Unmengen an angebotenen Touren zu wählen. Von geführten Touren durch historische Stadtzentren oder Museen, bis hin zu Stadiontouren durch das große Stadion von Athletic Bilbao gibt es hier viele verschiedene Optionen.

Laufen/Wandern/Hiking

Die verschiedenen Landschaftsabstriche lassen dir die Möglichkeit, eine Vielzahl an sportlichen Aktivitäten auszuführen. Durch die sanften Hügellandschaften bieten sich gemütliche Wandertouren ebenso gut an, wie Panoramaläufe.

Desto näher man den kantabrischen Gebirge kommt, desto höher werden die Hügel, bis dass sich schlussendlich richtige Berge vor einem emporstrecken. Hier kannst du Hiking-Touren starten, Bergläufe absolvieren oder gar Klettern gehen.

Surfen

Der Atlantik ist bekannt, besonders rau und stürmisch zu sein. Demgemäß eignet es sich an manchen Küsten besonders gut zu Surfen. Auch im Baskenland findest du viele Surfspots im Golf von Biskaya. Wenn du im Baskenland bist, suche einfach im Internet nach Surfplätzen und du wirst so gut wie immer einen in deiner Nähe finden.

Die baskische Küste ist in Surferkreisen äußerst beliebt und international bekannt. (Quelle: pixabay.com / Free-Photos)

Radfahren

Das Radfahren ist im Baskenland sehr beliebt. Das sieht man auch daran, dass zurzeit neun Vías Verdes, übersetzt grüne Wege, durch das Baskenland führen. Diese Wege sind autofreie Routen, sprich sie eignet sich vor allem für Radfahrer. Die Vasco-Navarra-Tour führt zum Beispiel von Vitoria Gasteig bis nach Estella. Unser Motto hier: Einfach losfahren und entdecken!

Paragliding

Gerade das Paragliding über San Sebastián ist besonders spektakulär, aber auch an anderen Plätzen wie in Zarautz werden Flüge angeboten. Das Luftbild ermöglicht dir eine einzigartige Erfahrung, die du bestimmt nie wieder vergessen wirst.

Reisetipps: Worauf du bei deiner Rundreise durch das Baskenland achten solltest

Solltest du dich für eine Rundreise durch das Baskenland entschieden haben, können wir dir dazu nur gratulieren. Um deinen Aufenthalt bestmöglich vorbereiten zu können, möchten wir dir noch ein paar allgemeine Tipps geben.

Was ist die beste Reisezeit für das Baskenland?

Das Baskenland ist eines der wenigen Reisedestination, das das ganze Jahr über Touristen begrüßt. Das liegt an der Vielfältigkeit der Region und damit an den vielen verschiedenen Möglichkeiten, die man bei einer Rundreise durch das Baskenland hat. Grundsätzlich sind aber die Sommermonate Juni bis September am beliebtesten.

Im Hochsommer kann man das Baskenland auch für einen typischen Badeurlaub nutzen. (Quelle: pixabay.com / Stevebidmead)

In diesen Monaten ist ein typischer Strandurlaub zwar möglich, allzu warme Wassertemperaturen darf man aber nicht erwarten. In den heißesten Monaten erreicht das Meer hier nur um die 20 Grad, was an dem doch relativ kalten Atlantik liegt. Mit über sieben Sonnenstunden pro Tag und wenig Niederschlag, lässt sich, bei Tageshöchsttemperaturen von bis zu 26 Grad Celsius, der Sommer im Baskenland ganz gut ertragen.

Da es in den Wintermonaten vergleichsweise nie so richtig kalt wird, werden auch hier Rundreisen angeboten, die sich vor allem auf die kulturellen Highlights konzentrieren. Im Frühling und Herbst eignet sich das Baskenland sehr gut für einen sportlich geprägten Urlaub, die verschiedenen Aktivitäten kannst du weiter oben lesen.

Damit du eine bessere Vorstellung vom baskischen Klima bekommst, haben wir für dich eine kleine Übersicht über die minimalen und maximalen Tagestemperaturen erstellt.

Monat Mindest-Temp. Maximal-Temp.
Jänner 4°C 12°C
Februar 4°C 13°C
März 6°C 15°C
April 8°C 17°C
Mai 10°C 20°C
Juni 13°C 23°C
Juli 15°C 24°C
August 15 °C 25°C
September 13°C 23°C
Oktober 11°C 20°C
November 7°C 15°C
Dezember 5°C 12°C

Wassertemperatur

Wie bereits erwähnt, ist ein Badeurlaub im Baskenland grundsätzlich möglich. Gerade aber für Surfer sind die baskischen Küsten ein wahres Paradies, weswegen wir dir auch hier eine kurze Übersicht der durchschnittlichen Wassertemperaturen geben möchten.

Monat Durchschnittstemperatur
Jänner 12°C
Februar 12°C
März 12°C
April 13°C
Mai 14°C
Juni 16°C
Juli 19°C
August 20°C
September 19°C
Oktober 17°C
November 15°C
Dezember 13°C

Wie sieht es mit der Sicherheit im Baskenland aus?

Grundsätzlich brauchst du keine Sicherheitsbedenken bei der Einreise in das Baskenland haben, da die Kriminalitätsrate hier ist relativ gering ist. An viel besuchten Plätzen solltest du aber auf deine Taschen aufpassen. Denn, wie wir es von einigen anderen südländischen Urlaubsländern kennen, treiben auch hier Taschendiebe ihr Unwesen.

Welche gesundheitlichen Risiken gibt es im Baskenland?

In der Regel solltest du im Baskenland keine gesundheitlichen Beschwerden bekommen, da selbst die Wasserqualität im spanischen Vergleich sehr gut ist. Ein Besuch beim Hausarzt schadet jedoch vor keiner Reise, um auf etwaige Risiken aufgeklärt zu werden. Solltest du im Baskenland gesundheitliche Beschwerden bekommen, so beachte:

Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) gilt in Spanien, jedoch hast du keinen Anspruch auf freie Arztwahl. Deine Anlaufstelle ist immer das jeweilige örtliche Gesundheitszentrum (centro de salud), in Notfällen kannst du natürlich auch in die nächste Notaufnahme (emergencias) gehen. Um auf Nummer sicherzugehen, kannst du auch eine Reisekrankenversicherung abschließen.

Gibt es besondere Einreisebestimmungen für das Baskenland?

Da es sich um ein EU-Mitgliedsstaat handelt, brauchst du kein Visum oder Ähnliches. Dein Reisepass reicht für die Einreise.

Wie lange sollte eine Rundreise durch das Baskenland dauern?

Die optimale Reisedauer hängt davon ab, wie viel du vom Baskenland sehen willst. Wie bereits erwähnt, gibt es eine Menge an sehenswerten Orten, die auch einmal einige Stunden Autofahrt auseinander liegen können.

Um möglichst viel vom Baskenland zu sehen und ohne Stress Kultur, Kulinarik und Sonne zu genießen, empfehlen wir dir einen Mindestaufenthalt von sieben Tagen.

Wir würden jedoch auf längere Rundreisen zurückgreifen, da sich in zum Beispiel zehn Tagen so gut wie alle Highlights ausgehen.

Die meisten angebotenen Rundreisen durch das Baskenland dauern zwischen fünf und zehn Tagen. Von zu kurzen Rundreisen, die weniger als eine Woche dauern, raten wir dir aus dem Grunde ab, da hier zumeist nur die drei großen Städte besichtigt werden und andere Destinationen wie San Juan de Gaztelugatxe oder Bardenas Reales ausgelassen werden.

Die zum Baskenland gehörende Insel San Juan de Gaztelugatxe befindet sich unmittelbar vor der Felsenküste der Costa Vasca zwischen den Orten Bakio und Bermeo. (Quelle: pixabay.com / javierAlamo)

Es gibt aber auch Rundreisen, bei denen benachbarte Regionen wie das Weingebiet La Rioja oder Navarra besucht werden. Hier findest du eine Menge an verschiedenen Möglichkeiten, einen Aufenthalt im Baskenland mit anderen Gebieten Spaniens zu verbinden.

Welche Sprache wird im Baskenland gesprochen?

Ähnlich wie in Katalonien gibt es auch im Baskenland eine eigene Sprache. Die baskische Sprache, Euskara genannt, ist ungewöhnlicherweise mit keiner anderen bekannten Sprache verwandt und dementsprechend eine isolierte Sprache. Jedoch ist natürlich Spanisch ebenso gang und gäbe, auch auf grundlegende Englischkünste der Basken kannst du dich im Regelfall verlassen.

Welche Währung gilt im Baskenland?

Da Spanien zur EU-Währungsunion gehört, gilt in ganz Spanien der Euro, weswegen du für eine Rundreise durch das Baskenland keine Währung wechseln musst.

Welche Kreditkarte sollte ich für das Baskenland nutzen?

Grundsätzlich verrechnen Kreditkartenunternehmen eine Auslandseinsatzgebühr von einem oder zwei Prozent. Das ist von Anbieter zu Anbieter anders, weswegen du dich über die Gebühren deiner Kreditkarte informieren solltest.

Akzeptiert werden im Baskenland alle gängigen Kreditkarten, auch das Abheben von Geldautomaten stellt keinerlei Probleme dar.

Auf eigene Faust: Kann ich die Rundreise durch das Baskenland auch selbst organisieren?

Natürlich kannst du das Baskenland auch ohne Reiseanbieter entdecken. Solltest du dich für eine eigens organisierte Rundreise entscheiden, kannst du sie weitaus flexibler gestalten. Einfach in den Mietwagen einsteigen und losfahren.

Wie kann ich Übernachtungen im Baskenland buchen?

Wie in den meisten Urlaubsdestinationen gibt es auch im Baskenland eine Menge an Bed & Breakfast. Vorteilhaft sind solche Unterkünfte deswegen, da man im direkten Kontakt mit den Einheimischen steht. So kannst du hier die baskische Kultur noch intensiver erleben.

In kleinen, unbekannten Pensionen findest du oftmals schönere Unterkünfte wie in normalen Hotels. (Quelle: pixabay.com / BABinfo)

Auch Hotels können mit etwas Glück direkt vor Ort gebucht werden. Solltest du etwas ganz Privates suchen, findest du im Baskenland auch einen Haufen an Airbnb Wohnungen.

Gibt es Mietwagen im Baskenland?

Für eine eigenständige Rundreise solltest du unbedingt auf ein Mietauto zurückgreifen. Hier empfiehlt sich, den Mietwagen bereits vor Anreise zu buchen, da sich die Preise bei Buchung direkt vor Ort erhöhen können.

Der Wagen wird in der Regel direkt am Flughafen abgeholt. Aber auch in den Städten können jederzeit Mietautos geliehen werden. Für die Rückgabe eignet sich wiederum der Flughafen sehr gut, so benötigst du keinen zusätzlichen Transport vor der Abreise.

Anreise: Wie kann ich ins Baskenland gelangen?

Für die Anreise ins Baskenland können drei verschiedene Flughäfen ausgewählt werden. Zunächst wird oftmals Bilbao angeflogen, aber auch San Sebastián und Vitoria beherbergen außerhalb der Stadt Flughäfen.

Für den Flug solltest du im Vorhinein Vergleiche durchführen. Im Internet findest du eine Vielzahl an Plattformen, anhand derer du den billigsten Flug ins Baskenland wählen kannst.

Trivia: Was du sonst noch für deine Rundreise durch das Baskenland wissen musst

Nun solltest du bereits genügend Informationen haben, um dich für die Rundreise durch das Baskenland bestens vorbereitet zu fühlen. Zum Abschluss unseres Ratgebers wollen wir dir noch einige Fakten und Funfacts über das Baskenland präsentieren.

Länderspezifische Fakten und Funfacts über das Baskenland

Wie alle Urlaubsziele fanden wir auch hier bei genauer Recherche einige ganz besondere Fakten, die unserer Meinung nach erwähnenswert sind.

  • Baskenmütze: Die Baskenmütze stammt etwa nicht aus dem Baskenland, sondern aus der Nachbarregion Béarn. Die französische Provinz liegt am Fuße der Pyrenäen. Der Name geht jedoch zurück auf Kaiser Napoleon III., der sich gerne im Baskenland aufhielt, dort die Mütze sah und sie fälschlicherweise nach der Region benannte.
  • Athletic Bilbao: Der wohl größte baskische Fußballverein ist für seine einzigartige Spielerpolitik bekannt. So setzt der Verein nur Spieler ein, die entweder aus einer der baskischen Provinzen stammen oder in der Jugend eines Fußballklubs aus diesen Provinzen ausgebildet wurden.
  • ETA: Aus dem Nationalstolz bildete sich 1959 eine nationalistische Terrorgruppe. Zunächst als Studentenbewegung gegründet, wollte deren Mitglieder mithilfe von Entführungen, Morden und Attentaten gegen den spanischen Staat und für ein unabhängiges Baskenland kämpfen. Bis zum Waffenstillstand 2009 gab es mehr als 950 Tote.
  • Saurer Apfelwein: Im Herbst wird in einigen Vororten von San Sebastián der sidra, ein für die Region typischer, saurer Apfelwein hergestellt. Zu Jahresbeginn wird dieser dann in lokalen sidrerías verkostet.

Fazit

Eine Rundreise durch das Baskenland ist jedenfalls empfehlenswert. Diese Region sprüht nur so vor Lebensfreude, Kultur und Kulinarik. Es bietet auch eine Menge an ganz besonderen Orten, welche du unbedingt gesehen haben solltest. Eine Rundreise empfiehlt sich in organisierter Form, aber auch auf eigene Faust, da du keinerlei Sicherheitsbedenken haben musst und die Infrastruktur sehr gut ist.

Die beste Reisezeit ist in den Sommermonaten, wobei das Baskenland auch in der Nebensaison eine Reise wert ist. Hier wirst du auf weniger Touristen treffen und kannst das baskische Leben noch intensiver spüren.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.welt.de/reise/staedtereisen/article202450862/San-Sebastian-Was-die-Kueche-im-Baskenland-einzigartig-macht.html

[2] https://www.tagblatt.ch/leben/das-baskenland-die-schweiz-des-suedens-ld.1155532

[3] https://www.welt.de/print/die_welt/reise/article201772720/Tipps-und-Informationen-Baskenland.html

[4] https://www.unsere-zeitung.at/2019/09/27/baskenball-athletic-bilbao-als-gegenmodell-zum-modernen-fussball/

Bildquelle: pixabay.de/iratxereguera

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Melanie hat ihre Ausbildung in einem Reisebüro absolviert und einige Jahre Praxiserfahrung gesammelt. Nachdem sie selbst eine Weltreise gemacht hat, organisiert sie heute Touren für Asiaten quer durch Europa.