Willkommen bei unserem großen Einmannzelt Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Einmannzelte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Einmannzelt zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Einmannzelt kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wie der Name schon sagt, ist das Einmannzelt für eine Person geeignet. Einmannzelte können unterschiedlich ausgestattet sein, sowie auch unterschiedlichen Komfort bieten.
  • Es gibt verschiedene Arten von Einmannzelte, nämlich Kuppelzelte, Tunnelzelte, Biwakzelte, Wurfzelte und Geodätzelte.
  • Während das leichte Tunnelzelt beliebig eingesetzt wird, eignet sich das Kuppelzelt bestens für das Camping. Ein Biwakzelt ist eine Mischung aus Biwaksack und einem Zelt.

Einmannzelt Test: Das Ranking

Platz 1: Grand Canyon Cardova

Das Grand Canyon Cardova ist ein zuverlässiges Zelt für unterwegs und eignet sich für kurze und lange Touren. Durch das kleine Packmaß und dem geringem Gewicht lässt sich das Zelt problemlos im Gebäck verstauen.

Das hochwertige Zelt ist für 1 bis 2 Personen geeignet und ist dank dem Wassersäulenwert von 2000 mm zu 100% wasserdicht. Außerdem besitzt es ein Moskitonetz, hält Wind und Wetter stand und das zu einem unschlagbaren Preis.

Platz 2: Wurfzelt Active Era™ Zelt

Das Wurfzelt von Active Era ist der perfekte Begleiter für ein Festivalwochenende oder für einen Wochenendtrip. Das Pop-up-Zelt ist blitzschnell aufgebaut – einmal werfen und fertig – zum durchschnittlichen Preis.

Es finden maximal 2 Personen Platz. Durch ein Belüftungsfenster mit Reißverschluss wird Feuchtigkeit abgehalten. Das Material ist atmungsaktiv und sorgt für einen angenehmen Schlaf.

Platz 3: Jack Wolfskin Gossamer

Das Biwakzelt von Jack Wolfskin punktet mit einem durchschnittlichen Preis. Das Zelt ist für eine Person geeignet, ist extrem leicht und hat ein kleines Packmaß.

Perfekt für Touren aller Art ist es äußerst robust, hält Wind und Regen stand und trocknet sehr schnell. Das Material vom Innenzelt wird aus Mesh hergestellt, eine Mischung aus Polyester und Nylon.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Einmannzelt kaufst

Was ist ein Einmannzelt?

Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Zelt ist ein Einmannzelt nur für eine Person geeignet. Es ist sehr leicht und witterungsbeständig.

Wenn du immer schon mal ganz alleine durch diverse Gegenden der Welt wandern wolltest, brauchst du auch ein entsprechendes Lager zum Schlafen. Ein Einmannzelt ist dann genau das Richtige für dich.

Zelten erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Ob Familien, Jugendliche oder Naturfreunde, immer mehr Menschen greifen zum Zelt. (Bildquelle: pexels.com / Clifford Mervil)

Ein Einmannzelt ist für Naturfreunde gemacht, die gerne alleine unterwegs sind oder für jene, die zumindest ihren Schlafplatz für sich alleine haben wollen.

Es gibt einige unterschiedliche Modelle. Welches das richtige Einmannzelt für dich ist, kommt drauf an, welche Wanderung ansteht.

Was kostet ein Einmannzelt?

Die Preisspanne bei Einmannzelten ist aufgrund diverser Ausführungen und Qualitätsmerkmalen enorm.

Günstige Modelle sind bereits ab 20 Euro verfügbar. Für hochwertige Einmannzelte muss man einen Preis von bis zu 600 Euro hinlegen.

Typ Preisspanne
Biwaksack 20 – 100 EUR
Wurfzelt 25 – 60 EUR
Tunnelzelt 60 – 600 EUR
Biwakzelt 75 – 450 EUR
Kuppelzelt 100 – 300 EUR
Geodätzelt 300 – 600 EUR

Wo kann ich ein Einmannzelt kaufen?

Einpersonenzelte sind im Fachhandel, vermehrt auch in Supermärkten oder online in unterschiedlichen Materialen, Designs und Arten erhältlich.

Die Art deines Abenteuers sowie auch die Art des Modells, das du persönlich bevorzugst, entscheidet, welches das richtige Einmannzelt für dich ist.

Der Verkauf von Einmannzelten über das Internet ist die zurzeit meist verwendete Methode. Der Grund dafür ist nicht nur der meist günstigere Preis, sondern auch die größere Auswahl der Produkte.

Wenn du dich allerdings vor dem Kauf gerne persönlich beraten lässt und du das Produkt vorher testen willst, ist der Fachhandel die richtige Wahl für dich.

Unseren Recherchen zufolge werden über folgende Onlineshops die meisten Einmannzelte verkauft:

  • Amazon
  • Campz
  • Globetrotter

Wenn du den Kauf vor Ort im Fachhandel oder im Supermarkt bevorzugst, empfehlen wir dir diese Anbieter:

  • McTrek
  • Sportscheck
  • Lidl
  • Aldi

Stelle dir vor dem Kauf die Frage, wofür du das Einmannzelt hauptsächlich anwendest und welche Art zu Schlafen für dich die Angenehmste ist. Wenn du das richtige Einmannzelt für dich gefunden hast, kannst du gleich zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Einmannzelt?

Die Alternative zu einem Zelt, das nur für eine Person geeignet ist, ist ein größeres Zelt mit mehr Platz und indem mehrere Personen übernachten können. Ein sogenanntes Mehrpersonenzelt.

Jedes Modell hat seine individuellen positiven und negativen Aspekte. Welches Zelt für dich geeignet ist, entscheidet dein Einsatzgebiet.

Wenn du für ein paar Tage mit deinen Freunden in den Urlaub fährst und Campen gehst, ist ein Mehrpersonenzelt optimal.

Für Wanderungen, bei denen dein Gepäck möglichst leicht sein sollte, da du du deinen Schlafplatz mittragen musst, ist ein Einmannzelt empfehlenswert.

Entscheidung: Welche Arten von Einmannzelten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Es gibt einige unterschiedliche Arten von Einmannzelten. Grundsätzlich kannst du jedoch zwischen fünf verschiedenen Typen differenzieren:

  • Kuppelzelt
  • Tunnelzelt
  • Biwakzelt
  • Wurfzelt
  • Geodätzelt

In den folgenden Abschnitten haben wir erläutert, welche positiven und negativen Eigenschaften die einzelnen Modelle mit sich bringen.

Was zeichnet ein Kuppelzelt aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Für das Camping wird das Kuppelzelt am häufigsten verwendet. Die Zeltkonstruktion bildet eine Halbkugel über der Grundfläche.

Die beiden Stangen werden diagonal angebracht, welche sich in der Mitte kreuzen.

Kuppelzelte sind einfach im Aufbau und windstabil. Dieses Modell ist freistehend und kann auch ohne Heringe aufgestellt werden.

Es wird lediglich nur genug Gewicht im Inneren des Zeltes benötigt, damit dies nicht vom Wind verweht wird.

Am Berg ist der Boden meist steinig und Heringe können nicht befestigt werden. Für Touren dieser Art ist das Kuppelzelt bestens geeignet.

Vorteile
  • Einfacher Aufbau
  • Keine Heringe notwendig
  • Windstabil
Nachteile
  • Etwas schwerer
  • Weniger Platz

Ein negativer Aspekt beim Kuppelzelt ist das Gewicht. Im Gegensatz zu einem Tunnelzelt ist ein Kuppelzelt aufgrund der vermehrten Gestängeböden etwas schwerer.

Zudem steht durch die meist gekrümmten Innenwände weniger Platz zur Verfügung.

Hätte das Zelt beispielsweise die Form eines Viereckes anstatt einer Halbkugel, würde mehr Platz verwendet werden können. Dem ist aber nicht so.

Was zeichnet ein Tunnelzelt aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Tunnelzelte punkten vor allem mit deren leichtem Gewicht, sowie auch mit deren großem Einsatz- bzw. Verwendungsgebiet. Das Tunnelzelt besteht außerdem aus mehreren parallelen Gestängebögen.

Dies hat eine positive Auswirkung auf die günstige Nutzung des Innenraums. Eine Vielzahl von Tunnelzelten haben zwei bis drei parallel verlaufende Gestängeböden.

Im Gegensatz zum Kuppelzelt verlaufen die Seitenwände bei diesem Modell steil nach oben und die Krümmung beginnt erst weiter oben im Zelt. Somit bietet ein Tunnelzelt einen größeren Innenraum.

Vorteile
  • Leicht
  • Vielseitig einsetzbar
  • Mehr Raum
  • Schneller Aufbau
  • Windstabil
Nachteile
  • Heringe notwendig

Zudem ist ein Tunnelzelt einfach und schnell aufgebaut und hält Windböen stand. Vor allem bei schlechtem Wetter ist es praktisch, wenn das Zelt in weniger als 2 Minuten abgebaut und eingepackt ist.

Um einen sicheren Stand gewährleisten zu können, sind Heringe bei einem Tunnelzelt ein Muss. Entsprechende Untergrundbedingungen müssen gegeben sein.

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Was zeichnet ein Biwakzelt aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Ein Biwakzelt ist eine Mischung aus einem Biwaksack und einem Zelt. Es ist sehr praktisch im Aufbau und kann für viele unterschiedliche Touren verwendet werden. Eine Befestigung durch Heringe ist nicht notwendig.

Da dieses Model aus weniger Stoff und Stangen besteht, punktet das Biwakzelt mit seinem äußerst leichtem Gewicht. Im Vergleich zum gewöhnlichen Biwaksack ist das Biwakzelt komfortabler.

Ein Biwaksack schützt vor Nässe, Wind, Auskühlung und Schmutz. Der Biwaksack wird um den Schlafsack herum wie eine Außenhülle verwendet. Das Gesicht bleibt im Freien.

Vorteile
  • Extrem leicht
  • Freistehend
  • Schnell und einfach im Aufbau
Nachteile
  • Wenig Platz
  • Relativ teuer

Bei einem Biwakzelt wird zusätzlich das Gesicht geschützt. Über dem Körperbereich befindet sich ein kleines Zelt, der Innenbereich des Zeltes besteht aus einem Biwaksack.

Was Komfort und Platz angeht, ist dies kein Vorzeigemodell. Das Biwakzelt ist nur auf den notwendigsten Platz, den dein Körper benötigt, ausgelegt. Zudem befinden sich Biwakzelte in der eher höheren Preisklasse.

Was zeichnet ein Wurfzelt aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Wie der Name schon sagt, wirft man das Zelt in die Luft, um es aufzubauen. Somit ist es das schnellste Modell im Aufbau.

Aber wie funktioniert das? Ein spezieller Faltmechanismus und flexible Fieberglasstangen sind die Antwort dafür.

Angewendet kann das Wurfzelt sowohl im Camping als auch bei einem Festival werden. Außerdem ist es freistehend und benötigt meist keine Heringe.

Somit ist man beim Aufbau nicht vom Untergrund abhängig. Ähnlich wie ein Kuppelzelt schützt das Wurfzelt vor Regen und Wind.

Vorteile
  • Extrem schneller Aufbau
  • Meist keine Heringe notwendig
  • Windstabil
Nachteile
  • Unhandliches Packmaß

Ein Nachteil von diesem Modell ist das Packmaß. Eingepackt wird das Wurfzelt flach und hat die Form einer Scheibe.

Somit empfehlen wir dieses Zelt für Reisen, Fahrradtouren und Wanderungen mit nur wenig Gepäck nicht.

Was zeichnet ein Geodätzelt aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Das Geodätzelt ist zweifelsfrei das stabilste Zelt, sofern es gut und richtig abgespannt ist.

Darum wird dieses Modell oft bei alpinen Touren und Expeditionen verwendet, da das Geodätzelt starkem Wind stand hält.

Das Zelt besteht aus drei oder mehreren Gestängeböden, die sich überkreuzen. Heringe sind nicht unbedingt notwendig, somit kann es auch freistehend sein.

Da das Zelt eher groß ist und viel Platz hat, kann die Ausrüstung im Zelt sicher untergebracht werden und ist vor Diebstahl und Wetter geschützt.

Vorteile
  • Extrem stabil
  • Viel Platz
  • Freistehend
Nachteile
  • Gewicht
  • Komplexer Aufbau

Das Zelt hat jedoch auch seine Nachteile. Viel Platz bedeutet auch viel Gewicht. Somit ist das Zelt etwas schwerer zu tragen.

Zudem kann sich der Aufbau bei einigen Zelten etwas komplexer gestalten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Einmannzelte vergleichen und bewerten

Online sowie auch im Fachhandel werden dir Unmengen an Einmannzelten angeboten. Doch worauf musst du achten? Wir haben dir die wichtigsten Faktoren aufgelistet, mit denen du Einmannzelte vergleichen und bewerten kannst:

  • Preis
  • Verwendungszweck
  • Zelttransport
  • Platzangebot
  • Material

Im Folgenden gehen wir näher auf die einzelnen Kaufkriterien ein, damit du das richtige Einmannzelt für dich findest.

Preis

Wie so oft ist der Preis natürlich ein wichtiger Faktor, wenn du dir ein Einmannzelt anschaffen willst.

In diesem Fall kommt es nicht nur darauf an, wie viel du ausgeben willst, sondern auch wofür und wie oft du das Einmannzelt benutzt.

Auch wenn einer der wichtigsten Faktoren auf einer Wanderung das Gewicht ist, sollte der Komfort in deinem Einmannzelt nicht zu kurz kommen. (Bildquelle: pexels.com / rawpixel.com)

Wenn du eine lange Wandertour planst oder regelmäßig in die Ferien zum Campen gehst, solltest du dir ein stabileres und qualitativ hochwertigeres Modell anschaffen.

Zelte aus robusterem Material und mit bruchsicherem Gestänge haben meist einen höheren Preis, der sich jedoch lohnt.

Lieber mal etwas mehr investieren, als dann mit einem kaputtem Zelt am Berg zu stehen.

Solltest du ein Zelt jedoch nur mal schnell für ein Festivalwochenende brauchen, wo es egal ist, wenn es danach kaputt ist, ist ein günstigeres Modell empfehlenswert.

Verwendungszweck

Wie schon gesagt, ist neben dem Preis auch der Verwendungszweck ein wichtiges Kaufkriterium. Je nachdem wie oft und wofür das Zelt in Einsatz kommt, gibt es verschiedene Modelle.

Ist das Gewicht egal oder sollte dein Einmannzelt möglichst leicht sein? Sollte das Zelt klein sein, sodass es in einen Rucksack passt oder ist das kein wichtiger Faktor für dich? Wie stabil soll das Zelt sein?

All diese Fragen solltest du dir vor dem Kauf stellen, um das Richtige für dich zu finden.

Falls du in Gebirgen unterwegs bist, in denen extreme Wetterbedingungen mit Schnee und Wind herrschen, benötigst du ein robustes Zelt, wie beispielsweise einem Geodätzelt.

Zelttransport

Wenn du das Einmannzelt auf dein Abenteuer mitnimmst, musst du es auf dem Weg dorthin irgendwo verstauen. Hier kommt es darauf an, wie deine Reise aussieht.

Fährst du mit dem Auto auf ein Festival hast du genug Platz zur Verfügung und das Packmaß des Einmannzeltes ist nicht wichtig.

In diesem Fall würde das eher größere Packmaß eines Wurfzeltes nicht stören.

Bist du jedoch mit dem Rucksack auf einer Wanderung oder Fahrradtour unterwegs und hast nur eingeschränkten Platz zur Verfügung, würden wir dir zu einem möglichst leichtem Zelt mit kleinem Packmaß raten.

Platzangebot

An deinem Ziel angekommen ist es dann natürlich auch wichtig, dass du gut und sicher schläfst, um topfit in den nächsten Tag starten zu können.

Hast du viel Gepäck dabei, das im Zelt Platz finden sollte und vor Wind und Regen geschützt sein solle, wäre ein Kuppel- oder Geodätzelt die richtige Wahl.

Wenn du nur wenig Gepäck dabei hast und du das Zelt hauptsächlich nur für dich zum Schlafen benötigst, empfehlen wir ein Biwak- oder Tunnelzelt mit geringen Aufstellmaßen.

Material

Was nützt dir ein Zelt, das bei der kleinsten Unebenheit gleich reißt, bricht oder Regen durchlässt? Richtig, genau nichts.

Darum achte beim Kauf auf das Material vom Außen- als auch vom Innenzelt. Das Außenzelt besteht meist aus Polyester und Polyamid, da diese Materialien wasserfest sind oder gemacht werden können.

Zeltart Material
Außenzelt Polyester und Polyamid
Innenzelt unbeschichtetes Nylon- oder Polyestergewebe

Innenzelte sind umbeschichtet, da die Feuchtigkeit entweichen muss. Darum werden meist umbeschichtete Nylon- oder Polyestergewebe verwendet.

Außerdem besitzen Innenzelte meist Moskitonetze, die vor lästigen Mücken schützen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Einmannzelt

Sind Einmannzelte wasserdicht?

Das hängt vom Modell ab. Die meisten Einmannzelte sind jedoch wasserdicht oder zumindest wasserabweisend. Um festzustellen, wie wasserdicht dein Zelt ist, achte auf die angegebene Wassersäule.

Achte vor dem Kauf nicht nur die Art deiner Wanderung, sondern auch die Witterung und die Temperaturen deines Zieles. (Bildquelle: pixabay.com / StockSnap)

Gemessen in mm gibt der Wert der Wassersäule an, ab welchem Druck ein Stoff Wasser durchlässt.

Typisch sind hier beispielsweise 3.000 mm, was bedeutet, dass der Stoff Wasser durchlässt, wenn sich 3 Meter Wasser auf dem Stoff befinden.

Gesetzlich gilt ein Stoff bei einem Wassersäulenwert ab 1.300 mm als wasserdicht, sofern die Wetterbedingungen nicht extrem sind.

Grundsätzlich gilt: Die Wassersäule beim Außenzelt sollte mindestens 3.000 mm betragen, die Wassersäule des Bodens mindestens 5.000 mm.

Wo hat das Zelten ihren Ursprung?

Anfang des 20. Jahrhunderts und nach dem 1. Weltkrieg konnte sich der Normalverbraucher erstmals Urlaub leisten. Da in der Natur zu übernachten, die kostengünstigste Variante war, taten dies einige.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden erstmals PKWs umgebaut und campingtauglich ausgestattet. Wie beispielsweise der legendäre VW-Bus, der in den 1960er Jahren für das Camping umgebaut wurde.

In den Jahren danach kamen immer mehr neue Ausstattungen dazu, das bis heute noch kein Ende nimmt. Fahrzeuge sowohl auch Campingplätze werden immer häufiger angeboten und stetig ausgebaut.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.derbrutkasten.com/flying-tent-weiteres-sechsstelliges-investment/

[2] https://at.galileo.tv/video/fahrrad-gadget-ein-mann-zelt/

[3] https://www.zeit.de/2019/22/sleeperoo-schlafwuerfel-uebernachten-natur

Bildquelle: 123rf.com / 30080245

Warum kannst du mir vertrauen?

Svenja ist Flugbegleiterin und kommt in der Welt viel rum. Sie fliegt gerne bei Langstreckenflüge mit, denn meist darf sie dann vor Ort etwas länger bleiben. Ihre Lieblingsstadt: New York. Die Aufenthalte überall auf der Welt haben sie so inspiriert, dass sie nun Artikel über das Reisen verfasst.